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Der Teamgeist in Luckenwalde stimmt

Handball: Oberliga Ostsee-Spree, Frauen Der Teamgeist in Luckenwalde stimmt

Soll erfüllt, aber erneut verloren: Die Luckenwalder Oberligahandballerinnen wollten 15 Tore im Heimspiel gegen den Spitzenreiter aus Berlin erzielen. Am Ende waren die Gastgeberinnen 16-mal erfolgreich, sie kassierten jedoch 37 Gegentreffer. Von Resignation war bei ihnen dennoch nicht die Spur.

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Pauline Hikel (Nr. 11) bestritt am Sonnabend ihr vorerst letztes Spiel für die Luckenwalder Handballfrauen. Von ihren Teamkolleginnen erhielt sie ein Abschiedsgeschenk.

Quelle: Foto: Heike Granzow

Luckenwalde. In der Oberliga Ostsee-Spree mussten die Frauen der Handballvereinigung Luckenwalde (HVL) am Samstagnachmittag in der Fläminghalle gegen die Füchse Berlin II mit 16:37 (6:19) eine weitere hohe Niederlage einstecken. Schon der Halbzeitrückstand der Luckenwalder Handballerinnen ließ über den Ausgang dieses Spieles Schlimmes ahnen. Die Gäste nahmen es aber im zweiten Abschnitt der Begegnung nicht mehr so genau mit dem Torewerfen. Zum Glück, sonst hätte das Ergebnis am Ende noch etwas höher ausfallen können.

Von Resignation war aber bei den Schützlingen von HVL-Trainer Ralf Granzow nach dem Schlusszeichen keine Spur. Einen Grund dafür gab es auch nicht, denn mit einer kleinen Steigerungsrate beeindruckten die Einheimischen nach dem Seitenwechsel sogar die Nordberlinerinnen. „Es ist nicht schön zu verlieren, aber solange wir unser Bestes geben, ist das schon okay. Wir haben immerhin gegen den Tabellenführer der Liga 16 Tore geworfen“, freute sich HVL-Torfrau Sarah Gottsmann nicht ganz zu unrecht. Damit lag sie mit ihren Mannschaftskolleginnen auf gleicher Wellenlänge.

Die rund 50 Zuschauer in der Fläminghalle erlebten am Sonnabendnachmittag dann doch noch die vom Luckenwalder Coach vor der Partie angekündigte Premiere. Wenn vielleicht auch etwas spät, nahm er seine etatmäßige Schlussfrau Sarah Gottsmann aus dem Tor und schickte sie zur Entlastung als Feldspielerin auf die Platte. Dieser Einsatz beschränkte sich jedoch nur auf die letzten vier Spielminuten. „Für mich war diese ungewohnte Situation ganz schön aufregend“, sagte Gottsmann, die bis zu diesem Zeitpunkt im Tor eine gute Figur machte. Sie entschärfte drei Strafwürfe, war aber wie auch ihre Vertreterin Ina Hauffa gegen die Konter der Gäste machtlos. Diese wurden von den Füchse-Damen gnadenlos ausgenutzt.

„Diese Konter zu unterbinden, das haben wir nicht ganz geschafft“, resümierte der HVL-Trainer. „Wir hatten uns vor dem Spiel ein Soll gesetzt, wir wollten 15 Tore werfen. Das haben wir mit 16 Treffern auch erfüllt. Wir befinden uns aber in einer schwierigen Lage, denn wir müssen ständig mit einer veränderten Zusammensetzung die Spiele bestreiten. Dass der Teamgeist dennoch stimmt, zeigte sich darin, das sich meine Spielerinnen über jedes erzielte Tor freuen konnten“, erklärte Granzow.

Nach dem Spiel hieß es Abschied nehmen im Lager der Luckenwalder Handballfrauen. Für Pauline Hikel war es das letzte Spiel im HVL-Dress. Von der Mannschaft gab es zum Abschied Blumen und ein Präsent. Durch ihre Ausbildung bei der Polizei wird Hikel definitiv in der nächsten Saison nicht für die Luckenwalder Sieben auf Torejagd gehen. Dass Pauline Hikel nach drei Zeitstrafen gegen die Füchse zwei Minuten vor Ultimo vom Parkett musste, hatte eigentlich nur einen statistischen Vermerk auf dem Spielprotokoll zu Folge.

Von Horst Kupfer

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