Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 7 ° Regen

Navigation:
Die Abschiedstour hat begonnen

Handball: Oberliga Ostsee-Spree, Frauen Die Abschiedstour hat begonnen

Die Luckenwalder Handballerinnen bleiben Schlusslicht in der Oberliga Ostsee-Spree. Am Sonnabend unterlagen sie bei Pro Sport 24 in Berlin mit 10:45. Es ist ihre höchste Saisonniederlage. In der Hinrunde hatten die Luckenwalderinnen das Spiel gegen die Berlinerinnen noch gewonnen.

Luckenwalde 52.0903895 13.1636906
Google Map of 52.0903895,13.1636906
Luckenwalde Mehr Infos
Nächster Artikel
Trebbiner tanken Selbstvertrauen

Carolin Fengler, mit fünf Toren die erfolgreichste Luckenwalderin am Sonnabend in Berlin, brachte Normalform auf die Platte.

Quelle: Foto: Frank Nessler

Luckenwalde. Die Luckenwalder Handballerinnen befinden sich auf der Abschiedstour in der Oberliga Ostsee-Spree. Dies ist zum jetzigen Zeitpunkt leider bereits festzustellen.

Ausgerechnet bei der Berliner Vertretung von Pro Sport 24, gegen die den Luckenwalderinnen als Oberliga-Aufsteiger bisher der einzige Sieg gelang, kassierten die Granzow-Schützlinge am Sonnabend ihre höchste Saisonniederlage. Am Ende stand es 10:45 (6:22) aus Sicht der HVL-Frauen, das ist schon eine derbe Pleite.

Die Luft in der Oberliga wird für die Ballwerferinnen aus Luckenwalder zunehmend dünner. Ihre gezeigten Leistungen haben mit der sonnabendlichen Begegnung einen vorerst negativen Höhepunkt erreicht.

Eigentlich war es schon vor rund zwei Monaten klar, dass die sich immer wieder tapfer wehrenden HVL-Spielerinnen nur noch ein Wunder vor dem Abstieg retten kann. Handballinsider hatten es bereits vermutet, dass das Potenzial für den Aufsteiger aus Luckenwalde in der höheren Liga nicht reichen wird. Sie haben leider Recht behalten.

Hinzu kam in den zurückliegenden Wochen noch, dass die Truppe von Cheftrainer Ralf Granzow durch viele Ausfälle sowie durch teilweise langwierige Verletzungen und Krankheiten arg gebeutelt wurde. Der Luckenwalder Coach war dennoch am Sonnabend nach der Partie ganz schön geplättet. „Es war unser schlechtestes Spiel, nicht nur vom Ergebnis her“, sagte er. „Wir haben in den gesamten 60 Minuten nie einen Zugriff bekommen. Es fehlte die körperliche und geistige Frische. Mutlosigkeit und fehlendes Selbstvertrauen waren bestimmend“, räumte Granzow ein.

Der Gegner aus Berlin revanchierte sich damit sehr eindrucksvoll für die Hinspielniederlage in der Nuthestadt. Er war an diesem Tage in allen Belangen das bessere Team. In der Abwehr waren die Luckenwalder Handballerinnen viel zu langsam, und sie ließen den Zug zum Tor vermissen. Die Zahlen auf dem Spielprotokoll sind die Quittung für einen schwachen Auftritt. Das Ergebnis ist schwarz auf weiß sichtbar.

Bei 45 Gegentreffern ist es kaum zu glauben, dass sich die beiden Luckenwalder Torfrauen Claudia Mager und Sarah Gottsmann in einer desolaten Mannschaft noch die Bestnoten verdienten. Obwohl sie von ihren Vorderleuten sträflich im Stich gelassen wurden, verhinderten sie eine noch höhere Klatsche.

Carolin Fengler, mit fünf Toren die erfolgreichste Luckenwalderin an diesem Samstagnachmittag in Berlin, brachte Normalform auf die Platte. „Es war der Wurm drin in unserem Spiel. Fehler am laufenden Band in den verschiedensten Kategorien waren an der Tagesordnung. Wir haben es den Berlinerinnen sehr leicht gemacht. Einigen Spielerinnen fehlte die Motivation. Bei ihnen machte sich Resignation breit“, war Ralf Granzow von so einer Einstellung restlos bedient.

Nach einer dreiwöchigen Punktspielpause geht es am 20. Februar mit dem Heimspiel gegen Neubrandenburg für die HVL-Sieben in die letzten Ligarunden. „Bis dahin werden wir wieder aufstehen, uns zusammenraufen, um uns in den restlichen Begegnungen anständig zu präsentieren. Das sind wir unseren Zuschauern einfach schuldig“, erklärte der Trainer der Einheimischen.

Von Horst Kupfer

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Teltow-Fläming
MAZ Sportbuzzer
Lindow-Gransee feiert Meisterschaft

Der größte Vereinserfolg der Volleyballer des SV Lindow-Gransee perfekt. Mitte April 2015 konnten sie die Meisterschaft in der 2. Volleyball-Bundesliga fiern.