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Der LHC unterliegt zu Hause gegen die Füchse „light“

Handball Der LHC unterliegt zu Hause gegen die Füchse „light“

Der Ludwigsfelder HC hat in der Handball-Oberliga Ostsee-Spree gegen die Füchse Berlin II in heimischer Halle verloren. In der Liga steht der Club aus der Autobauerstadt vor drei Partien gegen drei Gegner aus den Top fünf.

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Der Ludwigsfelder HC musste eine Heimniederlage hinnehmen.

Quelle: Lars Sittig

Ludwigsfelde. Die Körpersprache war deutlich, kurz vor Schluss, als das Team des Ludwigsfelder HC zu einer Auszeit zusammenkam: Müde wirkte das Ensemble, geschafft von einem kräftezehrenden Duell mit den Füchsen Berlin Reinickendorf II, das 90 Sekunden vor dem Abpfiff bei einem Drei-Tore-Rückstand nach normalem Ermessen nicht mehr zu gewinnen war. Am Ende unterlag der LHC in der Handball-Oberliga Ostsee-Spree in der heimischen Stadtsporthalle der Reserve des Bundesligisten, den Füchsen „light“ sozusagen, mit 25:30 (14:12). „Uns ist am Ende die Kraft ausgegangen“, urteilte Ludwigsfeldes Coach Michael Jantzen, „es ist eine ärgerliche Niederlage, wir hätten gewinnen können, wir haben das Spiel eher verloren, als dass es die Füchse gewonnen haben.“

In der Tat: In die Halbzeitpause war der LHC nach einer guten Leistung noch mit einer Führung gegangen – die aber schmolz im zweiten Durchgang zunehmend zusammen. In der 40. Minute hatte der Drittliga-Absteiger ausgeglichen (17:17.), auch, weil die Gäste-Vertretung von einigen Abspielfehlern, Ballverlusten und Unkonzentriertheiten profitieren konnte. Einer der Gründe: Ludwigsfelde hatte in den ersten dreißig Minuten enorm viel investiert und musste auch wegen des schmalen Wechselkontingents dem hohen Aufwand Tribut zollen.

Wenig später lief der LHC einem Zwei-Tore-Rückstand hinterher. In dieser Phase investierte der LHC zwar viel und verkürzte in der 50. Minute durch René Rose noch einmal auf 22:23 – bekam aber die Partie und den Gegner nicht mehr entscheidend zu fassen. „Wir haben in der zweiten Hälfte vorne nicht geduldig genug gespielt und haben etwas zu früh den Abschluss gesucht“, sagte Jantzen, „das haben wir in der ersten Halbzeit noch gut gemacht. Ich kann aber niemandem einen Vorwurf machen.“

Die Partie gegen die Füchse II war der Auftakt zu einer Serie von Duellen gegen starke Gegner in der Oberliga. „Jetzt kommen die ganzen Hochkaräter“, sagt Jantzen angesichts der kommenden Aufgaben: Am 29. Oktober tritt der LHC beim Ex-Bundesligisten und Drittliga-Absteiger Stralsund an, am 5. November empfängt der Club Spitzenreiter Altlandsberg und reist am 19. November zum derzeitigen Tabellendritten Grünheide. „Es sind Duelle auf Augenhöhe“, sagt Jantzen, „es wäre schön, wenn wir wenigstens eine Partie gewinnen könnten, die Fähigkeiten haben wir. Die Lehre aus der Partie gegen die Füchse muss sein: Wir müssen vorne geduldiger und disziplinierter spielen.“

Internet:
www.lhc-ludwigsfel.de

Von Lars Sittig

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