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Dem Spitzenreiter Paroli geboten

Luckenwalder Bundesligaringer unterliegen Mainz 12:14 Dem Spitzenreiter Paroli geboten

Sechs Einzelsiege haben den Luckenwalder Bundesligaringern nicht für einen Sieg über Spitzenreiter Mainz gereicht. Am Ende unterlagen sie 12:14. Die Höhe der Niederlagen gab den Ausschlag.

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„Das ist die schwierigste Situation seit dem Aufstieg“

„Gummimann“ Felix Menzel (rot) unterlag nach furiosem Start doch noch gegen den Mainzer Kiril Terziev.

Quelle: Foto: Frank Nessler

Luckenwalde. Sechs der zehn Einzelkämpfe gewonnen, dennoch vielleicht mehr als nur ein Mannschaftsduell verloren. Das ist die bittere Bilanz für die Bundesliga-Ringer des Luckenwalder SC, die sich am Samstag in der Fläminghalle dem favorisierten ASV Mainz nach einem in der Schlussphase spektakulären Abend 12:14 beugen mussten. Da Schifferstadt gegen Köllerbach seinen Heimkampf aller Voraussicht nach gewinnen wird, in der Partie steht es nach neun Kämpfen 14:10 für die Gastgeber (das 86-Kilogramm-Duell der Klassiker zwischen Denis Kudla und Yavor Yanakiev wird wegen der Militär-WM nachgeholt), droht der LSC auf den 5. Tabellenplatz in der Bundesliga-Nordgruppe abzurutschen. Damit hätten die Luckenwalder ihr Saisonziel, die Meisterrunde, verpasst. Doch soweit ist es nicht. Für den LSC endete zunächst einmal die Vorrunde der Gruppenphase.

Dabei boten die Luckenwalder Spitzenreiter Mainz durchaus die Stirn, zumindest im zweiten Abschnitt des Mannschaftskampfes. Zu Beginn sah es für die Schützlinge der Trainer Andreas Zabel und Jörn Levermann mau aus. LSC-Leichtgewicht Emanuel Krause (57kg/F) ging auch in seinem fünften Saisonduell geschlagen von der Matte. Dem georgischen Spitzenringer Beka Bujiashvili war er technisch unterlegen. Anschließend gewann Christian John (130 kg/Greco) einen von verletzungsbedingten Unterbrechungen geprägten Kampf gegen Mehmet Kasim Aras mit 7:3. Die ersten zwei Punkte für den LSC.

Der dritte Kampf des Abends war für den weiteren Verlauf des Mannschaftsduells von großer Bedeutung. Tamas Nagy (61 kg/Greco) sollte eigentlich für die Luckenwalder punkten. Doch der Ungar in Diensten des LSC machte einen entscheidenden Fehler und wurde von Hammet Rüstem geschultert. Wieder gingen vier Punkte für die Hausherren flöten. „Die Qualität der Niederlagen war am Ende entscheidend“, resümierte LSC-Coach Levermann.

Nach einem 2:0-Erfolg von Mihael Ganev und einem erwarteten 0:3 von Georgi Vangelov lagen die Luckenwalder zur Pause 4:11 zurück.

Im zweiten Kampfabschnitt zündeten die Gastgeber dann ein Feuerwerk. Damian Hartmann, Erik Weiß und Timofei Xenidis brachten den LSC bis auf 9:11 heran. Felix Menzel (75 kg/F) wollte seinen Teamkollegen da nicht nachstehen. Der LSC-Mannschaftskapitän rückte für Lennart Wickel ins Aufgebot, der am Sonnabend von den Trainern für kommende Aufgaben geschont wurde. Menzel überraschte fast seinen Gegner Kiril Terziev. Nur mit viel Wohlwollen des Kampfrichters Mario Schmidt entging der in der ersten Kampfminute einer Schulterniederlage. Anschließend ging dem Luckenwalder die Puste aus. Menzel verlor 0:3. Mainz führte wieder mit 14:10. Im letzten Kampf des Abends bot Aleksander Maksimovic gegen Balint Korpasi eine sehr gute Leistung, doch sein 6:1-Punktsieg brachte den Luckenwaldern nur zwei Mannschaftspunkte zum 12:14-Endstand.

Von Frank Neßler

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