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Erfolgsserie der Jüterboger gerissen

2. Bundesliga Ost, Luftgewehr Erfolgsserie der Jüterboger gerissen

Bundesliga-Luftgewehrschützen aus dem Fläming kassieren gegen die Topteams aus Berlin und Halle erste Saisonniederlagen.

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Der Berliner Jörg Bott (links) setzt sich gegen Thomas Schulze (Jüterbog) im Stechen durch.

Quelle: Foto: privat

Jüterbog. Am vorletzten Wettkampftag der 2. Bundesliga Ost mussten die Luftgewehrschützen der Jüterboger Gilde zwei Niederlagen einstecken. Nach vier Siegen in Folge verloren sie am Wochenende in der Berliner Walther Arena gegen die Gastgeber vom PSV Olympia und gegen die Giebichensteiner Schützen aus Halle jeweils mit 1:4. Die Flämingstädter mussten dabei aber auf ihren Stammschützen Tobias Lohan verzichten.

Gegen die Gastgeber unterlag im Spitzenduell Mara Schliemann (389) dem viertstärksten Schützen der Liga, Frank Schwarz, mit nur drei Ringen Differenz. Für den Berliner waren die 392 Ringe das sechste Resultat jenseits der 390er Marke. Keine Chance hatte Vanessa Liebe. Nur durchschnittliche Serien um die 95 brachten ihr im Match gegen die stark schießende Judith Sippel eine 382:391-Niederlage. Für Thomas Schulze standen die Weichen gegen Jörg Bott lange Zeit auf Erfolg. Doch mit den letzten Schüssen gab der Jüterboger seine Führung ab. Mit einer Acht beendete er den 40-Schuss-Wettkampf. Der Berliner glich zum 381:381 aus. Hier musste ein Stechschuss entscheiden. Der Berliner behielt die Nerven und setzte sich mit 9:8 durch und markierte damit den dritten Einzelpunkt für sein Team.

Sebastian Kienast legte zum letzten Wettkampftag nochmals zu. Der Jüterboger verlor aber sein Duell gegen Stefanie Brandes mit 385:389. Sehr stark zeigte sich die an Position 5 gesetzte Gabi Bulla. Sie dominierte im Kampf gegen Lena Drewes von Beginn an und schoss einen 18 Ringe Vorsprung heraus. Für Jüterbog holte sie mit 387:369 den einzigen Punkt.

Im zweiten Wettkampf des Tages wartete mit Halle der absolute Topfavorit. Die Schützen aus Sachsen-Anhalt hatten ihre bislang bestrittenen 20 Einzelbegegnungen alle gewonnen. Auch im ersten Match gegen die ebenfalls ungeschlagene zweite Mannschaft aus Gölzau gab es ein klares 5:0. Genug Ansporn für Trainer Frank Kanzler, diese Siegesserie zu durchbrechen. „Heute holen wir Einzelpunkte“, waren seine Worte unmittelbar vor dem Wettkampf. Im Topduell hatte es Mara Schliemann mit dem stärksten Schützen der Liga zu tun. Der Tscheche Vaclav Haman, der das Hallenser Team seit einigen Jahren verstärkt, liegt mit einem 396er Schnitt überlegen an der Spitze der Liga Einzelwertung. Doch Schliemann gab sich nicht kampflos geschlagen und unterlag nur knapp mit 392:397. Keine Chance hatte Vanessa Liebe gegen Torsten Sperling. Sie verlor 382:394. Thomas Schulze schaffte dann doch das fast Unmögliche. Er besiegte Matthias Beck mit 386:380 und verschaffte den Hallensern den ersten Einzelpunktverlust der Saison. Sebastian Kienast glänzte mit 387 Ringen, musste sich aber dennoch geschlagen geben. Seine Gegnerin Siena Heger startete mit zwei Achten und einer 92er Startserie ungewöhnlich schwach und musste von Trainer Manfred Schumann aufgebaut werden. Während der folgenden 30 Schüsse gab sie nur vier Ringe ab und besiegte Kienast mit 388 Ringen denkbar knapp. Gabi Bulla konnte gegen Andrè Böhme nichts ausrichten. Sie verlor klar mit 382:391.

Von Frank Dombrowski

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