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81 Treffer in 60 Minuten

Handball, Verbandsliga Süd Männer 81 Treffer in 60 Minuten

Die Trebbiner Verbandsligahandballer bleiben die Nummer eins im Süden des Kreises Teltow-Fläming. Im Derby beim HV Luckenwalde setzten sich die Clauertstädter mit 45:36 durch. Es ist der zehnte Sieg im elften Verbandsligaduell beider Teams.

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HVL-Toptorschütze Peter Ernicke (rechts) im Duell gegen SC-Schlussmann Maximilian Schulze.

Quelle: Foto: Frank Nessler

Luckenwalde. Zum zehnten Mal im elften Verbandsliga-Derby zwischen den Luckenwalder und Trebbiner Handballern siegte die Sieben aus der Clauertstadt. Die Trebbiner gewannen am Nachmittag des ersten Adventssonntages mit 45:36 in der Fläminghalle.

Zufriedene Gesichter gab es nach der Partie trotzdem auf beiden Seiten. Die gastgebenden HVL-Männer boten dem Tabellenzweiten aus Trebbin nämlich mit Ausnahme der ersten zehn Spielminuten Paroli.

„Für die Zuschauer war es ein schönes Spiel“, fand HVL-Trainer Reiner Schulz, während sein Gegenüber Klaus-Dieter Huschke bereits an die schweren bevorstehenden Aufgaben seiner Mannschaft dachte: „Da werden wir uns noch ein bisschen steigern müssen.“

Die Anfangsphase dominierte vor den gut 180 Zuschauern in der Kreisstadt der ohne Punktverlust angereiste Tabellenzweite aus Trebbin. Bereits nach drei Minuten hatten sich die Gäste aus ihrer sicheren Abwehr heraus mit Tempospiel eine 5:1-Führung erarbeitet. Die ersatzgeschwächten Luckenwalder, denen neben Rückraumshooter Oliver Johl noch vier weitere Stammkräfte fehlten, hatten sich nach zwei knappen Niederlagen zuletzt sicherlich einen besseren Start gewünscht. „Wir haben eine Weile gebraucht, um ins Spiel zu finden“, gab auch Trainer Schulz zu, „nachher waren wir dann doch auf Augenhöhe, Hut ab vor unserer mannschaftlichen Geschlossenheit.“ Denn nach der wie eine Vorentscheidung anmutenden 14:5-Führung der Gäste nach einer Viertelstunde kam die von vier A-Jugendlichen verstärkte HVL-Sieben besser in die Partie: Angeführt von den Toptorschützen Peter Ernicke, Martin Stelter und Thomas Sachse (je 8 Tore) hielten die Hausherren den Rückstand bis zum 16:24-Halbzeitergebnis konstant.

Insbesondere die offensivere Abwehrausrichtung machte den Trebbinern das Leben schwer. Zwar erarbeiteten sie sich weiter gute Chancen, verwerteten diese aber nicht zur Genüge. Auch die eigene Deckungsleistung schmeckte den Gästen nicht, „da haben wir in der zweiten Halbzeit etwas geschwächelt“, sagte SC-Coach Huschke. Nachdem auch die Luckenwalder mehrmals gute Chancen ausließen, wuchs die Gästeführung dank des nervenstark verwandelnden Konters des SC-Topscorers Benjamin Stollin (9 Tore) und Kreisläufer Silvio Kahle (8) wieder auf zehn Tore an (24:34/45.Minute). Unberechenbare Aufsetzer von Benjamin Brzonkalik und ein kurioses Tor von jenseits der Mittellinie durch Martin Stelter ließen den Abstand noch einmal auf 30:37 schrumpfen (50.). Trotz der Bemühungen der Hausherren siegten die favorisierten Gäste jedoch am Ende mit 45:36.

„Wenn mir vorher jemand gesagt hätte, dass wir gegen Trebbin 30 Tore werfen, hätte ich ihn für verrückt erklärt“, freute sich HVL-Trainer Schulz über die Angriffsleistung seiner Mannschaft, die ihm auch Mut macht für das kommende wichtige Spiel gegen den Tabellennachbarn Massen (Samstag, 15 Uhr, Jahnhalle). Zufrieden zeigte sich auch SC-Trainer Huschke: „Einige neue Spielzüge haben schon gut geklappt, heute waren wir auch mal von Beginn an hellwach.“ Die Luckenwalder rutschen nach der sechsten Niederlage im neunten Spiel auf Tabellenplatz neun ab, während die Clauertstädter vor dem wichtigen Auswärtsspiel beim Tabellenfünften Finsterwalde (Samstag, 17.30 Uhr) weiter den zweiten Platz hinter Spitzenreiter Cottbus belegen.

Von Fabian Stollin

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