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Entscheidende Wochen für Blau-Weiß

Handball Entscheidende Wochen für Blau-Weiß

Dahlewitz steht vor wichtigen Duellen im Abstiegskampf der Handball-Verbandsliga Nord. Am Wochenende kommt ein Gegner, der in der Tabelle nur zwei Plätze besser positioniert ist.

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Das Team des SV Blau-Weiß beim Auswärtsspiel kürzlich in Perleberg.

Quelle: foto: privat

Dahlewitz. Am Sonntag muss gepunktet werden, auf heimischem Parkett, daran lässt Daniel Werner keinen Zweifel. „Gegen Hennigsdorf ist ein Sieg Pflicht“, sagt der Trainer des SV Blau-Weiß Dahlewitz, „es ist eine schwierige Situation, wir stehen schon mit dem Rücken zur Wand.“ Blau-Weiß steckt als Tabellenvorletzter der Handball-Verbandsliga Nord tief im Abstiegskampf, mit Hennigsdorf kommt nun ein lediglich zwei Plätze besser platzierter Mitkonkurrent in die Dahlewitzer Sporthalle (Start: 16 Uhr).

Enorm wichtig wäre der Sieg auch, weil sich der Rivale aus dem Landkreis Oberhavel bei einer Dahlewitzer Niederlage auf fünf Punkte absetzen würde – und das bereits beim Start der entscheidenden Saisonphase, in der über die Abstiegsfrage entschieden wird. Unter anderem kommt es demnächst zu zwei Dahlewitzer Duellen mit direkten Konkurrenten: Am 19. März muss Blau-Weiß beim Tabellenletzten 1. SV Eberswalde II antreten und am 9. April beim derzeit drei Plätze positionierten Grünheider SV II.

Zwei Absteiger gibt es nominell am Ende der Saison, derzeit rangiert Blau-Weiß als Vorletzter in der Abstiegszone. Verschärft hat sich die Situation im Tabellenkeller durch die Niederlage der Blau-Weiß auch kürzlich beim Mitkonkurrenten SV Blau-Weiß Perleberg (26:33). Eine Tagestour, insgesamt legte der Dahlewitzer Tross 420 Kilometer zurück, trotzdem galt am Ende: Außer Spesen nichts gewesen, zumindest was die Punktausbeute betraf. Das Gleiche gilt für die Partie am vergangenen Wochenende bei der SG Westhavelland, die mit 29:24 in der heimischen Halle in Premnitz siegte. „Das war eine absolut ärgerliche Niederlage“, sagt Werner, „denn wir waren gleichwertig. Wir hätten ohnehin im Saisonverlauf mehr Punkte holen müssen, aber hätte gibt es jetzt nicht mehr.“

Gegen Hennigsdorf hofft Werner, der selber nach einem Kreuzbandriss selber die Turnschuhe wieder anzog, auf die Rückkehr von Mario Neitzel, Ulf Moritz und Thomas Döhler und eine Besserung der Personalsituation.
Eines aber ist jetzt schon klar, in der kommenden Saison hofft Werner auf eine Rückkehr des Teams in die Südstaffel der Handball-Verbandsliga, vorausgesetzt, die Klasse wird gehalten. „Es hat keine sportlichen Gründe“, sagt der Coach, „obwohl die Nordstaffel etwas ausgeglichener besetzt ist. Es geht um die längeren Wege und darum, das wir im Süden einfach unsere sportliche Heimat haben. Allerdings befinden wir uns genau an der geographischen Schnittstelle der beiden Staffeln“, sagt der Coach „das ist immer so ein bisschen wie Lotto.“

Von Lars Sittig

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