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Erster Saisonsieg für den Oberliga-Neuling

Luckenwalder Ballwerferinnen besiegen Pro Sport 24 aus Berlin mit 21:20 Erster Saisonsieg für den Oberliga-Neuling

Jubel im Lager der Luckenwalder Handballerinnen. Der Aufsteiger in die Oberliga Ostsee-Spree hat am Wochenende den ersten Saisonsieg erkämpft. Die Luckenwalderinnen bezwangen die Sieben von Pro Sport 24 aus Berlin in der Fläminghalle mit 21:20. In einer starken ersten Halbzeit legten die Gastgeberinnen den Grundstein dafür.

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Kräftig zugepackt: Dank einer starken Leistung in der ersten Halbzeit besiegten die Luckenwalder Handballfrauen (gelbe Trikots) am Sonnabend ihre Gäste aus Berlin.

Quelle: Foto: Frank Nessler

Luckenwalde. Die Frauen-Sieben der Handballvereinigung Luckenwalde (HVL) besiegte am Sonnabend die Vertretung von Pro Sport 24 aus der Hauptstadt mit 21:20 (16:10). Nur etwa 30 zahlende Zuschauer wollten das zweite Heimspiel der Luckenwalder Handballerinnen in der Oberliga Ostsee-Spree sehen. „Das war das wenigste, was ich bisher verkauft habe“, klagte HVL-Kassierer Dieter Tusche.

Wer am Samstagnachmittag nicht in die Fläminghalle kam, hatte den ersten Doppelpunktgewinn der Einheimischen verpasst. Sicherlich war nicht unbedingt von einem Erfolg der HVL-Sieben auszugehen, denn die Berliner Handballerinnen aus dem Stadtbezirk Mitte haben sich schon etliche Jahre in dieser Spielklasse etabliert. Sie belegten in der letzten Saison den 8.Tabellenplatz. Sie waren somit schon vorab in der Favoritenrolle, was auch ihr neuer Trainer Holger Boeger nachhaltig unterstrich. „Dieses Mal wollen wir mehr und im oberen Tabellendrittel einkommen“, sagte er. Der Luckenwalder Chefcoach Ralf Granzow hielt verständlicher Weise den Ball flach. „Wir müssen einen richtig guten und der Gegner einen schlechten Tag haben, wenn wir gewinnen wollen. Auch wenn unser heutiger Kontrahent nur mit zehn Spielerinnen angereist ist, ist das bestimmt kein Qualitätsverlust.“ Granzow fügte aber hinzu, dass sein Team sich Stück für Stück immer besser in der Liga präsentiert.

Was dann seine Schützlinge in der ersten Halbzeit abgeliefert haben, war ganz stark. Bereits nach zehn Spielminuten lagen die Gastgeberinnen sage und schreibe mit 8:1 in Front und hatten beim Pausenpfiff überraschend mit 16:10 die Nase vorn. Carolin Fengler mit vier und Natalie Gericke mit drei Toren hatten daran einen wesentlichen Anteil. Granzow warnte seine Spielerinnen: „Ein Sechs-Tore-Vorsprung ist kein ausreichendes Polster. Wir haben nur die erste Halbzeit gewonnen.“

Recht hatte der Luckenwalder Trainer, denn im zweiten Spielabschnitt drehten die Gäste mächtig auf. Sie kamen innerhalb weniger Minuten auf 15:17 heran. Am Ende konnte aber die HVL-Vertretung ihren ersten und aufgrund der Vorpausenleistung durchaus verdienten Sieg feiern. „Wir haben einen Superstart hingelegt und die Berlinerinnen damit völlig überrascht. In allen Situationen war der Wille spürbar. Meine Spielerinnen merken langsam, dass man um jeden Ball fighten muss. Unser Erfolgsgarant war die Mannschaft. Der Sieg war ganz wichtig für die Moral“, urteilte ein erleichterter Ralf Granzow.

HVL-Schlussfrau Claudia Mager lag nach dem Spiel mit ihrem Coach auf gleicher Wellenlänge. „Er war sehr wichtig. Nach drei verlorenen Spielen musste es irgendwie mal klappen, denn der nächste Auswärtsgegner Neubrandenburg wird nicht leichter.“

Und das erlebt man auch nicht alle Tage: Es gab am Sonnabend eine Flut von Zeitstrafen in der Schlussphase. Das störte die Nuthestädterinnen am allerwenigsten, dass beim Abpfiff der Begegnung durch die beiden Berliner Schiedsrichter nur drei Feldspielerinnen bei Pro Sport und vier bei der eigenen Mannschaft auf dem Parkett standen.

Von Horst Kupfer

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