Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -3 ° Regen

Navigation:
Aufsteigerinnen aus Luckenwalde wollen sich in höherer Liga etablieren

Luckenwalder Handballfrauen starten in die Saisonvorbereitung Aufsteigerinnen aus Luckenwalde wollen sich in höherer Liga etablieren

Anfang September beginnt für die Luckenwalder Handballfrauen die neue Saison. Als Aufsteigerinnen in die Ostsee-Spree-Oberliga steht die Sieben von Trainer Ralf Granzow vor schweren Aufgaben. Ein Grund dafür, mit der Saisonvorbereitung früh zu beginnen.

Luckenwalde 52.0903895 13.1636906
Google Map of 52.0903895,13.1636906
Luckenwalde Mehr Infos
Nächster Artikel
Klasse Leistung der Neulinge im Jüterboger Team

Aufwärts ging es zuletzt für die Luckenwalder Handballerinnen. Der Neuling in der Oberliga Ostsee-Spree startete Anfang Juni mit der Saisonvorbereitung.

Quelle: Privat

Luckenwalde. Seit voriger Woche stehen sie nach einer fünfwöchigen Pause schon wieder im Training, die Frauen der Handballvereinigung Luckenwalde. Viel zeitiger als in den letzten Brandenburgligajahren. „Das ist auch so gewollt“, sagt der Coach der in die Oberliga-Ostsee-Spree aufgestiegenen Luckenwalder Handballerinnen, Ralf Granzow. Dadurch kommen alle seine Spielerinnen, wenn man ihren Urlaub abrechnet, wenigstens auf acht Wochen Vorbereitung auf die ohne jeden Zweifel vor ihnen liegende anspruchsvollen Saison. Der Meisterschaftsauftakt für die HVL-Sieben ist am 5. September, da treffen die Granzow-Schützlinge in einem Heimspiel auf einen guten Bekannten. Der Gegner ist der Brandenburgligameister 2014/15 der HC Angermünde.

„Unsere Grundeinstellung werden wir nicht neu erfinden, sondern unsere Stärken im Abwehrverhalten in die Waagschale werfen. Wir werden die Abwehrarbeit verfeinern und andere Formen erarbeiten. Die mit Sicherheit bestehende körperliche Unterlegenheit wollen wir mit Kraft und Schnelligkeit begegnen. Das heißt auch, dass wir das Tempospiel ausbauen werden. Zwei Trainingslager, eins an der Ostsee, welches zur Regeneration und zur Teambildung dient, und eine ganze Woche in Luckenwalde Tag für Tag von früh bis zum Abend. Die Spielerinnen opfern dafür extra Urlaubstage“, gibt Granzow einen Einblick in das umfangreiche Trainingsprogramm, das mit einigen Vorbereitungsspielen bestückt ist.

„In punkto Verstärkungen sind wir noch am arbeiten. Es bestehen Kontakte zu vier Spielerinnen aus dem Berliner Randgebiet. Der sportliche Anreiz ist vorhanden, aber es gibt noch einige Schwierigkeiten“, bestätigt der Luckenwalder Trainer. In der Tat ist es beispielsweise für eine Handballerin aus Brandenburg, die Familie hat und im Beruf eingebunden ist, ein gewaltiger Kraftakt bis zu dreimal in der Woche nach Luckenwalde zum Training zu kommen. „Darin liegt auch unser Problem, denn der Standortnachteil ist schon gravierend“, betont der HVL-Coach.

Carolin Freißler, eigentlich eine Rechtshänderin, die aber mit links wirft, steht vor einem Comeback in der ersten HVL-Vertretung. Sie hat sich Anfang Oktober vorigen Jahres als sie in der zweiten Mannschaft spielte die Schulter ausgekugelt. „Die Ostsee-Spree-Liga ist schon eine tolle Sache, aber ich muss beschwerdefrei sein. Wir wollen mal sehen“, hält sich die 29-jährige Rückraumspielerin mit einer Entscheidung noch zurück. Sie betonte aber, dass eine „Überraschung“ durchaus möglich ist.

„Wir nehmen die Herausforderung Oberliga-Ostsee-Spree an. Der Zuspruch aus den Luckenwalder Handballkreisen und von den Sponsoren, der uns nach dem Aufstieg zuteil wurde, ist eine zusätzliche Motivativation. Wir wollen in dieser Liga keine Gastrolle geben, sondern uns dort etablieren. Der finanzielle Rahmen für den Spielbetrieb ist gesichert, obwohl die Kosten für ein Heimspiel das Fünffache betragen als wir es bisher gewohnt waren. Nun müssen wir noch im organisatorischen Bereich nachlegen“, äußert sich Granzow zuversichtlich.

„Ramon Wittich und Frank Berger sind nicht mehr die Trainer der zweiten Mannschaft. Es fehlt ihnen der Leistungsgedanke. Damit begründeten sie ihren Rückzug. Es ist natürlich ein großer Verlust, denn mit ihrer Arbeit waren wir sehr zufrieden. Wir brauchen aber die Zweite als Ausbildungsmannschaft“, bedauert der Cheftrainer Granzow ihren Ausstieg.

Von Horst Kupfer

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Teltow-Fläming
MAZ Sportbuzzer
Lindow-Gransee feiert Meisterschaft

Der größte Vereinserfolg der Volleyballer des SV Lindow-Gransee perfekt. Mitte April 2015 konnten sie die Meisterschaft in der 2. Volleyball-Bundesliga fiern.