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Berechtigte Hoffnungen der Jüterboger Schützen auf eine DM-Teilnahme

Landesmeisterschaften im Ordonnanzgewehr-Schießen. Glänzende Vorstellung von Sebastian Kienast. Berechtigte Hoffnungen der Jüterboger Schützen auf eine DM-Teilnahme

Starke Leistungen boten die Jüterboger Ordonnanzgewehrschützen bei ihren Landestitelkämpfen auf der heimischen Anlage. Mit ihren Ergebnissen können sie sich berechtigte Hoffnungen machen, die Limits für die Deutschen Meisterschaften in Hannover zu erreichen.

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Frank Dombrowski war bei den Landesmeisterschaften in beiden Disziplinen unter den besten Drei.

Quelle: Foto: Privat

Jüterbog. Die Jüterboger Schießanlage Damm war zum wiederholten Mal Austragungsort der Landesmeisterschaften im Ordonnanzgewehr-Schießen. Bei angenehmen äußeren Bedingungen kämpften 25 Schützen aus neun Vereinen um Titel und Limits, die zur Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften berechtigen. Erstmals wurde das Ordonnanzschießen in zwei Klassen eingeteilt. Deshalb gab es getrennte Wertungen für offene und geschlossene Visierung. Neu im Regelwerk war auch die Zusammenlegung der einzelnen Altersklassen in eine offene Klasse. Die Aktiven der Jüterboger Gilde, die das Geschehen im Land mitbestimmen, zeigten gute Leistungen.

Der beständigste Schütze im Land, Sebastian Kienast, glänzte erneut. Mit geschlossener (Diopter) Visierung verteidigte er seinen Titel aus 2014 erfolgreich. Mit 345 Ringen dürfte Kienast sicher für die DM qualifiziert sein, auch wenn die Limitzahlen noch nicht veröffentlicht worden sind. Sportleiter Frank Dombrowski erkämpfte sich wie im letzten Jahr die Vizemeisterschaft. Er profitierte von der stärksten Liegendleistung aller Schützen. Im freihändigen Stehendanschlag ließ er jedoch einiges aus und deshalb kamen mit 324 Ringen doch weniger zusammen als er sich erhofft hatte. Auch Jörg Flemming war mit seinen 312 Ringen nicht zufrieden. Dennoch reichte es für ihn zu Bronze. Jedoch kann man sich auch über das Mannschaftsergebnis zur DM qualifizieren. Hier lagen die Flämingstädter mit ihrer Leistung höher als das Limit im Vorjahr. Hinter dem Potsdamer Richard Tietz (308) erreichte der Kreisstädter Ingo Louvet, der auch in dieser Saison das Jüterboger Team verstärkt, mit 307 Ringen den 5. Platz.

Mit 18 Teilnehmern war das Schießen mit offener Visierung (Kimme und Korn) deutlich stärker besetzt. Hier erkämpfte sich die Potsdamer Gilde den Mannschaftstitel mit 15 Ringen Vorsprung vor den Jüterbogern und der Schützengarde Niewitz. Manfred Reichel vom Schützenclub Schöneiche bestätigte mit 333 Ringen seine Wettkampfform. Er dürfte sich mit seinem Titel das Ticket für die DM in Hannover gesichert haben. Voraussichtlich wird er schon im nächsten Jahr das Jüterboger Team in dieser Disziplin verstärken. Louvet erzielte hier überraschend starke 326 Ringe und gewann Silber. Im Gegensatz zum Schießen mit Dioptervisierung war seine Liegendleistung deutlich besser. Dombrowski, der sich mit offener Visierung einiges erhofft hatte, kam auf den Bronzeplatz. Seine 322 Ringe lagen aber deutlich unter seinen Trainingsresultaten. Hier glänzte er ebenfalls mit 184 Ringen im Liegendanschlag. Einige schlechte Stehendschüsse, die ins Weiße flogen, verhinderten ein höheres Resultat. Platz 8 belegte Sven Bakus mit 304 Ringen. Wie so oft hatte Christoph Hermann (10. Platz) eine ganz starke Stehendleistung hingelegt. 156 Ringe im stehenden Anschlag standen 142 Liegendringe gegenüber. Mit 298 verfehlte er seine 300er Zielmarke nur knapp. Jörg Flemming, der mit neuer Waffe noch einige Schwierigkeiten beim Visieren hatte, enttäuschte mit nur 289 Ringen. Hinter dem für Schöbendorf-Paplitz startenden Petkuser Helmut Fahlenberg (294) erreichte er den 12. Platz.

Von Frank Neßler

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