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Fahrsport-Award für Sebastian Warneck

Fahrsport Fahrsport-Award für Sebastian Warneck

Der Rangsdorfer wird als weltweit bester Zweispännerfahrer des Jahres 2016 geehrt, für das kommende Jahr hat er nun einen ganz besonderen sportlichen Wunsch.

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Der achtfache Deutsche Meister Sebastian Warneck (l.) nach einer Trainingsfahrt mit Vater Reinhard Töpel.

Quelle: foto: hansjürgen wille

Rangsdorf. Eine hochkarätige Ehrung zum Ausklang einer langen Fahrsportsaison für den Rangsdorfer Sebastian Warneck: Er erhält den FEI Top Driver Award, eine Auszeichnung des Internationalen Pferdesport-Verbandes, für den weltweit besten Zweispännerfahrer des Jahres 2016. Wann genau und wo die Ehrung stattfindet, steht noch nicht endgültig fest.

Der achtfache Deutsche Meister, der für den RuFV Nunsdorf startet und von Beruf Staatsanwalt am Gericht in Berlin-Moabit ist, lag in der FEI-Gesamtwertung mit 66 Punkten knapp vor dem Holländer Harrie Verstappen (64) auf Platz eins. Danach folgten dann mit Sandro Koalick (61), Lars Schwitte (50) und Stefan Schottmüller (48) drei Fahrer, die ihm auf nationaler Ebene dicht auf den Fersen und als starke Konkurrenten bei der Qualifikation für die WM-Teilnahme einzuschätzen sind. In einem Rückblick zählte Warneck auf, bei welchen Turnieren er sich den Award verdient hatte: Sieg in Topolcianky/Slowakei und Nebanice/Tschechien, dazu in Deutschland ein zweiter Platz in Drebkau und ein siebenter Rang in Lähden. „Das vielleicht Erstaunlichste dabei ist, dass ich stets mit einem etwas anders zusammengesetzten Gespann unterwegs war. Ich habe nämlich das große Glück, aus einem Pool von annähernd sechs gleichwertigen Pferden die entsprechende Kombination auswählen zu können und so ausgiebig zu testen, wer am besten zu wem passt, wenn die wichtigen Entscheidungen anstehen.“

Inzwischen dürften sich die Möglichkeiten sogar noch etwas erweitert haben, denn zwei talentierte, im Aussehen völlig identische Holländer-Pferde sind vor kurzem aus Rothenburg ob der Tauber dazugekommen, die siebenjährige Stute Ebony und der ein Jahr jüngere Wallach Fernando, die Warnecks Vater Reinhard Töpel gemeinsam mit Torsten Bukoitz jeden Sonnabendvormittag zu einer Trainingsfahrt anspannen. „Natürlich müssen wir erst noch abwarten, wie sich die beiden Neulinge entwickeln, doch für die Dressur könnten sie eines Tages schon eine gute Alternative sein“, so Warneck, der sich allerdings einige Sorgen um die kommende Turniersaison in Deutschland macht, die immer mehr schrumpft.

„Mit Drebkau und Lähden fallen gleich zwei wichtige Veranstaltungen weg, so dass unsere drei oder vier WM-Sichtungen wahrscheinlich zum Teil im Ausland stattfinden müssen“, befürchtet der Nunsdorfer Spitzenfahrer, der schon recht konkrete Vorstellungen von seinen Einsatzmöglichkeiten im nächsten Jahr hat. Nach dem geplanten Saisonauftakt Ende April in Klein Marzehns sollten auf jeden Fall Blievenstorf (4.-7. Mai), natürlich die Deutschen Meisterschaften auf der Olympia-Anlage in München-Riem (7.-9. Juli), wo er ja seinen Titel verteidigen will, sowie Biblis (10.-13. August) in Frage kommen. Aber Warneck denkt auch erneut an Ausland-Starts, wobei Tschechien und Slowenien eher eine Alternative sind, als so entfernte Reisen wie nach Holland oder Frankreich. „Wenn mich aber ein Turnier besonders reizt, dann das in Windsor, wo die englische Königin zu Hause ist und nach meinen Erkenntnissen auch stets die Sieger ehrt.“ So seine derzeitigen Überlegungen für einen Trip über den Kanal.

Von MAZ

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