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Guck mal wer da spielt

Vereinsleben: Werbung für die eigenen Wettkämpfe Guck mal wer da spielt

Vom Klassiker Schaukasten bis zur App: Vereine werben ganz unterschiedlich für ihre Wettkämpfe

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Die Vereinsapp ist das Ziel: Normen Wagenknecht (r.), einer der Initiatoren des nicht ganz alltäglichen Nachrichtendienstes des Kreisoberligisten FC Viktoria Jüterbog.

Quelle: foto:frank nessler

Jüterbog. Anfang 2014 wurde der Stapellauf vollzogen, inzwischen entsteht die Vereinsapp des FC Viktoria Jüterbog längst in Serienproduktion und ein wenig stolz ist Normen Wagenknecht auf den nicht ganz alltäglichen Service. „Das hat nicht jeder Verein“, sagt der 25-Jährige, „ich kenne jedenfalls keinen anderen in der Region, der ebenfalls über eine App verfügt.“

Regelmäßig gibt es über die Mobile App (siehe Infokasten) des Fußball-Clubs Viktoria Infos auf die Smartphones der Abonnenten. „Die Anregung, eine App einzuführen, hatten Jüterboger von einem Fanclub mitgebracht, bei dem es so etwas bereits gab“, erinnert sich Wagenknecht. Technisch schwierig sei die Umsetzung dank einer Standardsoftware nicht gewesen. Die App ist auch mit der Facebookseite des Kreisoberligisten aus der Flämingstadt verknüpft. „Die Beiträge werden synchronisiert und landen auch in der App“, sagt Wagenknecht, „drei bis vier Leute posten regelmäßig auf der Facebookseite des Vereins.“

Der Inhalt? Meistens am Freitagnachmittag gibt es einen Überblick über die Spiele des Vereins am Wochenende, dazu werden regelmäßig News verschickt, beispielsweise von Transfers oder Terminankündigungen für Vereinsfeste. Auch einen Liveticker, hauptsächlich von Spielen der ersten Mannschaft, die derzeit in der Kreisoberliga auf Rang sechs steht, versucht Wagenknecht so oft wie möglich zu installieren. „Ich bin schon lange verletzt und das ist eine willkommene Aufgabe und schöne Möglichkeit, sich trotzdem einzubringen.“

Trebbin: Man sieht die beiden Plakate schon von weitem, an einem Zaun an der Ausfallstraße Richtung Norden: Genial einfach oder einfach genial ist die Strategie des SC und des VfB aus Trebbin, die mit Großplakaten an strategisch günstigen Orten für ihre Heimspiele werben. Den Anfang gemacht hatten die Handballer, die Fußballer der Stadt zogen dann später nach.

Die Reichweite ist enorm: „Vor einigen Jahren haben wir uns beim Ordnungsamt erkundigt, täglich passieren 5000 bis 6000 Autos den Ortseingang Richtung Norden“, sagt Beate Rantzsch, die Vorsitzende des SC Trebbin. Großplakate hängen außerdem auch am Rathaus und an einer Eisenbahn-Unterführung. Dazu kommen ganz normale Plakate, mit denen für die Heimpartien geworben wird – die Informationsträger werden ganz klassisch an den Straßenrändern aufgehängt.

Auch die Klassiker der Vereins-Nachrichten-Übermittlung, das schwarze Brett und der Schaukasten, die App von gestern sozusagen, sind weiter vielerorts im Einsatz. Beim Ludwigsfelder Radball-Club beispielsweise werden zehn Tage vor den Heimspielen die beiden Kästen im Zentrum der Stadt mit Plakaten bestückt. Im Moment pausiert der Ligabetrieb der Radballer, deshalb hängen Trainingsinfos im Schaufenster des Vereins, aber das wird sich bald ändern. „Im Januar ist es wieder soweit“, sagt Wilfried Lemke, der Vereinschef des LRC, „dann beginnt die neue Punktspielsaison.“

Von Lars Sittig und Frank Neßler

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