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Feuerwehrmann wird zum LSC-Leitwolf

Ringen/Luckenwalder SC Feuerwehrmann wird zum LSC-Leitwolf

Routinier Thomas Berger führt die Oberligaringer des 1. Luckenwalder SC in die neue Saison. Die beginnt für sie am Sonnabend auswärts in Berlin. Die Luckenwalder wollen vorne mitmischen.

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LSC-Ringer Thomas Berger an seinem Arbeitsplatz bei der Flughafen-Feuerwehr in Holzdorf.

Quelle: Frank Neßler

Luckenwalde. Saisonauftakt in der Oberliga Mitteldeutschland für die Ringer des 1. Luckenwalder SC (LSC). Die Riege der Trainer Olrik Meißner (Greco) und Jesko Schröter (Freistil) ist am Sonnabend bei der zweiten Vertretung des SV Luftfahrt Berlin zu Gast. Kampfbeginn ist um 16.30 Uhr in der Turnhalle Schulzendorfer Straße. „Wir wissen vor dem ersten Saisonkampf nicht genau, wo wir stehen“, sagt Trainer Olrik Meißner. Eine gewisse Nervosität ist deshalb bei den Luckenwaldern spürbar. Besonders bei Benett Klützke. Der Jüngste des LSC-Teams ist sehr aufgeregt vor seinem ersten Einsatz in der 53-Kilo-Kategorie. Die Luckenwalder Meisterschaftsringer haben am Wochenende ein klares Ziel vor Augen. „Wir wollen den ersten Kampf der neuen Saison gewinnen“, sagt Meißner.

Steigerung im zweiten Oberligajahr wird angepeilt

In ihrem zweiten Oberligajahr wollen sich die LSC-Ringer steigern. Sie peilen einen vorderen Platz in der Oberliga Mitteldeutschland an. Dabei ist der Aufstieg allerdings nicht ihr oberstes Ziel. Nach dem Ausstieg des Luckenwalder SC aus der 1. Bundesliga der Ringer im Frühjahr 2016 tritt der Verein in der Oberliga Mitteldeutschland an. Ihre erste Saison diente der Überbrückung. Die Luckenwalder beendeten die Meisterschaftsrunde als sechste von neun Mannschaften. „Wir hatten uns vor einem Jahr auf den Weg gemacht, die Farben und die Tradition unseres Vereins weiter im deutschen Ringkampfsport hoch zu halten“, erklärt Meißner. Nun ist der Anspruch gewachsen.

Das Gerüst der Mannschaft bilden erfahrene Ringer. Dazu gehören Thomas Berger, Felix Menzel oder Michel Schneider. Sie verfügen über reichlich Erfahrung, hatten teilweise Bundesligaeinsätze für den LSC und weitere Vereine. Sie sollen die Talente wie Philip Atorf, Martin Hettler, Sebastian Nehls, Joshua Morodion, Mick Schrauber oder Michel Penkert führen. Hartes Training und viel Spaß kennzeichneten die zurückliegenden Vorbereitungswochen der LSC-Oberligariege. Großer Wert wurde im Trainingslager in Dobbrikow beispielsweise auf den Teamgeist gelegt. Mit guten Leistungen in ihren Oberligakämpfen wollen die LSC-Mattenfüchse nun dazu beitragen, dass die 120-jährige Tradition des Ringkampfsports in Luckenwalde erfolgreich fortgesetzt wird.

Thomas Berger ist trotz reichlicher Erfahrung nervös

Der Routinier im Luckenwalder Team ist Thomas Berger. Der 45-Jährige wechselte vom RV Thalheim zum LSC. Er wird am Sonnabend bei den Luckenwaldern in der 66-Kilo-Freistilkategorie zum Einsatz kommen. Trotz seiner großen Erfahrung kann auch Berger seine Nervosität vor dem Saisonstart nicht ganz verbergen. „Es ist Oberliga, aber ich bin trotzdem aufgeregt“, sagt Berger. „man erwartet von mir etwas, und ich werde alles geben, um diesen Erwartungen gerecht zu werden.“

Thomas Berger wurde in Eilenburg (Sachsen) geboren. Seit 1995 wohnt er in Luckenwalde. Berger ist verheiratet und hat zwei Kinder. Von Beruf ist er Oberbrandmeister. Seinen Dienst absolviert er bei der Feuerwehr auf dem Bundeswehr-Flugplatz in Holzdorf an der Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt. Berger ist seit mehr als 25 Jahren als Ringer in der 1. und 2. Bundesliga aktiv. 1992 und 1993 sowie 1997 gehörte er der Bundesliga-Riege des 1. LSC an. Von den Erfahrungen des Leitwolfes sollen nun die jungen Luckenwalder Mattenfüchse in der Oberliga profitieren.

Von Frank Neßler

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