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Heimniederlage gegen Grünheide

Handball-Oberliga Heimniederlage gegen Grünheide

Der Ludwigsfelder HC unterliegt in der Handball-Oberliga in der heimischen Stadtsporthalle mit 25:32. Am kommenden Wochenende steht nun ein Einsatz im Pokal auf dem Programm.

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Philipp Gohl erzielte zehn Treffer, unterlag aber mit dem LHC gegen Grünheide.

Quelle: Lars Sittig

Ludwigsfelde. Heute Abend wird es noch mal ins Detail gehen, vielleicht werden sogar noch einmal Bilder zu sehen sein vom Duell am Sonnabend. „Wir werden dann das Spiel auswerten“, sagt Michael Jantzen, der Coach des Ludwigsfelder HC, „und wenn es nötig sein wird, werden wir eventuell dabei auch ein Video anschauen.“

Zu besprechen gibt es eine deutliche 25:32 (11:13)-Heimniederlage des Ludwigsfelder Clubs gegen den Grünheider SV. „Das war ein kollektiver Ausfall“, monierte Jantzen, „es war keiner anwesend und es hat auch niemand Normalform erreicht.“ LHC-Manager Jörg Taeger: „Das war eine unterirdische Leistung, die schlechteste Mannschaftsleistung in dieser Saison. So darf man sich nicht verkaufen.“

Auch den Verlust von Kapitän und LHC-Galionsfigur René Rose, der verhindert war, wollten Taeger und Jantzen „nicht als Entschuldigung gelten“ lassen. Gegen Grünheide verlief die Partie in der ersten Hälfte ausgeglichen: In der 19. Minute hatte der LHC mit 8:7 in Führung gelegen, die Gäste gingen dann mit einer Zwei-Tore-Führung in die Halbzeitpause. In den Minuten nach dem Wiederanpfiff, die in dieser Saison schon öfter zur Proplemphase wurden, geriet der LHC dann entscheidend ins Hintertreffen. Fast sieben Minuten benötigte Ludwigsfelde, um den ersten Treffer zu erzielen, die Auszeit des Heimteams in der 40. Minute (12:18) hatte fast den Anstrich einer Krisensitzung, in den Minuten zuvor hatten sich Flüchtigkeitsfehler und Unkonzentriertheiten gehäuft. In der Abwehr klafften große Lücken – eine Wende brachte auch die Auszeit nicht, der LHC agierte weiter weit unter Form, Grünheide feierte am Ende einen souveränen Sieg. „Wir haben den Schwung aus den vier Spielen ohne Niederlage zuvor mitgenommen“, befand Grünheides Coach Uwe Schwidersky, „wir haben uns im Training gut auf den Gegner eingestellt. Das war von uns eine geschlossene Mannschaftsleistung.“ Jantzen: „Der Gegner hat das clever gemacht, auf unsere Fehler gewartet und unsere Schwächen ausgenutzt. Grünheide hat auch in dieser Höhe verdient gewonnen.“

Der LHC reist nun am kommenden Wochenende zum Landespokal-Viertelfinale nach Beeskow, Gegner sind dann bei einem Dreierturnier die HSG Schlaubetal-Odervorland und der HC Spreewald (Start: Sonntag, 13.30 Uhr). In der Liga tritt Ludwigsfelde am 21. November (Sonnabend/Anwurf 17 Uhr) beim TSV Rudow an. „Wir müssen jetzt die richtigen Schlüsse ziehen“, sagt Jantzen, „ich erwarte eine Reaktion von der Mannschaft.“

Von Lars Sittig

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