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Clea Seidel aus Luckenwalde setzt auf Angriff

Junge Luckenwalder Radsportlerin bei Deutscher Meisterschaft in Nidda (Hessen) Clea Seidel aus Luckenwalde setzt auf Angriff

Von Clea Seidel wird in den kommenden Jahren noch zu hören sein. Die junge Radsportlerin aus Luckenwalde startete bei den Deutschen Meisterschaften in Nidda (Hessen) und bewies Angriffsqualitäten.

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Für Spitzenleistungen nie zu alt

RTS-Fahrerin Clea Seidel aus Luckenwalde.

Quelle: Foto: Privat

Luckenwalde. Clea Seidel hat in der versammelten Spitze des deutschen Radsports in ihrer Altersklasse bewiesen, dass mit ihr in den kommenden Jahren zu rechnen sein wird. Die Luckenwalderin nahm am Wochenende zum ersten Mal offiziell an nationalen Titelkämpfen im Radsport teil.

Die Deutschen Straßen-Meisterschaften der männlichen und weiblichen Nachwuchsklassen fanden in diesem Jahr in Nidda im hessischen Wetteraukreis statt. Schauplatz der Titelkämpfe war ein 23 Kilometer langer Rundkurs. Der war mit zwei ansprechenden Anstiegen gespickt. An diesen kam es jedoch aus Luckenwalder Sicht nicht zur gewünschten Selektion des Pelotons. Die Abfahrten waren dafür zu lang. Sie gaben den abgefallenen Fahrerinnen immer wieder die Chance zum Aufschließen.

Leidtragende war die Nachwuchsfahrerin aus Luckenwalde. Clea Seidel setzte in ihrem Rennen voll auf Angriff und attackierte gleich am ersten Berg. Nur wenige Konkurrentinnen konnten ihr folgen. Der Weg ins Ziel war allerdings zu lang für die Luckenwalderin, um allein weiter zu fahren. Das Renntempo wurde vom Feld verschleppt.

In der zweiten Runde gingen wieder vier Fahrerinnen ein hohes Tempo am Anstieg. Clea Seidel war dabei. Sie versuchte trotz fehlender Körpermasse, in der Abfahrt den Vorsprung weiter auszubauen. Erneut fand die Luckenwalderin aber keine Begleiterinnen.

Auch an der letzten Steigung gab es einen Vorstoß von Seidel. Dieser sah erfolgversprechend aus. Allerdings hatte die Luckenwalderin dann nicht den Mut, diesmal durchzufahren. Im finalen Spurt des Feldes hatte sie erwartungsgemäß keine Chance. Die Einfahrt in den letzten Kreisverkehr der Strecke gelang ihr nicht in vorderer Position. Der 20. Platz war nach der Aktivität im Rennverlauf enttäuschend. Dennoch, von der Luckenwalderin wird in Zukunft noch zu hören sein.

Von Frank Neßler

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