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Die Serie wird fortgesetzt – HSG-Frauen gewinnen Spitzenspiel

Handball-Brandenburgliga Die Serie wird fortgesetzt – HSG-Frauen gewinnen Spitzenspiel

Zwei Brandenburgligapartien wurden am Sonnabend in der Sporthalle Ahrensdorf ausgetragen – am Ende gab es ganz unterschiedlich Reaktionen. Das Damenteam der HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst bezwang zu Hause Grün-Weiß Werder, die Herrenmannschaft unterlag dagegen in der Handball-Brandenburgliga dem HSV Oberhavel.

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Niederlage mit Ansage

Heimerfolg: Die Spielerinnen der HSG feiern ihren Sieg gegen Werder.

Quelle: www.fotofrick.de

Ahrensdorf. Die Freude danach war groß, einen Feiermarathon aber gab es nicht in der Sporthalle in Ahrensdorf, als der Coup gelungen war. „Die Freude war riesig, aber es sind alle auf dem Teppich geblieben“, sagt Holger Lehmann, der Coach des Frauenhandballteams der HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst, „es gab keine Riesenfeier. Wir stehen noch am Anfang der Saison.“

Gute Gründe zum Jubeln aber hatte es am Sonnabend gegeben beim 24:22-Heimsieg gegen den bis dahin verlustpunktfreien Tabellenzweiten HV GW Werder, zumal auch das Zwischenzeugnis der HSG positiv ausfällt: Nach dem dritten Sieg in Folge gehört das Team als Tabellenvierter zur Führungsgruppe der Brandenburgliga. Gegen Werder hatte die HSG vor allem dank einer starken Teamleistung gewonnen. „Die Mannschaft ist gut zusammengewachsen. Wir waren in der Breite besser besetzt“, sagt Lehmann, „das hat den Ausschlag für den Sieg gegeben.“

Das Saisonvorhaben korrigiert Lehmann aber trotz des positiven Laufes nicht nach oben: „Die Ziele bleiben so, wie vor der Saison festgelegt: Wir wollen am Ende in der oberen Tabellenhälfte stehen.“ Man sei zwar in der Lage, jeden Gegner zu schlagen, aber der Kader ist recht dünn besetzt. Immerhin aber zählte Lehmann die HSG zu den fünf bis sechs Titelkandidaten in der Liga, auch den Lokalrivalen SV Lok Rangsdorf nannte der Coach.

Ein Teil der Spielerinnen schaute sich nach dem Heimsieg das Spiel der Männer an – die allerdings verloren: Die HSG unterlag dem HSV Oberhavel mit 26:28 (8:14). „Das war kein schöner Abend für uns“, sagt Trainer Steffen Schieke, „beim Gegner haben zwar fast nur Ex-Oberliga-Akteure gespielt, das war eine sehr erfahrene, gute Mannschaft, aber wir hätten definitiv gewinnen können, vielleicht sogar müssen.“

Bei der Niederlage im vierten Saisonspiel hatte der Aufsteiger aus Ahrensdorf und Schenkenhorst nach der ersten Halbzeit bereits mit sechs Toren in Rückstand gelegen. „In der ersten Hälfte haben wir uns vorführen lassen. In der zweiten Halbzeit hatten wir zu viele Ballverluste. Wir waren auch nicht aggressiv über die gesamten 60 Minuten“, befand Schieke, „zudem haben wir einen kleinen Kader, deshalb können Formschwankungen nicht so gut aufgefangen werden.“

Nach vier Spielen des Neulings – der mit dem MTV 1860 Altlandsberg II (Tabellenführer, 8:0 Punkte), Oberhavel (Vierter, 6:2), PHC Wittenberge (Sechster, 4:4) und dem SV Lok Rangsdorf (Siebenter, 4:4) kein einfaches Startprogramm hatte – attestiert Schieke seinem Team, in der neuen Liga „angekommen zu sein“. Es sei positiv, dass man sehe, dass man auch gegen diese Mannschaften gewinnen könne. „Wir brauchen aber in Zukunft noch mehr Führungsstärke und auch der verletzungs- und arbeitsbedingte Ausfall vieler Akteure ist ein Nachteil. Zum Glück kehrt in Kürze Max Pohl zurück“, sagt Schieke, „der aus beruflichen Gründen gefehlt hat.“

Von Lars Sittig

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