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Heimniederlage für Luckenwalder Handballfrauen zum Oberligaauftakt

Luckenwalder Handballerinnen vergeigen Aufsteigerduell gegen Angermünde 22:28 Heimniederlage für Luckenwalder Handballfrauen zum Oberligaauftakt

Ernüchterung beim Neuling. Die Frauen der Handballvereinigung Luckenwalde (HVL) unterlagen im Aufsteigerduell der Oberliga Ostsee-Spree dem letztjährigen Landesmeister aus Angermünde mit 22:28 (11:12). Die Gäste waren am Ende treffsicherer. Die Niederlage wird die HVL-Frauen nicht aus der Bahn werfen.

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Hannah Middendorf (links, gelbes Trikot) warf das erste Oberligator in der Geschichte der HVL-Frauen. Zum ersten Sieg reichte es für die Luckenwalder Sieben am Sonnabend aber nicht.

Quelle: Foto: Frank Nessler

Luckenwalde. „Ich gebe keine Prognose ab, aber ich habe ein gutes Gefühl“, sagte der Cheftrainer der Handballvereinigung Luckenwalde (HVL), Ralf Granzow, vor dem Spiel seiner Handballfrauen gegen den HC Angermünde. Das mit dem Gefühl ist so eine Sache, denn damit lag er – wie sich nach den 60 Spielminuten herausstellte – am Samstagnachmittag in der Fläminghalle völlig daneben. Seine Sieben unterlag im Aufsteigerduell der Oberliga Ostsee-Spree dem letztjährigen brandenburgischen Landesmeister aus Angermünde mit 22:28 (11:12). „Ich kann mich nicht erinnern, dass wir zu Brandenburgligazeiten so eine hohe Niederlage gegen den HC hinnehmen mussten“, äußerte sich Granzow, der von seiner Mannschaft etwas mehr erwartet hatte.

Dabei war die Anfangsphase für die einheimischen Handballerinnen sehr gut verlaufen. Schon nach 45 Sekunden lag der Ball zum ersten Mal im Angermünder Gehäuse. Der Absender war Hannah Middendorf, die im Laufe der Partie noch weitere sechs Tore folgen ließ und damit an diesem Samstagnachmittag die beste HVL-Werferin war. Über ein 2:0, 4:1 zum 6:2- Zwischenstand war die Luckenwalder Vertretung nach einer knappen Viertelstunde gut aus den Startlöchern gekommen. Aber wie gewonnen, so zerronnen. Innerhalb weniger Minuten schlugen die Gäste zurück und zogen gleich (6:6). Nach 21 Spielminuten in dieser Begegnung lagen sie zum ersten Mal mit 8:7 in Front. Auch zur Halbzeitpause hatten die Ballwerferinnen aus Angermünde mit 12:11 die Nase vorn.

Fünf Minuten nach dem Seitenwechsel kamen die Luckenwalderinnen durch Franziska Granzow, die mit vier Treffern endlich auch ihre Torgefährlichkeit andeutete, noch einmal zum Ausgleich (13:13). Danach waren die HVL-Damen nur noch auf Verfolgungsjagd, die aber nach einem zweimaligen Acht-Tore-Rückstand erfolglos blieb. „Wir haben sehr viele Bälle nicht rein gemacht, da war Angermünde nicht nur vom Siebenmeterpunkt effektiver. Die Gäste haben verdient gewonnen. Unsere Außen kamen nicht wie gewohnt zum Zuge, sie waren abgemeldet. Aber hoffnungslos unterlegen waren wir in diesem Spiel nicht, wenn wir nicht an der Chancenverwertung gescheitert wären. Die Mängel, die sich auftaten, können wir abstellen“, urteilte der HVL-Trainer, der verletzungsbedingt auf Klara Wittich, Carolin Freißler und Stephanie Granzow verzichten musste. Diese Ausfälle konnten nicht kompensiert werden. Besonders in der Treffsicherheit bei den Strafwürfen hatten die Gäste ein deutliches Plus. Sie verwandelten alle sieben Strafwürfe, während die Gastgeberinnen erst im letzten der vier Siebenmeter durch Neuzugang Carolin Fengler erfolgreich waren.

„Durch diese Niederlage im ersten Saisonspiel bricht für uns nicht die Welt zusammen. Wir haben noch 21 Spiele“, ist Ralf Granzow zuversichtlich. „Wir haben in diesem Spiel so gut angefangen, darauf können wir aufbauen“, meinte HVL-Torfrau Sarah Gottsmann, die ihrer Sieben eine gute Mannschaftsleistung bescheinigte, aber im Ausnutzen der Torchancen Mängel sah.

Von Horst Kupfer

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