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232 Starter beim Dabendorfer Herbstlauf

Energie-Cup Teltow-Fläming 232 Starter beim Dabendorfer Herbstlauf

Beim 24. Dabendorfer Herbstlauf treten 232 Starter an. Der Gewinner auf der 15-Kilometer-Distanz wird im Ziel erst im allerletzten Moment wahrgenommen.

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Jetzt aber schnell: Nachwuchsläufer starten in ihr Rennen beim Dabendorfer Herbstlauf.
 

Quelle: FOTOS (2): Martina Butzek

Zossen.  Fast wäre der Sieger übersehen worden: Eben war ein ganzer Pulk von Zehn-Kilometer-Läufern ins Ziel gekommen, Sprecher Bernhard Schmidt atmete gerade kurz durch, und die Helfer sammelten noch die Startnummern ein – da stürmte Daniel Schröder ins Ziel. Erst im letzten Moment fiel dem Moderator und den Zuschauern des Dabendorfer Herbstlaufes auf, dass er ja eine 300er Startnummer trug, das Zeichen für die 15-Kilometer-Läufer.

Mit seiner Siegerzeit von 0:54:39 h hatte der flinke Mann vom SC Trebbin (AK M35) Daniel Richter vom TLV Rangsdorf, der die drei Runden als Zweiter beendete, mehr als anderthalb Minuten abgenommen und die Hälfte der Zehn-Kilometer-Läufer hinter sich gelassen. Für die Wertung im EMB Energie-Cup Teltow-Fläming ist sein Erfolg allerdings ohne Bedeutung – der Trebbiner hat den Sieg in seiner Altersklasse bereits in der Tasche (Ergebnisse siehe Statistik).

Es war ein ansehnliches Läuferfeld, das sich am Sonntagvormittag auf den Dabendorfer Rundkurs gemacht hatte: 232 Männer, Frauen und Kinder, darunter 48 Starter über 15 km und 87 über 10,1 km. Die Hauptläufe waren – wie schon im Vorjahr – nicht nur Wertungsstrecken im EMB Energie-Cup Teltow-Fläming, sondern auch im landesweiten Brandenburg-Cup der Mineralquellen Bad Liebenwerda. Das sorgte für einen bunten Mix aus ganz Brandenburg, vom SV Stahl Hennigsdorf über den MSV Tripoint Frankfurt (O.) bis zum Running Team Herzberg/Elster. „Zahlreich vertreten waren auch Nachbarn wie die WSG 81 Königs Wusterhausen oder die Potsdamer Vereine“, sagt Martina Butzek vom MSV.

 „Dennoch – mit Blick auf den Brandenburg-Cup und die Erfahrungen aus dem Vorjahr hatte sich der MSV Zossen 07 als Veranstalter eigentlich auf eine noch größere Teilnehmerzahl eingestellt; die Beteiligung blieb auf allen Strecken unter dem Vorjahresniveau“, sagte Butzek. Ob es an dem ungewohnten Termin an einem Sonntagvormittag gelegen habe oder welche Gründe sonst eine Rolle gespielt hätten, darüber könne nur spekuliert werden.

Am Wetter jedenfalls lag es nicht. Bei angenehmen Sonnenschein absolvierten die Läufer einen abwechslungsreichen Rundkurs. Als Erste durften wie immer in Dabendorf die Jüngsten auf die 1,3-km-Strecke und wurden vorm Ziel vom ganzen Läuferfeld erwartet und angefeuert. Jannis Möbius von der Grundschule Wildau und Lenya Noack vom RSV Mellensee waren diesmal die Schnellsten auf der kurzen Distanz. Jannis Möbius hat damit seinen zweiten Rang im Brandenburg-Cup unterstrichen.

Danach machten sich die 10- und 15-km-Läufer auf den Weg. Hier ging es für viele um Wertungspunkte, und tatsächlich hat sich in den Tabellen wieder einiges bewegt. Schnellster über die 10,1 km wurde unangefochten der Eichwalder Tobias Kubitzki (M30) in 00:40:37 h. Für die Cup-Wertung zählt diese Strecke allerdings nur für die Frauen und die Senioren. Schnellste Frau wurde Katharina Raschkewitz (W20, SV Stahl Hennigsdorf) in 0:44:23 h. Auch sie hat damit ihre Führung im Brandenburg-Cup ausgebaut.

Beachtlich auf dieser Strecke waren auch die schnellen Zeiten vieler Senioren, wie Manfred Krupp (TUS Erpel), der als Erster in der M65 und Gesamt-Fünfter 00:42:37 h schaffte, oder Bernd Butgereit vom ESV Lok Potsdam, die mit 00:43:08 h die M70 anführte. Bemerkenswert auch die Leistung von Johannes und Ursula Scheiba (Stahl Hennigsdorf): Sie hat in Dabendorf bereits den neunten Wertungslauf im Brandenburg-Cup gewonnen und führt unangefochten in der W75; er führt die landesweite Rangliste in der M80 mit nunmehr acht Teilnahmen und sieben Siegen an.

Knapp ging es beim Gesamtsieg auf der Vier-km-Distanz zu - Julius Bennin von der LLG Luckenwalde (M15) und Bennet Weißhuber vom MTV Wünsdorf (M13) lagen nur ganze zwei Sekunden auseinander. Schnellstes Mädchen über die Vier-km-Strecke war mit Melina Wagner eine weitere Hennigsdorferin; sie hat in ihrer Altersklasse den BB-Cup-Sieg allerdings schon längst in der Tasche. Euphorisch begrüßt wurden im Stadion diesmal die Walker. Deren Feld wurde von den Trikots des VfL Tegel 1891 Berlin beherrscht, der allein 14 der 24 Teilnehmer stellte. Als Erster kam aber ein Einheimischer ins Ziel – Ekkehard Kilian aus Zossen. Im Brandenburg-Cup der Mineralquellen Bad Liebenwerda stehen noch fünf Wertungsläufe aus, im EMB Energie-Cup Teltow-Fläming noch drei. Nächster TF-Cup-Lauf ist am 3. Oktober in Jüterbog.
 

 
Info: Cup-Wertungen siehe http://www.leichtathletikverband-brandenburg.de/downloads_BB-Cup/LVB_BB-Cup_Einzelwertung.pdf

Von tb

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