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Geldregen für RSV Stahnsdorf

Stahnsdorf Geldregen für RSV Stahnsdorf

Der Finanzausschuss der Gemeinde Stahnsdorf (Potsdam-Mittelmark) will dem Regionalen Sportverein Teltow-Kleinmachnow-Stahnsdorf mit 100 000 Euro unter die Arme greifen. Der Verein benötigt das Geld zum weiteren Ausbau des Funktionsgebäudes an der Heinrich-Zille-Straße.

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Michael Grundwaldt, Präsident des RSV Eintracht Teltow-Kleinmachnow-Stahnsdorf (r.) und RSV-Geschäftsführer Heiko Flachsbart vor dem Wirtschafts- und Sozialgebäude des Vereins, das erweitert werden soll.

Quelle: Heinz Helwig

Stahnsdorf. Eine einmalige und zweckgebundene finanzielle Zuwendung in Höhe von 100 000 Euro für den RSV (Regionaler Sportverein Eintracht 1949) empfiehlt der Stahnsdorfer Finanzausschuss. Der Sportverein möchte sein Wirtschafts- und Sozialgebäude erweitern, was laut beauftragtem Planungsbüro Kosten von rund 495 000 Euro verursachen soll. 75 Prozent der Bausumme wurden dem RSV bereits als Fördermittel vom Landesministerium für Bildung, Jugend und Sport in Aussicht gestellt, jedoch unter der Bedingung, dass der Verein nachweisen kann, dass er den Restbetrag selber aufbringen kann. Da der RSV aktuell jedoch nicht über 125 000 Euro verfügt, hatte er einen Antrag an die Gemeinde Stahnsdorf gestellt, als Bürge für einen Kredit aufzutreten. Bereits 2011 habe die Gemeinde eine Bürgschaft über 75 000 Euro für den Bau des Gebäudes übernommen und der Verein sei seinen Verpflichtungen, die Raten zu begleichen, bisher immer nachgekommen, so dass die Gemeinde bisher noch nie als Bürge herangezogen werden musste, wurde in dem Beschlussantrag argumentiert.

Peter Weiß von der CDU erklärte, dass es nichts bringe, den Verein zu überschulden, indem die Gemeinde nun für einen weiteren Kredit einstehe, der dann die Schulden des RSV nur erhöhe. Seine Fraktion stellte daher den Antrag, dem Verein 100 000 Euro zweckgebunden für den Bau zur Verfügung zu stellen. Die restlichen 25 000 Euro kann der RSV eigenständig aufbringen. Der subventionierte Betrag muss nicht an die Gemeinde Stahnsdorf zurückgezahlt werden.

In derselben Sitzung hatte der Finanzausschuss die Empfehlung beschlossen, dass die Gemeinde mit dem Sportverein „Sportgemeinschaft Schenkenhorst 1912“ einen Nutzungsvertrag über die Sportanlage Schenkenhorst für 20 Jahre abschließt. Je nach Verfassung der Gemeindefinanzen soll der Verein auch Zuschüsse zu den Betriebskosten beantragen können, im ersten Jahr (2016) sollen diese mit maximal 18 000 Euro oder 90 Prozent der Gesamtkosten gedeckelt sein.

Von Konstanze Kobel-Höller

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