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Energieleistung bei der Heimpremiere

Erhöhter Druck nach der Auftaktniederlage Energieleistung bei der Heimpremiere

Der Ludwigsfelder HC erkämpft mit viel Kampfgeist den ersten Sieg in der Handball-Oberliga. Nun wartet auf den Club der Tabellenführer.

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Jubel ohne Grenzen: Der Ludwigsfelder HC feiert den Sieg gegen den Bad Doberaner SV.

Quelle: FOTO: LARS SITTIG

Ludwigsfelde. Michael Jantzen atmete tief durch am Ende seiner Heimpremiere, unten auf dem Boden der Stadtsporthalle, während sich die Ränge langsam leerten. „Wir haben viel zu viele Chancen liegenlassen“, schüttelte der Coach des Ludwigsfelder HC den Kopf, „aber die Mannschaft hat den Gegner niedergekämpft. Wir haben Moral bewiesen, das war ein richtiger Mannschaftssieg.“

Kurz zuvor war am Sonnabend ein Nervenkrimi in der Arena über dem Kaufland zu Ende gegangen: In einem engen, hochspannenden Spiel hatte der LHC in der Handball-Oberliga Ostsee-Spree den Bad Doberaner SV mit 24:22 (12:13) niedergerungen und nach der Auftaktniederlage beim MTV Altlandsberg die ersten Pluszähler erkämpft. Wie groß die allgemeine Erleichterung war, zeigte sich nach dem Abpfiff, als sich die Anspannung bei Fans und Spielern in wildem Jubel entlud. Eine Niederlage hätte den Club bereits deutlich unter die Mindestausbeute angesichts der ehrgeizigen Saisonvorhaben fallen lassen – zumal der LHC am kommenden Wochenende beim Tabellenführer HV GW Werder antreten muss.

Manch einer hatte in der Stadtsporthalle, dem Mikrokosmos über Kaufland, noch mit einem anderen Gegner zu kämpfen als dem Bad Doberaner SV: Druck nach der Null-Punkte-Ausbeute bei der Auftaktpartie. „Der war größer nach der Niederlage im ersten Spiel“, sagte Neuzugang Philipp Gohl, „wir haben ehrgeizigen Ziele und wollten unbedingt gewinnen.“

Im Gegensatz zum ersten Ligaspiel verschlief der LHC den Start nicht, sondern lieferte sich mit dem Kontrahenten aus Mecklenburg-Vorpommern von Anfang an ein enges Duell. Keines der Teams konnte sich einen größeren Vorsprung erarbeiten, beim 20:20 (53.) war noch alles völlig offen. Eine deutlichere Führung hatte der LHC auch wegen einer Vielzahl von Latten- und Pfostentreffern verpasst. Am Ende sorgten vor allem Kampfgeist und eine Energieleistung für die Entscheidung zugunsten des Clubs aus der Autobauerstadt bei der Heimpremiere in dieser Spielzeit. „Die Mannschaft hat den Kopf nicht hängen lassen, trotz Rückschlägen“, lobte Trainer Jantzen. LHC-Manager Jörg Taeger fand: „Das war das richtige Spiel zum richtigen Zeitpunkt. Das war kämpferisch eine Superleistung.“ Gohl meinte nach seinem ersten Heimspiel für den LHC: „Es hat Spaß gemacht vor dieser Kulisse.“

Am Sonnabend tritt der LHC nun zum Derby beim HV GW Werder an. „Der Gegner ist stark gestartet“, sagt Taeger, „wir haben noch was gutzumachen aus der vergangenen Saison.“

Von Lars Sittig

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