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14-Stunden-Rennen um Kart-Pokal

Altes Lager 14-Stunden-Rennen um Kart-Pokal

Erneut wurden „Die 24 Stunden von Berlin“ am Wochenende auf der Go-Kart-Bahn in Altes Lager ausgetragen. 17 Teams mit je drei bis zwölf Fahrern gingen an den Start, um so viele Runden wie möglich innerhalb eines Tages zu absolvieren.

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Jedes Team absolvierte während der 24 Stunden des gesamten Rennens im Durchschnitt 1100 Runden auf der 1,4 Kilometer langen Strecke in Altes Lager.

Quelle: Katja Schubert

Altes Lager. Kart-Fahren ist zwar ein durchaus kostspieliger, aber dennoch ein beliebter Hobby-Sport, Beim 14. internationalen Langstreckenrennen „Die 24 Stunden von Berlin“ am Wochenende konnten Laien und erfahrene Kartler ihr Können auf der Kartbahn in Altes Lager unter Beweis stellen. Veranstalter dieses besonderen Ereignisses war der Motorsport-Veranstalter „Karting Berlin“. Auf der 1400 Meter langen Outdoor-Strecke, die einige Schleifen und die berüchtigte „Bridgestone-Schikane“ aufweist, rasten die Go-Kartfahrer bei einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 90 km/h um den Sieg.

17 Teams aus Deutschland und Österreich

Es ging nicht nur um die Ehre, sondern auch um den Sieg. Jedes Team, das aus vier bis zwölf Fahrern bestand, leistete immerhin 2900 Euro Startgeld. Eine Ausnahme wurde für ein Dreier-Team nur aus Krankheitsgründen gemacht. Abwechselnd kurvten die Sportler der 17 Teams aus Deutschland und Österreich (den strikten Regeln nach) höchstens 90 Minuten am Stück den Asphalt entlang, eine mindestens ebenso lange Pause musste eingehalten werden; die Schlafzeiten während des 24-Stunden-Rennens handhabte jede Mannschaft selbst.

Teilweise lieferten sich die Fahrer Kopf-an-Kopf-Rennen

Teilweise lieferten sich die Fahrer Kopf-an-Kopf-Rennen.

Quelle: Katja Schubert

Das strenge Reglement garantierte die Sicherheit der Fahrer und Besucher sowie einen fairen Wettkampf. In Streitfragen hatte der Rennleiter das letzte Wort. Demnach war beispielsweise Rauchen auf dem gesamten Gelände verboten, das Durchschnittsgewicht in jedem Team musste mindestens 80 Kilogramm betragen und bei kleineren Verstößen gegen die Regeln oder Fehlverhalten gab es Strafen, sogenannte „leaps“. Für den Notfall standen Sanitäter bereit.

Go-Kart, ein Hobby zwischen Hobby und Leidenschaft

Harte Positionskämpfe zeichneten das Wettrennen. Die Fahrer, 14 bis 70 Jahre alt, schenkten sich nichts. „Das Adrenalin beim Finden der Kurven- und Bremspunkte, die gute Konkurrenz – das ist schon lange kein Hobby mehr für mich, das hier ist Leidenschaft.“ schwärmte etwa „Taiko Racing“-Fahrer Stefan Glaser (29) vom Kart-Fahren. Andreas Schulz (43), Teilnehmer eines der beiden „Cancom Fun Racing“-Teams, erklärte seine Begeisterung so: „Regelmäßiges Go-Kart-Fahren ist natürlich mit Kosten verbunden, aber man muss es einfach mal gemacht haben! Ich habe zusammen mit meinem Sohn schon an einigen Wettbewerben teilgenommen, es macht einfach Spaß. Natürlich will jeder gern gewinnen, aber dabei sein ist alles!“

Mitfiebern im Fahrerlager

Mitfiebern im Fahrerlager.

Quelle: Katja Schubert

Zur Chancengleichheit wurden jedem der Teams dieselben 120 Kilogramm schweren und 1,50 Meter langen Karts vom Typ „Sodi RT8“ und sämtliche Verbrauchsgüter wie Schmieröl gestellt, die Schutzausrüstung brachten die Teilnehmer privat mit. Jedes Gefährt hatte einen 18 PS starken und 390 Kubikzentimeter großen Vier-Takt-Honda-Motor. Die Teams fuhren im Schnitt 1100 Runden und tankten ungefähr alle zwei Stunden nach. Obst und Gemüse, Koffein-Getränke und Wasser hielten die Fahrer fit.

Rennleiter fuhr sein Jubiläumsrennen

„Besondere Anforderungen gibt es an die Fahrer nicht, eine gewisse Kondition und Erfahrung sind jedoch nötig,“ sagte Paul Dravenau, organisatorischer Leiter von „Karting Berlin“. Er selbst fuhr ebenfalls, hatte diesmal ein Jubiläum: sein 100. Rennen. „Das ist wahrscheinlich Weltrekord“, lautete seine persönliche Einschätzung.

Übungsareal für den Nachwuchs

Übungsareal für den Nachwuchs.

Quelle: Katja Schubert

Doch das alljährliche Wettfahren auf der „XXL-Location“ in Altes Lager, einer der längsten Outdoor-Bahnen Deutschlands, ist nicht der einzige Wettbewerb dieser Art vom Veranstalter. Zusätzlich findet zweimal im Jahr ein internationales Rennen auf Mallorca statt. Oft wird auch für einen guten Zweck gefahren.

Sieger schafft 1131 Runden

Den riesigen, glänzenden Wanderpokal bekam schließlich das Team „Mega line Racing“ überreicht. Es schaffte 1131 Runden im Wettbewerb – knappe vier Runden mehr als die Zweit- und Drittplatzierten. Jeder Teilnehmer erhielt zudem eine Erinnerungsmedaille.

Das Renn-Ergebnis

1. Platz: Mega line Racing (1131 Runden in 24 Stunden und 47 Sekunden)

2. Platz: Burnout (1127 Runden/24:00:50)

3. Platz: Taiko Racing (1127 Runden / 24:02:04)

4. Platz: Skjerven Racing (1124 Runden /23:58:13)

5. Platz: Erler Wennigsen (1122 Runden / 24:01:26)

6. Platz: KC Rheinland / Blitz Urbat (1116 Runden / 24:01:18)

7. Platz: Go 102 Racing (1113 Runden / 24:01:31)

8. Platz: Die Überspitzen (1108 Runden /24:01:41)

9. Platz: KC Rheinland (1104 Runden / 24:01:18)

10. Platz: NG Racing (1098 Runden / 24:00:56)

11. Platz: Martini Racing (1097 Runden / 24:01:57)

12. Platz: United Kartists (1091 Runden / 24:01:10)

13. Platz: Cancom Racing 1 (1091 Runden / 24:01:46)

14. Platz: Concom Racing 2 (1089 Runden / 24:01:29)

15. Platz: Donauracer (1088 Runden / 24:01:22)

16. Platz: Magna Steyr Racing Team (1087/24:00:47)

17. Platz: BB Berlin Beginners (589 / 13:00:22)

 

Von Katja Schubert

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