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Clea Seidel zeitgleich mit der Siegerin

Radsport Clea Seidel zeitgleich mit der Siegerin

U15-Fahrerin Clea Seidel (Radteam Seidel Luckenwalde) belegt bei den Deutschen Radsportmeisterschaften des Nachwuchses den 14. Rang. Richtig zufrieden ist sie mit ihrem Abschneiden in Nidda (Hessen) nicht. Eine bessere Platzierung war drin.

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Clea Seidel (RTS Luckenwalde) beim Einrollen für die Deutschen Meisterschaften des Radsportnachwuchses in Nidda (Hessen).

Quelle: Privat

Luckenwalde. Die Gefühlswelt von Clea Seidel (Radteam Seidel/RTS Luckenwalde) war nach den Deutschen Nachwuchsmeisterschaften der Radsportler am Sonntag in Nidda (Hessen) gespalten. Zum einen war sie froh darüber, nur eine Woche nach ihrem schweren Sturz beim Kriterium in Parchim (Mecklenburg-Vorpommern) wieder ein wichtiges Rennen bestreiten zu können. Zum anderen hatte sie jedoch das Gefühl, dass der dabei erreichte 14. Platz eigentlich zu wenig war. Er wäre in jedem Fall noch ausbaufähig gewesen.

Am ersten Anstieg fährt Clea Seidel zu passiv

Nach der Entscheidung, die Reise nach Hessen anzutreten, wollte die Luckenwalderin den Rennverlauf über 45,6 Kilometer bei den Deutschen Nachwuchsmeisterschaften in der Altersklasse Schülerinnen U15 mit prägen. Auf den ersten fünf flachen Kilometern neutralisierte sich das Fahrerfeld. Dann ging es zum ersten Mal bergauf. Dabei fuhr Clea Seidel die Steigung zu passiv an. Das Feld brach zwar auseinander, aber 17 Fahrerinnen rollten gemeinsam die Abfahrt herunter und passierten erstmals den Zielbereich.

In der zweiten Anfahrt auf den Berg ging die Luckenwalderin sofort an die Spitze. Sie wollte eine Vorentscheidung erzwingen. Die Ausreißerin fuhr auf dem höchsten Punkt des Kurses auch einen Vorsprung heraus, doch der reichte am Ende nicht aus. Zehn Mädchen schlossen gleich zu Beginn der Abfahrt wieder zu ihr auf. Die Spitze dieser Gruppe taktierte. Dies hatte zur Folge, dass weitere vier am Berg abgefallene Fahrerinnen im Laufe der langen Abfahrt aufschließen konnten. An der letzten Schlüsselstelle vor dem Ziel, einem Kreisverkehr, dachte Clea Seidel dann zu viel und zu lange nach. So verspielte sie im Zielsprint die Chance, um eine bessere Platzierung mitfahren zu können.

Der Titel geht nach Baden

Den Titel sicherte sich nach einer Stunde und 18 Minuten Fahrzeit Ina Marie Teschke (RV Edelweiß Merdingen/Baden) vor Lea Waldhoff (TSG Leutkirch/Württemberg) und Gina Haberecht (1. RSV Strausberg) aus Brandenburg. Clea Seidel als 14. und Marie-Louise Kerpa (RSV Blankenfelde) als 15. kamen zeitgleich mit der Siegerin in die Wertung.

Von Frank Neßler

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