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Entscheidung in der Schlussphase

Handball, Verbandsliga Süd, Männer Entscheidung in der Schlussphase

Nach den überzeugenden Erfolgen im Oktober sind die Trebbiner Verbandsligahandballer am ersten Novembersamstag mit einem 32:26-Arbeitssieg beim SSV Rot-Weiß Friedland wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgekehrt. Die lange Zeit offene, umkämpfte Partie beim Tabellenzehnten entschied sich erst in den Schlussminuten.

Trebbin.  Nach den überzeugenden Erfolgen im Oktober sind die Trebbiner Verbandsligahandballer am ersten Novembersamstag mit einem 32:26-Arbeitssieg beim SSV Rot-Weiß Friedland wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgekehrt. Die lange Zeit offene, umkämpfte Partie beim Tabellenzehnten entschied sich erst in den Schlussminuten.

Zuvor hatten die Clauertstädter dem Spiel beim personell geschwächten Vorjahres-Dritten der Südstaffel ihren Stempel nicht aufdrücken können. „Trotzdem haben wir in der brenzligen Phase Siegermentalität gezeigt“, lobte SC-Trainer Oliver Metze, „auch wenn wir gesehen haben, dass unser Momentum schnell mal kippen kann.“

Nach einigen personellen Verlusten, so von Ausnahmekönner Frank Ulbrich, steckten die in Beeskow beheimateten Rot-Weißen in der bisherigen Saison im unteren Tabellendrittel fest. Auch gegen die Trebbiner starteten die Hausherren mit einer durch A-Jugendliche ergänzten Sieben, die in den ersten Minuten bis zum 3:0 (6.) die Oberhand behielt. Reihenweise freigespielte, aber vergebene Chancen prägten das SC-Angriffsspiel in der Anfangsphase – allein Rechtsaußen David Müller scheiterte dreimal am Versuch, den Ball aufs Tor zu bringen. Müller (insgesamt 7 Tore) machte es in der Folge besser. Fünf der ersten sieben Trebbiner Treffer gingen auf sein Konto. Da die Gäste auch in der Abwehr einen besseren Rhythmus fanden, lagen sie aufgrund der verwandelten Gegenstöße nach einer Viertelstunde mit 8:5 vorn. Mit anhaltendem, druckvollen Spiel erarbeiteten sich die Clauertstädter immer wieder Überzahlsituationen, die nach 20 Minuten bereits in eine 13:7-Führung mündeten. „Dann haben wir den Sack nicht zugemacht“, ärgerte sich Trainer Metze, „mit mehr Konsequenz hätten wir den Kampfgeist der Friedländer ersticken können.“ So aber arbeiteten sich die Hausherren auf den 13:15-Halbzeitstand heran.

Nach einer streitbaren Roten Karte gegen Friedlands Kreisläufer Niklasinski verloren auch die Grünheider Unparteiischen zunehmend den Faden und ermöglichten in der Folge den Einzug von Hektik in die Partie. Zunächst wussten die Gästeangreifer die Unruhe zur scheinbar sicheren 22:17-Führung (42.) zu nutzen.

 Nach abermals vergebenen aussichtsreichen Möglichkeiten kämpften sich die Hausherren, die eine ausgeglichene Mannschaftsleistung zeigten, wieder auf 24:26 heran (50.). Fast jedes Tor mussten sich beide Teams in der Endphase schwer erarbeiten. Umso wichtiger, dass auch die SC-Abwehr mit Torhüter Maximilian Schulze wieder weniger zuließ. Nervenstark verwandelte Siebenmeter vom Toptorschützen Torsten Wagner (9 Tore) und zwei wichtige Treffer von Linksaußen Dustin Emmermacher brachten in einer nickligen Schlussphase den entscheidenden Vorteil. Die Clauertstädter retteten sich über die Ziellinie, der 32:26-Auswärtssieg fiel angesichts des schwer erkämpften Verlaufs sogar etwas zu hoch aus.

„Jetzt haben wir wichtige Trainingseinheiten vor uns“, richtete Trainer Metze den Blick vielsagend auf die kommenden beiden spielfreien Wochenenden, „der Fokus geht jetzt auf das Spiel gegen Luckenwalde“. Dort treten die - aufgrund des Sonntagsspieles der Konkurrenz aus Cottbus sogar als „Tabellenführer über Nacht“ im Ergebnissystem aufleuchtenden – Trebbiner am 29. November (16 Uhr, Fläminghalle) zum Lokalderby an.
 

Von Fabian Stollin

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