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Abenteuer Oberliga ist beendet

Oberliga Ostsee-Spree, Frauen Abenteuer Oberliga ist beendet

Für die Aufsteigerinnen der Handballvereinigung Luckenwalde ist das Abenteuer Oberliga beendet. Nach 21 Niederlagen in 22 Spielen geht es für sie wieder zurück in die Brandenburgliga. Der Gang in die höhere Spielklasse brachte viele Erkenntnisse.

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Erinnerungsgeschenke an die erste Oberligasaison der Luckenwalder Handballfrauen wurden nach dem letzten Spiel verteilt.

Quelle: Frank Nessler

Luckenwalde. Schluss, aus und vorbei. Am Sonnabend um 17.26 Uhr war für die Frauensieben der Handballvereinigung Luckenwalde (HVL) in der heimischen Fläminghalle das Abenteuer Oberliga Ostsee-Spree nach einem Jahr beendet.

Zum Abschluss gab es die 21. Saisonniederlage

Zum Abschluss gab es eine weitere Niederlage für die Schützlinge von Trainer Rahl Granzow. Die Luckenwalderinnen verloren am Sonnabend mit 15:36 (2:16) gegen die SG OSC Schöneberg-Friedenau aus Berlin. Wie so oft in dieser Saison hatten die Luckenwalder Ballwerferinnen auch in ihrer letzten Partie der Meisterschaftsserie keinen Erfolg. Sie kassierten ihre 21. Niederlage in 22 Punktspielen.

„Die erste Halbzeit konnten wir abhaken. Da werden gleich in der Startphase zwei Strafwürfe vergeben und dann kriegt man Bammel. Dann hat uns letztendlich auch der Mut gefehlt“, schätzte HVL-Mannschaftskapitän Elisabeth Trübenbach die ersten 30 Spielminuten der letzten Saisonpartie ein. Der HVL-Mannschaft fehlte es im Angriff am Durchsetzungsvermögen. Die Werferinnen übertrafen sich an Harmlosigkeit. Sie versuchten allzu oft, mit unmotivierten Würfen zum Torerfolg zu kommen. Der erste gelang Katrin Lengefeld für die Gastgeberinnen jedoch erst nach einer guten Viertelstunde. Zu diesem Zeitpunkt waren die Handballerinnen aus Berlin schon auf 8:0 davongezogen.

Schwere Verletzung überschattet die Partie

In Spielminute 17 dann ein Schock für die Gäste. Bei einer Angriffsaktion verletzte sich ihre Stammspielerin Madlen Schäfer so ernsthaft, dass sie mit dem Krankenwagen in die Notaufnahme des Luckenwalder Krankenhauses transportiert werden musste. „Wir denken, dass sie sich das Knie verdreht hat“, so die Meinung ihrer Trainer. Unbeeindruckt von der Verletzung ihrer Mitspielerin zogen ihre Mannschaftskameradinnen gleich wieder an. Die Berlinerinnen schraubten fast im Minutentakt bis zum Seitenwechsel das Ergebnis auf 16:2 in die Höhe. Nur eine überdurchschnittliche Leistung der Luckenwalder Torfrau Sarah Gottsmann verhinderte einen höheren Rückstand.

„In der Halbzeitpause haben wir uns vorgenommen, es im zweiten Spielabschnitt besser zu machen. Wir sind dann auch gut rausgekommen, bis dahin, wo uns ein wenig die Puste ausging“, äußerte sich Trübenbach. Sicherlich war es etwas versöhnlich, was da die HVL-Sieben ihrem treuen Anhang im zweiten Abschnitt der Partie angeboten hat. Zudem versüßten die Luckenwalderinnen ihren Fans mit einem üppigen Kuchenbuffet den Oberligaabstieg.

Lehrreiche Oberligasaison mit Stolz abgeschlossen

„Wir konnten keinen Druck aus der Tiefe erzeugen“, erklärte HVL-Trainer Ralf Granzow. „Vor der Pause haben wir Angsthasenhandball gespielt. Wir mussten feststellen, dass wir in der Oberliga an unsere Grenzen gestoßen sind. Es hat einfach nicht gereicht. Den Schritt vor Jahresfrist, in dieser Klasse zu spielen, haben wir aber nicht bereut. Die Erkenntnisse und die Erfahrungen werden wir mit in die Brandenburgliga nehmen“, sagte der Luckenwalder Coach in einer ersten Saisonbilanz gleich nach dem Spiel. „Ich kann nur betonen, dass unsere Mannschaft diese lehrreiche Meisterschaftsserie trotzdem mit einem gewissen Stolz beendet hat, obwohl wir es uns alle anders erhofft haben. Aber man muss auch berücksichtigen, dass keine unserer Handballerinnen bisher so hochklassig gespielt hat“, fügte Elisabeth Trübenbach hinzu.

Von Horst Kupfer

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