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Die nächste historische Bestmarke

Handball Die nächste historische Bestmarke

Das Frauenhandballteam der HSG setzt seinen märchenhaften Aufschwung fort und zieht erstmals in die Pokalendrunde ein

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Die HSG-Frauen feiern den Einzug ins Final Four.

Quelle: foto: lächler

Ahrensdorf. Ein wenig überrascht ist auch Kai Kischel, der Trainer, über die makellose Ergebniskurve. „Wir sind nicht davon ausgegangen, dass es so gut läuft“, sagt der Coach der Frauenmannschaft der HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst, „wir haben gewusst, dass es eine harte Saison wird, vor allem mit Werder, aber wir haben dort gewonnen.“ Oder anders formuliert: Die HSG setzt auch in dieser Spielzeit den märchenhaften Aufschwung der vergangenen Jahre fort. In der Brandenburgliga führt das Team mit 14:0 Punkten die Tabelle an, am Sonnabend gelang nun mit dem erstmaligen Einzug in das Final Four des Landespokals die nächste historische Bestmarke, erst vor wenigen Jahren war die Mannschaft zum ersten Mal überhaupt in die höchste Spielklasse des Landes aufgestiegen.

In Oranienburg löste die HSG mit einem 36:16-Sieg gegen den Oranienburger HC nun das Ticket für die Endrunde des Cup-Wettbewerbes, in der vier Kontrahenten an einem Wochenende den brandenburgischen Pokalsieger ermitteln.

Der Sieg beim OHC war der zehnte Pflichtspielerfolg in dieser Spielzeit (bisher gab es noch keine Niederlagen oder Unentschieden). Unter anderem gelang ein Punktspielsieg beim als Titelkandidaten gehandelten HV Grün-Weiß Werder (25:18). Saisonübergreifend fällt die Bilanz noch beeindruckender aus: Seit dem Ligastart im Herbst des vergangenen Jahres feierte das Team in der Brandenburgliga 23 Siege (bei drei Unentschieden und drei Niederlagen). Das Saisonziel? „Mit dem Einzug ins Halbfinale haben wir das erste Ziel erreicht“, sagt Trainer Kischel, „in der Liga wollen wir unter die ersten drei Mannschaften kommen. Wenn wir am Ende ganz oben stehen, wäre es schön. Wir würden in diesem Jahr auch das Aufstiegsrecht wahrnehmen, in der vergangenen Saison war die Mannschaft noch nicht so weit. Wir wollen uns aber keinen Druck machen“, so der Coach, der bereits einige Mannschaften trainiert hat: Bei Teltow/Ruhlsdorf, wo der 32-Jährige mit dem Handball begonnen hatte, stand er bei Nachwuchsvertretungen und dem Frauenteam an der Seitenlinie. In Ahrensdorf coachte er fünf Jahre lang die zweite Männermannschaft und fungierte in der vergangenen Saison bereits als Co-Trainer des Frauen-Ensembles, im Sommer übernahm er das Amt des Cheftrainers von Holger Lehmann.

In Kürze wartet nun das Final Four des Pokalwettbewerbes, die Vorfreude ist groß bei der HSG, das wurde auch auf der Facebookseite des Vereins deutlich: „Wir freuen uns jetzt schon aufs!!!! Finale!!!!“, hieß es dort.

Von Lars Sittig

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