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Das alte Lied von der Chancenverwertung

Handball: Oberliga Ostsee-Spree der Frauen Das alte Lied von der Chancenverwertung

Die Luckenwalder Oberligahandballerinnen haben ihr Heimspiel gegen Grün-Weiß Schwerin verloren. Am Ende hieß es 30:12 (12:3) für die favorisierten Gäste.

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Heimsieg nach der Schrecksekunde

Janine Mattner leitete am Sonnabend eine gute Schlussphase der HVL-Frauen gegen Schwerin ein.

Quelle: Foto: Frank Nessler

Luckenwalde. Die Niederlagenserie der Frauen-Oberligatruppe der Handballvereinigung Luckenwalde (HVL) hat weiter Bestand. Wie nicht anders zu erwarten war, ging am Sonnabendnachmittag in der Fläminghalle der Sieg mit 30:12 (12:3) an das favorisierte Gästeteam von Grün-Weiß Schwerin. Die Mecklenburgerinnen waren beim Tabellenschlusslicht aufgrund ihrer Tabellenposition sogar zum Siegen verdammt. Ihrer Favoritenrolle wurden sie dann auch vollauf gerecht. Nicht nur die mitgereisten Trommler aus Schwerin gaben den Ton an, auch ihre Mannschaft ließ zu keinem Zeitpunkt des Spiels einen Zweifel daran aufkommen, wer nach dieser Partie das Parkett der Fläminghalle als Sieger verlässt.

Die Gastgeberinnen nehmen ihre Rolle, nur noch Punktelieferant für die Konkurrenz in der Oberliga Ostsee-Spree zu sein, mittlerweile mit Humor. „Einen Vorteil haben wir schon, wir haben eine Spielerin mehr auf dem Protokoll zu stehen“, ulkte HVL-Trainer Ralf Granzow vor der Partie. Aber dann war Schluss mit lustig. „ Spaß beiseite, unsere Devise kann nur lauten, so wenige Fehler wie möglich zu machen“, fügte der Luckenwalder Coach vor dem Anwurf dieser Oberligabegegnung am Sonnabend hinzu.

Die Rechnung ging leider nicht wie gewünscht auf. Mit Kontern gleich nach dem Seitenwechsel schraubten die Gäste fast mühelos das Ergebnis von 12:3 auf 18:3 auf eine standesgemäße Höhe und machten damit ihre Torflaute aus der ersten Halbzeit zwischen der 15. und 24. Spielminute vergessen.

Aber auch auf der Gastgeberseite gab es positive Ansätze. Speziell kurz vor dem Schlusszeichen. Ihre beste Phase hatten die Luckenwalder Ballwerferinnen in der letzten Viertelstunde des Spiels. Dieser gute Abschnitt der Partie wurde von Janine Mattner mit drei Treffern am Stück eingeleitet. Mattner wie auch Pauline Hikel rechtfertigten mit ihren Treffern den Einsatz in der HVL-Oberligasieben und das ihnen entgegengebrachte Vertrauen des Trainers. „Wir hätten vier oder fünf Tore mehr werfen müssen. Glasklare Chancen wurden mitunter vergeben. Mit mehr Toren hätten wir zwar das Spiel auch nicht gewonnen, aber etwas Resultatskosmetik hätte uns gut zu Gesicht gestanden“, schätzte der HVL-Trainer ein. Eine spielerische Glanzleistung war von vornherein von seiner Sieben nicht erwartet worden, aber die Mannschaft kämpfte bis zum Schluss. Wenn man den HVL-Frauen etwas ankreiden muss, dann ist es ihre katastrophale Chancenverwertung.

Mit der zweiten Mannschaft der Füchse Berlin hat die HVL-Vertretung am kommenden Samstag wieder um 16 Uhr in der Fläminghalle den neuen Tabellenführer der Oberliga Ostsee-Spree zum Gegner. Das Hinspiel im November in Berlin-Reinickendorf haben die Granzow-Schützlinge mit 14:34 verloren.

Die Weichen für die Saison 2016/17 wurden vom HVL-Vereinsvorstand zusammen mit den Sponsoren inzwischen bereits gestellt. „Aus dem Erfahrungsschatz unserer zu Ende gehenden Oberligaspielzeit werden wir die Schlüsse ziehen. Diese werden wir mit in die Brandenburgliga-Planungen einfließen lassen. Dort wollen wir uns im oberen Bereich etablieren“, erklärte Granzow.

Von Horst Kupfer

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