Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 5 ° Sprühregen

Navigation:
Finalsieg für Philipp Ciprin

Tennis Finalsieg für Philipp Ciprin

„Irgendwie habe ich nie so richtig meinen Aufschlagrhythmus gefunden und das hat mich das gesamte Spiel total verunsichert“, sagte Milan Wanzeck nach dem verlorenen Herren-Finale beim vereinsinternen Tennisturnier des TC Grün-Weiß Königs Wusterhausen.

Königs Wusterhausen 52.2958906 13.6228382
Google Map of 52.2958906,13.6228382
Königs Wusterhausen Mehr Infos
Nächster Artikel
Ein schneller Thüringer siegt beim 24. Dahlewitzer Waldcross

Philipp Ciprin (Bild) setzte sich im Männerendspiel gegen Milan Wanzeck verdient mit 6:1 und 6:3 durch.

Quelle: Oliver Schwandt

Königs Wusterhausen. „Irgendwie habe ich nie so richtig meinen Aufschlagrhythmus gefunden und das hat mich das gesamte Spiel total verunsichert“, sagte Milan Wanzeck nach dem verlorenen Herren-Finale beim vereinsinternen Tennisturnier des TC Grün-Weiß Königs Wusterhausen. Mit 1:3 und 1:6 musste sich der eigentliche Favorit nach nur knapp einer Stunde gegen Philipp Ciprin geschlagen geben. Somit gelang Wanzeck auch nicht das Triple, denn in den beiden Jahren zuvor verließ er jeweils als Sieger den Ascheplatz unweit der Paul-Dinter-Halle. Deutlich bessere Laune hatte dagegen Turniersieger Philipp Ciprin. „Ich habe es geschafft und bin erneut Meister geworden“, sagte er, als er den begehrten Wanderpokal bei der Siegerehrung in die Luft streckte. Bereits zum fünften Mal wird jetzt seine Name auf den Sockel des Pokals eingraviert. „Das hat vor mir noch niemand geschafft“, berichtete Ciprin stolz.

„Anne ist immer schön ruhig geblieben“

Den Sieg beim Damendoppel holten sich Anne Grafenberg und Christel Zehl durch einen 7:6 und 6:3-Erfolg gegen Kerstin Kaminsky und Diana Zehl (dreimalige und neue amtierende Einzelmeisterin). „Anne ist immer schön ruhig geblieben. Trotz Anstrengung und hartnäckiger Erkältung, auch als es kritisch wurde im ersten Satz, da lagen wir auch mal 4:5 hinten“, lobte Christel Zehl ihre Doppelpartnerin.

„Wir wussten, dass dieses Endspiel schwer werden wird. Leicht gemacht haben wir es den Mädels aber nicht, es hätte auch anders ausgehen können. Nächstes Jahr sollten wir unbedingt wieder zusammen antreten, da geht noch was“, so Kerstin Kaminsky nach der Niederlage. „Ich war sehr aufgeregt und fand nur schwer ins Match“, sagte Christel Zehl, die im Endspiel unter anderem auf ihre Tochter traf. Der TC-Vorsitzende Dirk Zehl zu diesem Doppel: „Im Finale trafen nun echt Mutter und Tochter als Gegnerinnen aufeinander. Viele Jahre haben sie zusammen erfolgreich Doppel gespielt, die Konstellation dieses Jahr war neu und ungewohnt. Eine Premiere.“

„Auch in kritischen Situationen haben wir uns unterstützt“

Beim Mixed-Turnier, das als KW-Open ausgespielt wurde, konnte sich Milan Wanzeck für die Einzelniederlage ein wenig bei Ciprin revanchieren. Zusammen mit Partnerin Kerstin Kaminsky siegte er im Endspiel gegen Viola Meischeider und Ciprin klar mit 6:4 und 6:3. „Kerstins Stärke war die sichere und unaufgeregte Spielweise, dazu mein aggressives sowie druckvolles Spiel - diese Mischung brachte uns den Sieg. Auch in kritischen Situationen haben wir uns unterstützt. Das gesamte Turnierwochenende hat sich, so meine ich, unser tolles Vereinsleben über alle Generationen hinweg widergespiegelt“, zog Wanzeck ein kleines Fazit. Mit einem Schleifchenturnier am Sonntag, 2. Oktober, wird die lange Wettkampfsaison beim TC Grün-Weiß beendet.

Von Oliver Schwandt

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Teltow-Fläming
MAZ Sportbuzzer
Lindow-Gransee feiert Meisterschaft

Der größte Vereinserfolg der Volleyballer des SV Lindow-Gransee perfekt. Mitte April 2015 konnten sie die Meisterschaft in der 2. Volleyball-Bundesliga fiern.