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Erste Saisonniederlage für Luckenwalder Ringer

In der Ringer Bundesliga unterliegen die Luckenwalder beim KSV Köllerbach 5:12 Erste Saisonniederlage für Luckenwalder Ringer

Die Bundesligaringer des 1. Luckenwalder SC haben zum ersten Mal in dieser Saison verloren. Sie mussten sich auswärts beim favorisierten KSV Köllerbach mit 5:12 geschlagen geben. Chancenlos waren die Gäste aber nicht.

Luckenwalde. Die Bundesligaringer des 1. Luckenwalder SC haben am Wochenende erstmals in dieser Saison verloren. Sie unterlagen beim KSV Köllerbach mit 5:12. „Es war eine erwartete Niederlage, dennoch sind wir mit der Leistung unserer Ringer sehr zufrieden“, erklärte LSC-Trainer Jörn Levermann, der auch in dieser Saison zusammen mit Andreas Zabel die Luckenwalder Riege betreut. Immerhin entschieden die Gäste am Samstagabend in der Kyllberhalle in Püttlingen im Saarland vier von zehn Kämpfen für sich. „Das Mannschaftsduell war lange offen“, sagte Levermann.

Die meisten Kämpfe gingen eng aus. Das eine oder andere Mattenduell hätte bei etwas mehr Glück bei den Entscheidungen von Kampfrichter Senn durchaus zugunsten der Luckenwalder enden können. Zwei Dreierwertungen der Gastgeber entschieden schließlich den Mannschaftskampf. Emanuel Krause (57 kg/Freistil) unterlag ohne Chance Andrei Dukov mit 0:8 und Lennard Wickel (75 kg/Freistil) musste sich dem Köllerbacher Routinier Andrij Shykka mit 3:12 beugen.

1:0-Siege für den LSC erkämpften jeweils Tamas Nagy (61 kg/Greco), Aleksander Maksimovic (75 kg/Greco) und Mihaol Petrov Ganev (98 kg/F). Zwei Punkte steuerte Tobias Fonnesbeck (66 kg/Greco) zum LSC-Mannschaftsergebnis bei.

Die Luckenwalder Bundesligaringer traten am Samstagmorgen aus personellen Gründen mit ein paar Bauchschmerzen ihre mit rund 800 Kilometern längste Auswärtstour in der Gruppenphase der Saison an. Ihr Weltmeister Zhan Belenyuk stand ihnen nicht zur Verfügung. Er startet für seine ukrainische Heimat bei der Militär-WM in Mungyeong/Korea. Mit Belenyuk, der zu den Punktegaranten in der LSC-Riege gehört, wäre vielleicht am Samstag eine weitere Überraschung im Bereich des Möglichen gewesen.

Aber das ist Spekulation. Fakt ist, die Luckenwalder boten am Wochenende dem Favoriten Köllerbach die Stirn. Bis auf wenige Ausnahmen waren sie bestens auf ihre Gegner eingestellt und zeigten wie Tamas Nagy oder Aleksander Maksimovic großen Siegeswillen. Beide drehten nach zum Teil deutlichen Rückständen ihre Begegnungen noch.

Großartige Kämpfe boten am Samstagabend nach den Worten von Trainer Levermann aber auch Martin Obst und Damian Hartmann, die sich ihren Gegnern nur knapp mit 0:1-Mannschaftspunkten geschlagen geben mussten. Alles in allem haben sich die Luckenwalder beim Favoriten Köllerbach teuer verkauft, auch wenn es gegen die Saarländer wie schon oft in den Vorjahren wieder nicht zum Sieg gereicht hat.

Nach der ersten Saisonniederlage mussten die LSC-Bundesligaringer den Platz an der Spitze der Nordgruppe räumen. Sie finden sich aktuell auf dem 3. Tabellenrang wieder. Ihr Saisonziel, die Meisterrunde zu erreichen, haben sie nicht aus den Augen verloren.

Von Frank Neßler

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