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Auf dem besten Weg zum Klassiker

Radsport Auf dem besten Weg zum Klassiker

Die Tour de Berlin stoppt wieder in Baruth. In diesem Jahr sorgt eine Neuerung dafür, dass die Radsportveranstaltung noch mehr zum Mitmach-Rennen wird.

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Start und Ziel befanden sich erneut im Baruther Stadtzentrum.

Quelle: fotos: lars sittig (3)

Baruth. Der Einsatz begann mit Basisarbeit, die Gerd und Nico Patzer an der Kreuzung verrichteten: Mit einem Besen kehrten sie den Asphalt in der Kurve sauber, dort, wo die verlängerte Paplitzer Dorfstraße auf die L 73 trifft. „In der Vergangenheit sind schon ein paar Fahrer gestürzt, deshalb haben wird die Stelle gesäubert“, sagte Gerd Patzer, der mit seinem Sohn erneut bei der Tour de Berlin als Streckenposten im Einsatz war. Beide gehörten zu den Kameraden der Freien Feuerwehr in Paplitz, die auch in diesem Jahr wieder tatkräftig bei der Ausrichtung halfen, als das internationale Radsportereignis am Pfingstsonntag zum fünften Mal in Baruth Station machte. Gerd Patzers Frau Gudrun und Sohn Toni sicherten ebenfalls als Posten die Rennstrecke.

Erneut standen zwei Rennen der TdB auf dem Programm: Am Vormittag wurde ein Einzelzeitfahren zwischen Paplitz und Stülpe (21,4 Kilometer) absolviert, am Nachmittag wurde „Rund um Baruth“ ausgetragen, die vierte und vorletzte Etappe der Tour, die gestern endete. Der 12,5 Kilometer lange Rundkurs musste elfmal abgefahren werden.

Baruths Bürgermeister Peter Ilk war selber beim Familienradfahren in den Sattel gestiegen, bei einer Jedermann-Fahrt auf der Original-Etappenstrecke, die in diesem Jahr neu im Programm war. „Ich denke, wir machen das auch im kommenden Jahr und hoffe, dass dann mehr Teilnehmer mitfahren“, sagte Ilk über die Familienfahrt, kurz nachdem er mit der kleinen Gruppe ins Ziel gekommen war, „ich habe gemerkt, welche Leistung die Sportler bringen müssen, wie schön die Tour ist und dass ich selber wieder mehr Sport treiben muss.“

Beim Einzelzeitfahren wurde den noch 124 Fahrern bei kaltem, zum Teil regnerischen Wetter und dazu noch starkem Gegenwind auf dem ersten Teil der Strecke einiges abverlangt. „Rund um Baruth“ entschied Pascal Ackermann von der BDR-Nationalmannschaft für sich. 24 Mannschaften zu je sechs Fahrern hatten für das zum Weltcup gehörenden Rennen gemeldet, darunter auch das BDR-Auswahlteam sowie mehrere deutsche regionale Vertretungen, so das LKT-Team aus Brandenburg. Klangvolle Namen zierten die Starterliste. Der finanzielle Anteil der Stadt für die Ausrichtung betrug 15 000 Euro, dazu hatte man Unterstützer und Geldgeber gefunden.

Wieder war der Rundkurs gut bevölkert, manch einer hatte sich mit einem Pavillon an der Strecke postiert. Im Baruther Zentrum gab es eine Hüpfburg samt Bühne und Musik. „Der Tag, an dem die Tour ausgetragen wird, ist inzwischen schon fest eingeplant und wird frei gehalten“, sagten Gerd und Nico Patzer. Oder anders formuliert: Die Tour de Berlin ist auf dem besten Weg, ein lokaler Radsport-Klassiker zu werden.

Von Lars Sittig

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