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Frank Dombrowski verpasst Titelverteidigung mit letztem Schuss

Schießen: 20. Nachtpokal-Wettbewerb in Kölsa (Elbe-Elster) Frank Dombrowski verpasst Titelverteidigung mit letztem Schuss

Ordonnanzschützen aus Luckenwalde, Jüterbog und Petkus beenden Wettkampfjahr beim traditionellen Nachtpokal-Wettbewerb in Kölsa (Elbe-Elster)

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Die Luckenwalder Schützen Ingo Louvet, Bodo Schneider und Hans-Joachim Mölter (von vorn nach hinten) beim Nachtschießen.

Quelle: Foto: Privat

Jüterbog. Bei guter Stimmung ließen Schützen aus Luckenwalde, Petkus und Jüterbog das großkalibrige Wettkampfjahr beim traditionellen Nachtpokalschießen des SV Kölsa ausklingen. Insgesamt traten dort 30 Schießsportler mit ihren Ordonnanzgewehren bei der 20. Auflage der Veranstaltung an die Feuerlinie.

Die Resultate lagen leicht über dem Niveau der Vorjahre. Obwohl sich sehr viele Teilnehmer schon nach wenigen Schüssen mit Laufflimmern abgeben mussten, waren die meisten Schützen mit ihren Ergebnissen zufrieden. Auf dem Programm standen in Kölsa wieder 20 Wertungsschüsse, die in 30 Minuten auf die in 100 Meter Entfernung aufgestellten beleuchteten Scheiben abgefeuert werden mussten.

Nach drei Titelgewinnen infolge ging Frank Dombrowski mit sehr hohen Erwartungen an den Start. Im letzten Durchgang an der Reihe, wusste er genau was die Konkurrenz vorgelegt hatte. Der Drittplatzierte des Vorjahres, Peter Löwe vom gastgebenden Verein, lag mit starken 184 Ringen deutlich in Führung. Das war mehr, als der Jüterboger je in Kölsa erzielt hatte. Doch nach einer guten 92er Startserie sah alles nach einem engen Zweikampf aus. Als der Jüterboger Sportleiter im zweiten Abschnitt schnell drei Zehner erzielte, musste er mit den nachfolgenden Schüssen „nur noch“ in der Neun bleiben, um zu gewinnen. Doch der letzte Schuss, den er mehrmals an- und abgesetzte, landete in der Acht. So kamen auch 184 Ringe zusammen. Der Kölsaer gewann den Titel, weil er die letzte Zehnerserie mit 93:92 besser ausgeschossen hatte.

Mit sieben Ringen Rückstand erreichte Steffen Henkelmann aus Kölsa den 3. Platz vor den Dahmer Schützen Hardy Pohl (177) und Roger Ziegler (176).

Stark präsentierte sich Jörg Flemming. Der Teamschütze der ersten Jüterboger Mannschaft hatte mit neun Treffern im Zentrum die höchste Anzahl Zehner aller Teilnehmer erzielt. Doch eine Fünf während der zweiten Serie ließ ihn bis auf Platz 6 abrutschen. Mit 176 Ringen lag er vor dem ringgleichen Luckenwalder Ingo Louvet, der sich um fünf Ringe zu 2014 steigerte. Auch Christoph Hermann zeigte sich in guter Form. Starke 172 Ringe brachten ihm Platz 8 vor dem für Dahme startenden Petkuser Helmut Fahlenberg (171). Für Bodo Schneider lief es diesmal nicht so wie gewohnt. Mit 160 Ringen erreichte er exakt den Achter Schnitt. Doch sicher hatte er sich mehr als Platz 18 erhofft. Klaus Jannasch kam auf den 20. Platz. Gleich 16 Ringe hatte der Jüterboger Senior eingebüßt. Mit vier Treffern in der Sechs sackte er auf 159 Ringe ab. Teamkollege Ralf Schulze verbesserte sich um einen Ring auf 158. Auf Platz 22 liegend lag er vor dem Petkuser Sven Bakus (154). Für Luckenwalde erreichte Hans-Joachim Mölter mit 153 Ringen Platz 24. Der 79-Jährige Hans-Joachim Rehbein, der seit Jahren mit am Start ist, erzielte für die zweite Jüterboger Mannschaft 95 Ringe (29.).

Die Gastgeber verteidigten ihren Mannschaftstitel erfolgreich. Mit 530 Ringen kamen sie zwar nicht an die Leistung des Vorjahres heran, es reichte aber, um sich gegen Dahme (524) und Jüterbog I (520) zu behaupten. Die Luckenwalder wurden mit 489 Zählern Vierter, ringgleich mit der zweiten Mannschaft des SV Kölsa. Die zweite Vertretung der Flämingstädter kam hinter Rangsdorf (483) und Uebigau (430) mit 421 Ringen auf Platz 8.

Von Frank Dombrowski

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