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Ein Sieg zum Geburtstag

Handball-Oberliga Ein Sieg zum Geburtstag

Unter der Woche gab es schon auf der Facebookseite des Vereins liebevolle Glückwünsche, „wir gratulieren unserem LHC-Urgestein, Kapitän und Torgarant, René Rose, allerherzlichst zum Geburtstag“, hieß es dort, am Sonnabend folgte dann ein passendes sportliches Event:

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René Rose (r.) feierte in der vergangenen Woche seinen Geburtstag, passend dazu gab es mit seinem Teamkollegen Nico Wiede (l.) und dem LHC einen Heimsieg.

Quelle: Lars Sittig

Ludwigsfelde. Unter der Woche gab es schon auf der Facebookseite des Vereins liebevolle Glückwünsche, „wir gratulieren unserem LHC-Urgestein, Kapitän und Torgarant, René Rose, allerherzlichst zum Geburtstag“, hieß es dort, am Sonnabend folgte dann ein passendes sportliches Event: Roses Team, der Ludwigsfelder HC, siegte in der heimischen Stadtsporthalle gegen den BFC Preussen souverän mit 30:20 (16:8) und beendete in der Handball-Oberliga Ostsee-Spree eine Serie von drei Niederlagen in Folge.

„Es war auch unser Ziel“, sagte Trainer Jantzen, „ein klares Zeichen zu setzen und einen souveränen Sieg zu erkämpfen.“ Das war gelungen gegen den Tabellenvorletzten aus Berlin, auch dank Rose – der 34-Jährige hatte kurz nach seinem Ehrentag wieder seinen Anteil zum Sieg geleistet. „Er ist Mister Ludwigsfelde“, sagt Jantzen, „eine Identifikationsfigur für alle. Für die Zuschauer und für die Mannschaft. An ihm ziehen sich alle hoch. Er ist Klebstoff für die Truppe.“

Gegen den BFC stellte der LHC nach dem 5:5-Zwischenstand (12.) zügig die Weichen auf Sieg und führte nach der ersten Halbzeit mit acht Toren Vorsprung. „Wir haben so etwa nach zehn Minuten die Oberhand gewonnen“, urteilte Jantzen, „und in der zweiten Halbzeit auch so weitergemacht.“

Der Coach des Tabellenfünften fand aber auch Kritikpunkte: „Die zweite Sechs hat nicht so funktioniert, wie gewünscht. Ich wollte allen Spielpraxis geben und trotzdem einen deutlichen Sieg erkämpfen. In manchen Situationen hat die Spielpraxis gefehlt, aber ich hätte erwartet, das sie mehr über die Physis ins Spiel kommen und sich voll verausgaben.“ Sie seien aber zu sehr mit sich selber beschäftigt gewesen, hätten sich geärgert und seien unkonzentriert gewesen, monierte der Trainer.

Nach vier Spielen in der Ferne hatte der LHC am Sonnabend den ersten Heimauftritt seit dem 9. Januar absolviert, damals siegte Ludwigsfelde in der heimischen Stadtsporthalle gegen den MTV 1860 Altlandsberg mit 28:25. Danach folgten vier Auswärtsspiele mit drei Niederlagen und dem Abrutschen auf den fünften Tabellenplatz. Jetzt steht am Sonnabend eine Partie bei der SG Uni Greifswald/Loitz Ludwigsfelder HC (Anpfiff: 17 Uhr) auf dem Programm, danach folgt am 5. März ein Heimspiel gegen den VfL Lichtenrade (18.30 Uhr). Beide Mannschaften sind in der Tabelle schlechter platziert. Jantzen hofft nun durch den Sieg auf eine Initialzündung: „Wir wollen jetzt eine positive Serie starten.“

Von Lars Sittig

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