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Dem Aufstieg folgen Partywochen

Handball Dem Aufstieg folgen Partywochen

Der MTV Wünsdorf sichert sich vorzeitig Rang eins in der Handball-Landesliga der Männer. Nun folgen wegen des ungewöhnlichen Spielplanes des MTV in dieser Saison Partywochen in der heimischen Halle.

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Der MTV bejubelt den Aufstieg in die Verbandsliga.

Quelle: Julia Emig

Wünsdorf. Am Ende wurde es ein nasser Samstagabend für Wünsdorfs Trainer Matthias Wehlmann. „So schlimm habe ich das nicht erwartet“, sagt er schmunzelnd. „Ich habe damit gerechnet, dass ich ein bisschen mit Bier bespritzt werde, aber nicht sowas.“ Doch der Erfolg musste mit einer ausgiebigen Bierdusche gefeiert werden: Die Handballer des MTV Wünsdorf hatten schließlich am 16. Spieltag der Landesliga Süd mit 26:17 gegen Finsterwalde II gesiegt und den Staffelsieg und den Aufstieg in die Verbandsliga vorzeitig perfekt gemacht.

Das der MTV die Meisterschaft feiern kann, ist jedoch alles andere als selbstverständlich. Rückblende: Im Mai 2014 vermeldete der MTV den freiwilligen Abstieg von der Brandenburg- in die Landesliga. Der Grund damals war der Zerfall der ersten Männermannschaft mit insgesamt 14 Abgängen. Die Wölfe starteten neu mit einem Mix-Team aus alten Herren, A-Jugendlichen und zweiter Mannschaft. „Dass war von Anfang an ein gewagtes Projekt“, erinnert sich Abteilungsleiter Denny Philipp. Den Wölfen drohte nach dem Rückzug ein Zerfall, doch das Team hielt zusammen.

Die Verantwortlichen setzen sich für Abteilung und Verein ein, hauchen dem Handball neues Leben ein. Philipp: „Durch den Neustart wurde auch unsere Jugend wieder aktiver und hatte eine realistische Chance, sich in der ersten Mannschaft durchzusetzen.“ Darauf war der Verein nun auch ein Stück weit angewiesen – und der Plan funktioniert.

In der ersten Landesliga-Saison ist das Motto „Hauptsache durchkommen“. Der MTV trudelt auf Platz acht ein. Dann der Umbruch. Viele Jugendspieler wurden in die erste Mannschaft integriert, mit einer neu formierten Reserve-Mannschaft schafften die Wölfe einen Unterbau, um allen Spielpraxis zu ermöglichen. Das Ergebnis: Platz drei in der Landesliga. Mit Matthias Wehlmann als neuem Chef-Trainer und den Rückkehrern Dirk Becker und Jan-Eike Albrecht bekam das junge Team Erfahrung und Routine an die Seite gestellt und startete ihr Meisterstück. „Nach dem Ergebnis in der Vorsaison musste man auch mit uns rechnen“, erzählt Ronny Lange, einer von nur drei Spielern, die älter als 25 Jahre sind. Nach 16 Spieltagen hat der MTV 16 Siege auf dem Konto und ein Torverhältnis von Plus 165 (heißt: im Schnitt gewinnt der MTV ein Spiel mit 10,3 Toren Vorsprung).

Nun wartet die Verbandsliga. Beim MTV hofft man, in die Südstaffel eingeteilt zu werden. Dann winken attraktive Derbys gegen Luckenwalde, Dahlewitz, Trebbin. Erst einmal aber warten Party-Wochen. Bis zum 6. Mai hat der MTV an allen vier Wochenenden Heimspiele.

Von MAZ

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