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HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst an der Spitze

Vier Spiele, vier Siege HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst an der Spitze

Damit hätte in Ahrensdorf und Schenkenhorst wohl kaum einer gerechnet. Die Handballerinnen von der HSG stehen nach vier Spielen auf Rang Eins in der Verbandsliga Süd. Ihre Bilanz: Vier Spiele, vier Siege. Auch der SV Lok Rangsdorf fuhr am Wochenende einen Sieg ein

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Ahrensdorf. Ein wenig überraschend ist die Gemengelage in der Liga schon für Holger Lehmann, zumindest die Rolle seines Teams bisher in der Verbandsliga Süd der Frauen kommt für den Coach unerwartet. Nach vier Spielen rangiert die HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst auf Rang eins. Die Punktebilanz: acht Zähler, das Maximum. Das Torverhältnis: 133:69, plus 64 Treffer, es geht knapper. „Das überrascht mich schon ein bisschen“, sagt Lehmann, „dass das Zusammenspiel so schnell klappt, denn in der ersten Mannschaft spielen fünf neue Spielerinnen.“ Vier HSG-Handballerinnen rückten aus der eigenen Jugend ins Team, dazu konnte Lehmann einen Neuzugang begrüßen.

Am Sonnabend hat die HSG in eigener Halle die Tabellenführung verteidigt, mit einem 26:19-Sieg gegen die BSG Stahl Eisenhüttenstadt, einen Gegner, den Lehmann zum Favoritenkreis der Staffel zählt. Zu den starken Kontrahenten in der Verbandsliga Süd zählt der Coach außerdem auch Guben, Schlaubetal, Teltow/ Ruhlsdorf und Lübbenau.

Saisonziel wird zum jetzigen Zeitpunkt nicht korrigiert

Wird das Saisonziel jetzt nach dem Traumstart korrigiert? Vor der Spielzeit wurde ein Platz in der oberen Tabellenhälfte als Vorgabe ausgegeben. „Nein“, sagt Lehmann, „das wäre arrogant und unangebracht. Wenn sich ein paar Leistungsträger verletzen, kann es auch sehr schnell eine Niederlage geben. Vielleicht kann man nach dem Ende der ersten Halbserie eine Neuorientierung vornehmen, wenn man gegen alle Mannschaften einmal gespielt hat.“ Ohnehin relativiert der Coach die Bilanz: „Drei Gegner, gegen die wir gespielt haben, stehen im Tabellenkeller.“

Bemerkenswert ist der Aufschwung der HSG trotzdem in diesen Wochen, die vergangene Spielzeit beendete das Team auf dem neunten Tabellenplatz. Die Abschlussbilanz: Sechs Siege und 14:30 Punkte, bereits jetzt hat Ahrensdorf/Schenkenhorst mehr als die Hälfte des Guthabens der Vorsaison erkämpft. Im HVB-Pokal warf die HSG vor kurzem den eine Spielklasse höher angesiedelten Brandenburgligisten Luckenwalde aus dem Wettbewerb. Die Ursachen? „Die Mannschaft trainiert sehr intensiv“, berichtet Lehmann, „und die Harmonie stimmt. Dazu kommt, dass der Kader durch die fünf neuen Spielerinnen stärker geworden ist“.

Brandenburgliga, Frauen: SV Lok Rangsdorf – TSV Germania Massen 23:19 (16:11): Die Erleichterung war ihnen anzusehen. Sie lagen sich in den Armen, herzten sich und sprangen jubelnd durch die Luft. Die Frauen des SV Lok Rangsdorf hatten den 23:19 (16:11)-Sieg im Brandenburgliga-Spiel gegen den TSV Germania Massen gerade so ins Ziel gerettet. Trotz einer zeitweiligen Führung von sechs Toren ließ Lok die Gäste in der zweiten Halbzeit nochmals auf Tuchfühlung ins Spiel zurückkommen. Auch Rangsdorfs Trainerin Serena Klucke musste nach der Partie tief durchatmen. „Wir sind im Moment nicht in der Lage, über 60 Minuten eine 100-prozentige Leistung zu bringen. Wir haben das Spiel leider nochmal spannend gemacht.“

Von Beginn an bestimmte der Gastgeber die Partie. Über die Stationen 3:2 (8.), 9:4 (17.) bis zum 16:10 (29.) baute der SV Lok die Führung stetig weiter aus – Halbzeitstand: 16:11. Die zweite Halbzeit verlief sehr schleppend. Beiden Mannschaften gelangen sehr wenige Treffer. Die Folge: Der Gast aus dem Landkreis Elbe-Elster kam bis auf zwei Tore heran (20:18, 52.). Unter dem Strich stand trotzdem ein verdienter Sieg. „Einige Spielerinnen haben vielleicht in der Halbzeit begonnen, zu überlegen: Klare Führung mit diesem neu formierten Team – da wird schon nichts schief gehen“, erklärt Klucke einen möglichen Gedankengang in ihrem Team. Eine Mannschaft, die, wie die Trainerin meint, sich immer noch finden muss. War es vor zwei Jahren so, dass sich ein Team aus ersten und zweiten Vertretung neu bildete, gilt es nun in dieser Saison drei Neuzugänge und eine Rückkehrerin einzubinden. „Gerade das Einstudieren der Abläufe in der Offensive, vor allem im Rückraum, wird noch Zeit brauchen“, sagt Klucke, die momentan 27 Frauen aus der ersten und zweiten Mannschaft trainiert.

Der SV Lok steht nun mit 4:2 Punkten auf Rang vier der Brandenburgliga und erreichte zudem die nächste Runde im HVB-Pokal. Dort trifft das Team nun auf den Ligakonkurrenten HV Grün-Weiß Werder – ein schwieriges Los, meint Klucke. „Werder ist für mich nach den Zugängen, den der HV vom HSC Potsdam bekommen hat, der Staffelfavorit. Es wird schwer werden, dort etwas mitzunehmen.“ Das Team aus Werder führt aktuell die Tabelle der Brandenburgliga mit vier Siegen in vier Spielen an.

So spielte der SV Lok Rangsdorf

Milling, Mai - Kruglikow (1), Weidt (1), Schnitzer, Hafenmayer (6/5), Burian, Pohlmann, Sense (7/2), Polte (3), Klucke (4/1), Teuber, Corzilius, Schäfer (1)

MAZ

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