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Der größte Erfolg in der Vereinsgeschichte

Handball Der größte Erfolg in der Vereinsgeschichte

Das Damenteam der HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst sichert sich den Meistertitel und steigt in die Handball-Oberliga auf. Durch den Erfolg stellte das Team auch historische Bestmarken ein.

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Geschafft: Das Damenteam der HSG hat in der Brandenburgliga vorzeitig Rang eins und damit den Titel gesichert.

Quelle: Lars Sittig

Ahrensdorf. Als der große Coup endgültig gelungen war, verbanden sie spontan mehrere Gründe zum Feiern auf einer großen Party. „Eine Spielerin hatte ohnehin ihre Geburtstagsfeier geplant“, sagt Kai Kischel, der Trainer des Frauen-Handballteam der HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst, „da sind dann viele Spielerinnen hingegangen und haben den Erfolg gefeiert.“ Der zusätzliche Stimmungsmacher: Am Sonnabendnachmittag hatte sich das Team die Meisterschaft in der Handball-Brandenburgliga und den Aufstieg in die Oberliga Ostsee-Spree gesichert.

Der entscheidende Schritt war durch einen Sieg auf heimischem Parkett gegen den HSV Falkensee (36:13) gelungen, durch den die HSG den Vorsprung nach einer Heimniederlage des Rivalen Werder zwei Spieltage vor dem Saisonende auf unaufholbare fünf Punkte ausbauen konnte. „Wir waren sehr überrascht“, berichtet der Coach, der das Damen-Ensemble in seinem ersten Jahr als Cheftrainer betreut, „und wie schnell die Entscheidung dann am Ende gefallen ist.“ Über Wochen hatten sich die HSG und Werder ein enges Rennen um den Titel geliefert, bevor Werder zweimal in Folge verlor und Ahrensdorf den Matchball verwandelte.

Nun wartet das Abenteuer Oberliga, denn der Verein wird wie geplant das Aufstiegsrecht auch wahrnehmen. Der nächste Meilenstein eines bemerkenswerten Aufwärtstrendes: In den vergangenen Jahren hatte sich die HSG kontinuierlich nach oben gearbeitet und eine Klettertour durch die Ligen gestartet, der zunächst mit einem Rückzug begonnen hatte: Vor nicht einmal zehn Jahren verzichtete das Team freiwillig auf einen Start in der Verbandsliga und ließ sich in die Kreisliga zurückstufen.

Nun ist die Equipe aus dem Altkreis Zossen erstmals auf der überregionalen Bühne angekommen. „Das ist dann der nächste größte Erfolg in der Vereinsgeschichte“, merkt Kischel schmunzelnd an – bereits mit dem Aufstieg in die Brandenburgliga, die höchste Spielklasse des Landes, in der Herren- und Frauenmannschaft zeitgleich antraten, hatte die HSG eine historische Bestmarke aufgestellt.

Die Ursachen für den Erfolg? „Der Wille der Mannschaft und die Bereitschaft der Spielerinnen, die Vorgaben umzusetzen“, urteilt der Coach, „sie haben hart an sich selber gearbeitet. Wir haben keine Riesendecke an Spielerinnen, aber wir sind fitter und mental stärker geworden.“ Derzeit wird bereits am Team für die kommende Spielzeit gewerkelt. „Wir wollen den Kader nicht umkrempeln“, kündigt Kischel in Sachen Personalplanung an, „es soll kein Umbruch vollzogen werden, aber es wird Neuzugänge geben.“

Spontan gefeiert wurde der Erfolg bereits, am 7. Mai, wenn die Handball-Spielgemeinschaft dann am letzten Spieltag in der heimischen Halle die HSG RSV Teltow/Ruhlsdorf empfängt, soll es dann eine Aufstiegsparty geben.

Von Lars Sittig

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