Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -3 ° Nebel

Navigation:
Comeback in Sperenberg

Tischtennis Comeback in Sperenberg

Jörg Abel spielt nach einer längeren Pause beim KSV 1990 wieder im Tischtennis-Ligabetrieb. Mit dem Sperenberger Team steht er in der Verbandsliga derzeit auf dem zweiten Platz.

Sperenberg 52.1377564 13.3653562
Google Map of 52.1377564,13.3653562
Sperenberg Mehr Infos
Nächster Artikel
Zieleinlauf in der Kulturscheune

Tobias Hack siegte am Sonntag mit dem KSV Sperenberg in heimischer Halle.

Quelle: foto: Privat

Sperenberg. Im Frühjahr hatte das Comeback begonnen, zunächst innerlich, später dann auch in der Praxis. „So im März und April habe ich gemerkt, dass etwas gefehlt hat“, sagt Jörg Abel, „vorher ging das dreieinhalb Jahre richtig gut ohne Tischtennis.“ Inzwischen steht Abel nach einer vierjährigen Pause wieder im Punktspielbetrieb an der Tischtennisplatte – für den Verbandsligisten KSV Sperenberg. Das Team, das am Sonntag in heimischer Halle gegen den Cottbuser TT-Team II mit 9:0 gewann (KSV: Tobias Hack, Falko Förster, Marvin Matiske, Hans-Christian Gericke, Ralf Döhr, Jörg Abel) steht derzeit auf Rang zwei. Die Saisonziele? „Ziel Nummer eins ist es, den Klassenerhalt zu schaffen und nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben. Wenn wir am Ende auf Platz drei oder vier stehen würden, wäre das schön“, sagt Kapitän Ralf Döhr.

Zuletzt hatte der 48-Jährige für den Ludwigsfelder TTC gespielt, aber seine Laufbahn beendet. Einer der Gründe, die Abel im Frühjahr 2011 im Gespräch mit der MAZ nannte: „Die Entscheidung ist vor allem gefallen, um mehr Zeit für die Familie zu haben. Meine beiden Kinder sind jetzt elf und acht Jahre alt, also in einem Alter, in dem sie gerne noch was mit ihrem Vater unternehmen”, sagte er. Nun folgt die Rückkehr. „Die Kinder sind inzwischen auch größer und machen viel ihre eigenen Dinge“, meint Jörg Abel. Für einen Neustart beim KSV 1990 sprachen mehrere Gründe: „In der Verbandsliga wird mit einer sechs Spieler starken Mannschaft angetreten, das kommt mir entgegen“, sagt er, „ich bin mit Mike Mählis, dem Leiter der Abteilung Tischtennis befreundet, es ist eine sehr sympathische Mannschaft und Sperenberg ist ein interessanter, ambitionierter Verein.“ Nach vier Jahren Pause habe man sich wieder eingewöhnen müssen, aber es habe geklappt „und auch mit der Mannschaft läuft es sehr gut“.
Hinter dem Rechtshänder Abel liegt eine illustre Tischtennis-Vergangenheit, früher hatte er bei mehreren Vereinen in seiner Heimat Oberhausen gespielt, in der Ober- und Regionalliga. In seiner Zeit im Nachwuchs wurde er Westdeutscher Mannschaftsmeister, er spielte bei Kadervergleichen gegen die späteren deutschen Topstars Fetzner und Roßkopf. In der Männer-Regionalliga traf Abel auf den damaligen Weltranglisten-Fünften aus China. Von 1996 bis 2003 lief er dann nach dem Umzug nach Brandenburg für den TSV Stahnsdorf in der Oberliga auf, danach wechselte er zum Ludwigsfelder TTC.

Beim KSV, der am kommenden Sonntag (22. November) ab 15 Uhr den Hohen Neuendorfer SV 2 empfängt, steht danach eines der ganz besonderen Duelle in dieser Spielzeit auf dem Programm: Am 29. November (Sonntag) empfängt der KSV Sperenberg 1990 in heimischer Halle den bisher verlustpunktfreien TTV Einheit Potsdam (Start: 15 Uhr). „Geltow ist ein sehr starker Absteiger“, sagt Döhr, „und sie haben sich noch einmal verstärkt. Auch Potsdam ist sehr stark aufgestellt.“ Über Neuzugang Abel sagt er: „Wir sind sehr froh, dass wir ihn haben.“

Von Lars Sittig

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Teltow-Fläming
MAZ Sportbuzzer
Lindow-Gransee feiert Meisterschaft

Der größte Vereinserfolg der Volleyballer des SV Lindow-Gransee perfekt. Mitte April 2015 konnten sie die Meisterschaft in der 2. Volleyball-Bundesliga fiern.