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HV Luckenwalde besiegt Angermünde

Handballerinnen feiern 28:22-Erfolg HV Luckenwalde besiegt Angermünde

Die Frauensieben der Handballvereinigung Luckenwalde gewann am Samstag in der Jahnhalle ihr das Spiel Brandenburgliga gegen den Titelverteidiger HC 52 Angermünde mit 28:22 (13:11). Durch diesen Erfolg festigten die Schützlinge von Trainer Ralf Granzow den dritten Tabellenplatz mit 6:2 Punkten hinter dem Titelfavorit Grün-Weiß Werder (8:0) und Altlandsberg II (6:0). „6:2 Punkte hört sich gut an.“ So schätzt der Luckenwalder Coach den Tabellenstand seiner Frauen ein.

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Luckenwalde. Granzow prognostizierte vor dem Anpfiff, „es wird ein ganz schweres Spiel“. Dabei wusste er, dass die Gäste gegenüber der vergangenen Saison einen erheblichen Aderlass zu verzeichnen hatten. Die meisten hatten aber sicher noch das Heimspiel 2012/13 der Luckenwalderinnen im Januar dieses Jahres im Hinterkopf. Da spielte nämlich die HVL-Vertretung den späteren Meister aus Angermünde überraschend in einem ihrer besten Spiele in Grund und Boden. Die Luckenwalderinnen gewannen seinerzeit sensationell mit 31:22.

Dieses Mal waren es drei Tore weniger auf der Habenseite für die Luckenwalderinnen. Und einen sensationellen Anstrich hatte dieser erneute Erfolg am Sonnabend gegen Angermünde auch nicht. Er war allerdings ohne Wenn und Aber hoch verdient. „Dieser Gegner liegt uns“, sagte die Luckenwalder Spielmacherin und sechsfache Torschützin Lisa Bogdan, die sich zeitweise eine Sonderbewachung ihrer Gegenspielerin gefallen lassen musste. Bogdan trug vorerst wohl zum letzten Mal wenigstens in 2013 das HVL-Trikot. Die 23-jährige Handballerin zieht nach Frankfurt am Main. Sie beginnt dort ein Praktikum.

In den ersten zehn Minuten (5:5) des Handballspiels ging es am Sonnabend auf und ab. Keine der beiden Mannschaften konnte mit mehr als einen Treffer in Führung gehen. Danach aber rückten die HVL-Damen in der ersten Halbzeit zweimal an. 7:5 (13.) und 11:7 (21.) lagen sie in Front. In die Halbzeitpause gingen dann die Einheimischen mit einem 13:11-Vorsprung. Es sah verheißungsvoll für die Gastgeberinnen aus, aber entschieden war zu diesem Zeitpunkt noch lange nichts.
Die HVL-Sieben kommt aber mit Power aus der Kabine. Innerhalb von fünf Minuten schraubt die Luckenwalder Vertretung das Ergebnis fast mühelos auf 17:11 und 18:12. „Wir konnten endlich gleich nach dem Wechsel eine Schippe drauflegen. Das war wohl die entscheidende Phase in dieser Partie“, resümierte der Luckenwalder Trainer der die Abwehrleistung seiner Mannschaft in der Stephanie Granzow fehlte, hervorhob. „Sie war dann letztlich für den Spielausgang von Bedeutung. Vorne kriegen wir die schon rein“, meinte Ralf Granzow. Trotzdem schmolz das Ergebnis noch einmal kurzzeitig auf 20:19 und 21:20 zusammen (50.) Aber sofort übernahmen die jungen Luckenwalder Handballerinnen wieder das Kommando und überrannten regelrecht ihren Gegner innerhalb von fünf Minuten (27:20). Damit war der Sieg in Sack und Tüten.

Einen riesigen Anteil an diesem Luckenwalder Erfolg hatte erneut Carina Rothert. Sie trifft wieder wie in ihren besten Zeiten. Nach den acht Toren in Doberlug war die HVL-Rechtsaußen gegen Angermünde neunmal erfolgreich und damit wiederum beste Werferin ihrer Mannschaft.

So spielte die HV Luckenwalde

HV Luckenwalde, Frauen:Claudia Mager, Ina Hauffa – Doreen Mager (4), Franziska Granzow (2), Claudia Hieber (1), Karoline Nowotnick, Natalie Gericke (3), Carina Rothert (9), Anne Lehmann, Elisabeth Trübenbach (2), Hannah Middendorf (1), Lisa Bogdan (6/3), Carolin Freißler

MAZ

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