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Derbyzeit in der Luckenwalder Fläminghalle

Handball, Oberliga Ostsee-Spree Frauen und Verbandsliga Süd Männer Derbyzeit in der Luckenwalder Fläminghalle

Spannende Partien am ersten Advent zur besten Kaffeezeit. Luckenwalder Handballfrauen empfangen Brandenburg zum Kellerduell in der Fläminghalle, anschließend steigt dort das Verbandsliga-Derby der Männer zwischen der Kreisstadtsieben und dem SC Trebbin.

Luckenwalde. Wichtige Spiele stehen an diesem Wochenende für die Handballfans aus Luckenwalde und Trebbin auf dem Programm. Richtungsweisend ist die Oberligapartie der HVL-Frauen. Die Sieben des Luckenwalder Trainers Ralf Granzow empfängt am Sonntag den Vorjahresvierten SV 63 Brandenburg West. Anwurf in der Fläminghalle ist um 13.30 Uhr. Es ist ein Kellerduell. Der Tabellenletzte hat den Tabellenzehnten zu Gast. Beide Teams trennt ein Punkt. Wollen die Luckenwalderinnen als Neulinge ihre Chancen auf den Klassenerhalt verbessern, wäre ein Sieg am Sonntag von sehr großer Bedeutung. Es wäre der zweite für die HVL-Frauen in dieser Saison. Druck auf seine Sieben will Coach Granzow jedoch nicht ausüben. „Es wird sehr schwer“, sagte er. Die Chancen auf einen Sieg stehen nach Granzows Worten bei 40:60. „Die Brandenburgerinnen sind zwar als ehemaliger Drittligist weit vom Glanz früherer Tage entfernt, aber sie sind immer noch eine körperlich sehr robuste und eingespielte Mannschaft“, erklärte der Luckenwalder Coach.

Nach dem Spiel der Frauen steigt das Verbandsliga-Derby der Handballer aus Luckenwalde und Trebbin (Sonntag, 16 Uhr, Fläminghalle). Die Clauertstädter wollen ihre Siegesserie fortsetzen. Ihre Saisonbilanz ist makellos. Sieben Spiele, sieben Siege – auch wenn die schwersten Partien gegen Finsterwalde und Südstaffel-Spitzenreiter Cottbus erst noch anstehen, verlief die Spielzeit für die Trebbiner bisher prächtig.

Die Neuzugänge Chris Schönebeck, Steffen Schröder und Sven Keck eröffnen der SC-Sieben variantenreicheres Spiel, zudem ließen sich die auch mental gestärkten Clauertstädter von engen Situationen wie zuletzt beim lange knappen Auswärtsspiel in Friedland nicht verunsichern. Mit einem Testspiel gegen den Tabellenführer der Landesliga Mitte, das mit einigen ehemaligen Dritt- und Oberligaspielern gespickte Reserve-Team aus Werder gewann mit 47:45, versuchte die SC-Sieben des Trainergespanns Huschke/Metze ihren Rhythmus zu halten.

Trotz aller guten Vorzeichen wissen die Gäste um die Schwere der Aufgabe beim Tabellenachten aus der Kreisstadt. Die Hausherren wollen sicher ihre Negativserie gegen den SC (neun Niederlagen bei einem Remis in zehn Partien) beenden. Zudem überraschte die HVL-Sieben Anfang Oktober beim 32:32-Unentschieden gegen Finsterwalde vor heimischem Publikum schon einmal.

Mit Unterstützung der aufgrund der langen Heimspielpause für die Trebbiner Handballer sicher zahlreich erwarteten SC-Fans in der Fläminghalle, sollte ein Anknüpfen der Clauertstädter an ihre guten Saisonleistungen am Sonntagnachmittag möglich sein. Andererseits sind die Gastgeber immer für eine Überraschung gut.

Von Frank Neßler

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