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Sweet Memory Cheerleader tanzen top

MAZ-Serie: Mein Verein Sweet Memory Cheerleader tanzen top

In der Serie Mein Verein stellen wir heute die Sweet Memory Cheerleader des SV Babelsberg 03 vor. In dem Verein wird in allen Altersgruppen getanzt, von den Peewees, über die Juniors bis zu den Seniors.

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Hoch hinaus: Aufbau einer Pyramide.

Quelle: Foto: Verein

Potsdam. So kann es gehen. Julia Pahl ist ihrer Leidenschaft treu geblieben. Zwar fliegt sie jetzt nicht mehr so oft durch die Lüfte wie früher, aber bei den Sweet Memory Cheerleadern des SV Babelsberg 03 ist die Trainerin und Sportlerin eine Institution. Seit 1999 ist die Physikerin dabei. „Damals habe ich mit zehn Jahren angefangen und bin dabei geblieben. Die Kombination aus Tanzen, Bodenturnen und den Stunts ist einfach einmalig, das fasziniert mich. Nicht zu vergessen die Gemeinschaft. Denn wenn ich als sogenannter Flyer ganz oben stehe in der Menschenpyramide und mich nach hinten fallen lasse, muss ich mich auf meine Fänger verlassen können“, sagt die 26-Jährige. „Es macht einfach Spaß, in der Gruppe Sport zu treiben.“

Die Sweet Memorys wurden vor 20 Jahren als erster Cheerleading-Verein Brandenburgs gegründet. Mit dem vor allem als Fußball-Verein bekannten SV Babelsberg gibt es aktuell aber keine Verbindung mehr. Vielmehr intensivieren die Cheerleader gerade die Kooperation mit dem Handball-Drittligisten VfL Potsdam. „Wir sind schon des Öfteren bei den Handballern aufgetreten“, berichtet der stellvertretende Vereinschef Jens Lehmann. „Denn öffentliche Auftritte zählen bei uns zum Jahresprogramm, genauso wie die Meisterschaften.“ So traten die Potsdamer zum Beispiel bei der Eröffnungsfeier der Frauen-Fußball-WM 2011 im Berliner Olympiastadion auf. Die Cheerleader, die in der alten Turnhalle in der Kurfürstenstraße üben (im Sommer soll es dort eine neue Turnhalle geben), haben schon beinahe die ganze Welt bereist. Denn sie starteten schon in Helsinki, Paris oder Orlando/US-Bundesstaat Florida. „Diese Europa- und Weltmeisterschaften waren sicherlich die beeindruckendsten Erlebnisse. Bei mir stehen die Wettkämpfe immer in der sportlichen Herausforderung ganz oben an“, erzählt Julia Pahl, die mit weiteren sechs Trainerkollegen die einzelnen Gruppen betreut.

Spaß mit den Freundinnen

Denn der Verein ist in allen Altersklassen von den Peewees (5 bis 11 Jahre), den Jüngsten, über die Juniors (11 bis 16 Jahre) bis zu den Seniors (17 bis 40 Jahre) vertreten.

Letizia Lehmann, die Tochter des Vereins-Vize, gehört zu den Jüngsten. Die Elfjährige ist seit sechs Jahren dabei. „Ich habe im Stern-Center mal einen Auftritt der Gruppe gesehen, danach habe ich einen Anmeldebogen mitgenommen und dann bin ich zum Training gegangen“, sagt die Schülerin, die längst auch zwei Freundinnen aus ihrer Schule in Caputh überredet hat, bei den Peewees mitzumachen. Natürlich sei es schon mal vorgekommen, dass bei den Stunts mal ein Sturz dabei war. „Aber alles halb so schlimm“, findet Letizia, die auch die bunten Kostüme mag.

Ein buntes Programm mit vielen Übungen und flotter Musik

Blau-Weiß ist die traditionelle Farbe der „Süßen Erinnerungen“. Davon haben die rührigen Vereinsmitglieder in den vergangenen zwei Jahrzehnten eine ganze Menge sammeln können. Am 10. September soll zum Vereinsjubiläum im Treffpunkt Freizeit am Neuen Garten ein Extra-Auftritt folgen. Längst werden schon wieder die neuen Programme einstudiert, die in der bis zu 20-köpfigen Gruppe zweieinhalb bis drei Minuten dauern und mit Musik – einem Potpourri aus flottem Rock und Pop – unterlegt sind.

In der Pokale-Sammlung der Sweet Memorys ist noch Platz. Anfang März stehen bereits wieder die Regionalmeisterschaften in Riesa an.

Von Peter Stein

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