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Deutliche Niederlage für Luckenwalderinnen

Handball, Oberliga Ostsee-Spree, Frauen Deutliche Niederlage für Luckenwalderinnen

Eine deutliche Niederlage kassierten die Oberligafrauen der Handballvereinigung Luckenwalde (HVL) in Schwerin. Sie unterlagen den Gastgeberinnen klar mit 10:38. Das zeigt, dass die Luckenwalderinnen gegen die Spitzenteams der Liga chancenlos sind.

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HVL-Trainer Ralf Granzow sah eine deutliche Niederlage seiner Sieben in Schwerin.
 

Quelle: Foto: Nessler

Luckenwalde.  Wer an Wunder glaubt, ist kein Realist. Diese Feststellung trifft ohne jegliche Abstriche auf die Partie der Oberliga Ostsee-Spree der Frauen der Handballvereinigung Luckenwalde (HVL) am Sonntagnachmittag bei Grün-Weiß Schwerin zu. Die HVL-Sieben unterlag den Gastgeberinnen sehr deutlich mit 10:38 (4:21). Mit Sicherheit traute niemand den Nuthestädterinnen, die sehnsüchtig auf ihren zweiten Saisonsieg warten, in der einstigen Hauptstadt des Bezirkes Schwerin ernsthaft eine Überraschung zu. Dass die Einheimischen aber den Schützlingen von Trainer Ralf Granzow so eine Ohrfeige verpassen, damit konnte man wohl nicht rechnen.

Die hohe Niederlage hatte Gründe, die der Luckenwalder Coach wie folgt auflistet. „Wir haben gegen den Absteiger aus der 3. Liga gespielt, der mit aller Macht zurück in die Drittklassigkeit will. Also ein Staffelfavorit, der sich eine starke Truppe mit drei hervorragenden ungarischen Handballerinnen zusammengekauft hat. Die gegnerischen Spielerinnen waren durchweg zwei Köpfe größer und brachten mehr Gewicht auf die Waage. Sie hatten auch mit reichlich Kleber einen Vorteil zur besseren Ballkontrolle verschafft. Ich habe die Mecklenburgerinnen zweimal in Berlin in Augenschein genommen. Beide Male haben sie dort ihre Spiele verloren. In Berliner Sporthallen darf kein Kleber verwendet werden“.

Sicherlich kann man diese Umstände bis zu einem Punkt gelten lassen, aber Fakt ist, dass die Luckenwalder Frauensieben gegen die sogenannten Spitzenteams der Liga chancenlos ist. „Wichtig war für mich, dass meine Spielerinnen gekämpft und sich nie aufgegeben haben. Wir sehen das realistisch und freuen uns im Moment an jeden kleinen Fortschritt der durchaus erkennbar ist. Die Begegnung haben wir dann auch genutzt, um einige Sachen zu probieren“, erklärte Granzow, der wieder als Trainer stark gefordert ist.

Am kommenden Sonntag müssen seine Damen bei der Bundesligareserve der Füchse Berlin ran. „Eine technisch versierte Mannschaft, aber körperlich nicht übermächtig“, gibt Ralf Granzow seine gewonnenen Erkenntnisse preis. So langsam aber sicher nähern sich seine Ballwerferinnen den Vertretungen in der Liga mit der gleichen Kragenweite.
 

Von Horst Kupfer

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