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Hitzeschlacht in der Luckenwalder City

George Deboy aus Potsdam gewinnt den 22. Luckenwalder Turmfestlauf Hitzeschlacht in der Luckenwalder City

Mehr als 400 Läuferinnen und Läufer trotzen beim Luckenwalder Turmfestlauf den hohen Temperaturen.

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Marcus Neumann (LLG Luckenwalde) erfrischt sich auf der Strecke.

Quelle: Frank Neßler

Luckenwalde. „Wenn alle so gut mitmachen, macht es mir als Vorsitzenden doppelt Spaß“, so das Fazit von LLG-Chef Jens Abicht zum diesjährigen Luckenwalder Turmfestlauf. Die traditionelle Sportveranstaltung anlässlich des Stadtfestes erlebte am Sonnabend ihre 22. Auflage. Nach zwei Jahren mit Regen entwickelte sich diesmal wieder eine Hitzeschlacht. Trotz der hohen Temperaturen drehten die vielen Sportler im Mit- und Gegeneinander schnelle Runden durch die Luckenwalder City.

Allen voran die Mini-Staffeln der Grundschulen. Angefeuert von Lehrern, Mitschülern, Familien, Omas und Opas zeigten sich die jüngsten Starter unbeeindruckt von der Witterung und machten richtig Dampf. Erst auf den letzten Metern entschied der Schlussläufer der Zweitklässler der Arndt-Grundschule den Gesamtsieg knapp vor dem ebenso bravourös kämpfenden Drittklässler der Zülichendorfer Grundschule. Die Klassenwertungen teilten sich die Grundschule aus Zülichendorf sowie Jahn- und Arndt-Grundschule. Im Vorfeld hatten wie immer die Lehrer alle Hände voll zu tun gehabt, die Kinder zusammenzutrommeln. Deshalb gab es nach der Kindersiegerehrung wie immer ein kleines Dankeschön für sie.

Großer Andrang herrschte anschließend beim vier Kilometer langen Mini-Marathon. Jahn-Oberschüler Sven Menzel setzte sich gegenüber dem noch leicht angeschlagenen Gymnasiasten Julius Bennin deutlich durch. Ebenfalls souverän siegte Mathilda Mai aus derselben Schule in der Mädchenwertung vor Grundschülerin Rebekka Haschker (Ebert-Grundschule). Die starken Leistungen ihrer schnellsten Läuferinnen und Läufer reichte der Oberschule aber nicht. Das Gymnasium behielt sowohl in der Jungen- als auch in der Mädchenteamwertung die Oberhand.

Die schnelle Grundschule Ernst Moritz Arndt zeigte auch in der Teamwertung des Mini-Marathons die beste Leistung bei den Jungen, während sich die Mädchen der Friedrich-Ebert-Grundschule konkurrenzlos für den Berlin-Marathon qualifizierten.

Der Hauptlauf des Tages über zehn Kilometer lebte schließlich von der starken Leistung der Potsdamer Vereinskameraden George Deboy und Christian Glück. Der jüngere Deboy hatte schließlich doch deutlich das bessere Ende für sich. Er flog doch regelrecht nach 35:24 Minuten ins Ziel. Glück wurde in 36:28 min Zweiter vor dem Trebbiner SC-Läufer Daniel Schröder in 37:38 min.

In der Frauenwertung hatte man die Berliner Apothekerin Antonia Mäcker (42:14 min) nicht auf der Rechnung. Sie spulte routiniert ihre Runden runter und überließ der Freundin des diesjährigen Siegers, DLV-Auswahl-Geherin Janine Bandt (44:20 min) den zweiten Platz.

Die Rettungssanitäter griffen zwar vereinzelt ein, aber die meisten Sportler hatten sich sehr gut vorbereitet. Und vielleicht motivierte sie auch die gute Stimmung, die vor allem die Firmen- und Vereinsstaffeln verbreiteten. Hier setzten sich bei den Firmen die Männer von „Fantastic Five Luckenwalde“ in 38:27 min durch. Es folgen die Männerstaffel „Schaeffler Technologies“ (43:45 min) und der „Dr. Schiller Walz und Werkzeug GmbH“ (44:31 min). Bei den Frauen gewannen die Läuferinnen von „Luk-Design UG“ in 52:22 min vor der Staffel der „ DRK Integrationskita Sunshine“ (52:43 min) und „Mrs. Sporty Luckenwalde“ (1:03:21 h). In der Mixed-Wertung hatten die Läuferinnen und Läufer von „FA Körtge“ in 45:03 min die flinkesten Füße. Es folgen die Frauen und Männer von „Schaeffler Technologies/Mixed“ (51:00 min) und der „Pelikan Apotheke Luckenwalde“ (54:55 min).

Auch eine Staffel der Luckenwalder Bundesligaringer beteiligte sich am diesjährigen Turmfestlauf. Und das sehr erfolgreich. In der Besetzung Felix Menzel, Nick Matuhin, Michél Schneider, Dennis Nowka und Emanuel Krause lief das LSC-Quintett die schnellste Zeit (38:16 min) aller Staffeln. Ob dies an den Ringertrikots lag, die sich in der Hitzeschlacht scheinbar als besonders luftig erwiesen, sei dahingestellt.

Wohlverdient erhielten alle besonders Erfolgreichen Preise und Urkunden. Sie ließen schließlich den Abend an den Tischen des benachbarten Restaurants und später auf dem Turmfest den Tag ausklingen. Abicht, der LLG-Vorsitzende, war stolz auf die Veranstaltung. Sein großes Dankeschön ging an alle Sportler, von den Bundesligaringern bis hin zum sechsjährige Kita-Kind, die Schulen, die Stadtverwaltung, die Zeitnehmer und die Moderatoren sowie an die vielen Helfer aus den Abteilungen der LLG und aus den anderen Vereinen.

Alle Ergebnisse im Internet unter www.ziel-zeit.de.

Von Frank Neßler

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