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Gerechtes Remis

Luckenwalder Verbandsligahandballer und HC Spreewald II trennen sich 31:31 Gerechtes Remis

Die Revanche für die Hinspielniederlage gegen den HC Spreewald II ist den Luckenwalder Verbandsligahandballern am Samstagabend in der Fläminghalle nicht ganz gelungen. Beide Mannschaften trennten sich wohl gerechtermaßen 31:31.

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Die Handballer beider Teams schenkten sich am Sonnabend nichts.

Quelle: Frank Nessler

Luckenwalde. Nicht nur die Luckenwalder Spieler, bei denen Alexander Kumm und Benjamin Kappler fehlten, mussten 60 Minuten Schwerstarbeit verrichten, auch ihr Trainer Carsten Hildebrandt war an der Seitenlinie hoch motiviert. Er dirigierte seine Mannschaft über die gesamte Spielzeit lautstark und strapazierte seine Stimmbänder bis an die Schmerzgrenze.

Die Anfangsphase gehörte den Gästen, die mit 2:0, 3:1, 4:2 und 5:3 in der Vorhand waren. Durch drei Tore in Reihe konnte die HVL-Sieben nach knapp einer Viertelstunde das Blatt zum ersten Mal wenden und mehrfach mit zwei Toren (8:6, 9:7, 10:8) die Führung übernehmen. Das nächste Wechselbad ließ aber nicht lange auf sich warten. Die Spreewälder schlugen zurück. Sie lagen eine Minute vor dem Pausenzeichen 19:15 in Front. Erst ein Doppelschlag von Steven Busek, der nach einer Bänderdehnung im Fuß erstmals wieder dabei war, in den letzten 60 Sekunden vor dem Seitenwechsel brachte die Schützlinge von HVL-Trainer Hildebrandt wieder in Reichweite. „Ich habe noch leichte Schmerzen, wollte aber der Mannschaft helfen“, erklärte der 20-jährige Handballer. Nach der Pause bestimmte die HC-Vertretung gleich wieder das Geschehen und enteilte innerhalb von fünf Minuten auf 22:19. Wieder drehten aber die Einheimischen die Begegnung. Nach vier Treffern in Folge wurde mit 23:22 die Führung zurückerobert. Beim Stand von 24:24 konnten die Luckenwalder die doppelte Überzahl (zwei Zeitstrafen für die Gäste) nicht nutzen. Das Spiel verlief dann bis zum Schluss wechselvoll. Erneute Führung für die Luckenwalder Handballer mit 28:26 und 29:27. Nach drei Glanzparaden des Gästekeepers wieder der Ausgleich zum 29:29 (54.). Das Match neigte sich seinem Ende zu. 30:30 nach 57 Spielminuten. Der HVL-Torwart Steve Kühne, der sich im zweiten Spielabschnitt deutlich steigerte, hielt einen Strafwurf. Im Gegenzug verwandelte Oliver Johl einen Siebenmeter. Er brachte seine Farben mit 31:30 wieder nach vorn. Zwei Minuten vor Schluss lief Steven Busek ungehindert in Richtung Spreewald-Tor und setzte den Ball an die Latte. Hätte er ihn versenkt, wäre der HVL-Sieg in trockenen Tüchern gewesen. So mussten sich die Hausherren mit einer Punkteteilung abfinden. Der HVL-Coach war mit der kämpferischen Leistung seines Teams zufrieden, mit der Effektivität nicht ganz. „Ein verlorener Punkt. Wir haben viele Torchancen nicht genutzt. Es war mehr dringewesen, aber man darf nicht vergessen, wir haben gegen den Tabellenzweiten gespielt. Es ist schon eine unberechenbare Liga, hier schlägt jeder jeden“, sagte Hildebrandt.

Mit zehn Toren war Julien Brehmer mit Abstand der beste HVL-Werfer. Er wurde ständig von seinem Gegenspieler in die Mangel genommen. „Der mag mich“, scherzte Brehmer. „Der Punkt ist aber okay. Im Hinspiel haben sie uns auseinandergenommen. Nach zwei Auftaktsiegen war diese Niederlage ein Knackpunkt und hat uns aus der Bahn geworfen. Wir wollten zum jetzigen Zeitpunkt besser platziert sein, aber ich denke, wenn wir so weitermachen, ist in der Endabrechnung noch ein 4. Platz möglich“, zeigt sich Brehmer zuversichtlich. In der Tat, die Luckenwalder Handballer, wo die jungen Spieler Alim Anarbaew, Martin Stelter und Henrik Bautz Fortschritte nachweisen konnten, befinden sich auf einem aufsteigenden Ast. Die beiden anstehenden Auswärtsspiele in Cottbus und Friedland haben es aber in sich. Sie können nur mit größter Konzentration erfolgreich gestaltet werden.

ca

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