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Hitzeschlacht endet im Rekordfieber

Trendsport/Stepperbike Hitzeschlacht endet im Rekordfieber

Das Team Engel hat beim 12-Stunden-Rennen auf Stepperbikes in der Jüterboger Skate-Arena mit 339 Runden den Reifen vorn. Die große Hitze geht aber an den Siegern nicht ganz spurlos vorbei.

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Runde um Runde, und das zwölf Stunden lang, waren die Steppos am Sonnabend in Jüterbog auf erfolgreicher Rekordjagd.

Quelle: Privat

Jüterbog. Die alte Bestmarke hat zwei Jahre lang gehalten. Am Sonnabend wurde sie förmlich pulverisiert. Gleich um 14 Runden auf 339 Umläufe wurde der neue Rekord beim diesjährigen 12-Stunden-Rennen auf Stepperbikes in die Höhe geschraubt. Und das trotz brütender Hitze.

Am schnellsten unterwegs waren in der Jüterboger Skate-Arena die Steppos vom Team Engel unterwegs. Die Ringer Felix Menzel und Michel Schneider, Fußballer Sebastian Heinrich sowie die ehemaligen Luckenwalder Sportschulringer Steffen Huschke und Rüdiger Pusch legten in einer Zeit von 11:59:04 Stunden eine Gesamtstrecke von 325,44 Kilometern oder eben halt 339 Runden zurück.

Überhaupt waren die Teams am Sonnabend im Rekordfieber. Selbst der Zweit- und der Drittplatzierte hatten mit 334 (Team TMS) beziehungsweise 330 Runden (Titelverteidiger Snowburner) die alte Bestmarke von 325 Umläufen noch deutlich geknackt.

Sieger noch nach Tagen etwas wacklig auf den Beinen

Die Gluthitze forderte jedoch ihren Tribut. „Wir waren an der Leistungsgrenze“, sagt Felix Menzel aus dem Siegerteam, „in den nächsten Tagen stand ich etwas wacklig auf den Beinen.“

Abkühlung für Organisator Mathias Schramm

Abkühlung für Organisator Mathias Schramm.

Quelle: Frank Neßler

Insgesamt beteiligten sich an der siebenten Auflage des 12-Stunden-Rennens auf Stepperbikes in der Jüterboger Skate-Arena 15 Teams. Die Sportler wurden am Sonnabend pünktlich um 8 Uhr auf den Rundkurs geschickt. Um der erwarteten großen Hitze zu begegnen, waren Vorkehrungen getroffen worden. So schickte der verantwortliche Rettungssanitäter gleich nach dem Start des Rennens einige Helfer in den Baumarkt, um kleine aufblasbare Pools zu besorgen. „Nach jeder Fahrt hatten die Teilnehmer so die Möglichkeit, sich abzukühlen“, erklärt Rennorganisator Mathias Schramm, der selbst im Team 300 der Luckenwalder Schaeffler AG am Kampf gegen die Uhr teilnahm und mit seinen Mannschaftskollegen in der Endabrechnung den 4. Platz belegte.

Wettergott Petrus heizte nicht nur mächtig ein

Und schließlich hatte auch Wettergott Petrus irgendwie ein Herz für die Steppos. Er heizte ihnen zwar mächtig ein, aber die für Sonnabendnachmittag angekündigten Unwetter mit Sturm und Hagel blieben über der Jüterboger Skate-Arena aus. Abkühlung in Form von Regen gab es erst, nachdem alles gelaufen war. „Als wir gegen 23 Uhr beim Bierchen zusammen saßen, begann es zu regnen“, sagt Schramm, für den die siebente Auflage des 12-Stunden-Rennens auf Stepperbikes eine rundum gelungene Veranstaltung war. „Mein Dank gilt dem SV Flaemingskate und allen freiwilligen Helfern, die wie jedes Jahr mit viel Liebe und Hilfsbereitschaft dabei sind, um dieses Event unvergesslich zu gestalten“, sagt Schramm.

Von Frank Neßler

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