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Hoffen auf die Strahlkraft der Leuchttürme

Volleyball Hoffen auf die Strahlkraft der Leuchttürme

Die Volleyball-Abteilung in Großbeeren ist im Aufbruch, Schrittmacherdienste könnten von den Netzhoppers kommen, dem einzigen Profiteam der Region Dahme-Fläming.

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Ein Auge für Torhüter

Die Volleyballer des SV Grün-Weiß drücken den Netzhoppers die Daumen.

Quelle: foto: privat

Großbeeren. Den Auftakt wird Torsten Plickett verpassen, das erste Bundesliga-Heimspiel in dieser Saison, demnächst aber will er die Landkost-Arena ansteuern. „Ich bin in dieser Woche im Urlaub, sonst wäre ich sicher zur Partie der Netzhoppers gegangen“, sagt der Vorsitzende der Volleyball-Abteilung des SV Grün-Weiß Großbeeren. Am Sonnabend bestreiten die Netzhoppers SolWo Königspark KW in Bestensee das erste Heimspiel dieser Saison, Gegner sind die Solingen Volleys.

Um 19 Uhr beginnt die Partie der höchsten deutschen Spielklasse. Auch unten an der Basis, beim SV Grün-Weiß, befindet man sich in diesen Tagen im Aufbruch: Seit August ist der Verein offiziell Mitglied im Volleyballverband, unlängst wurde eine Beachvolleyball-Anlage eingeweiht, eine Mannschaft startet in dieser Spielzeit in der Potsdamer Mixed-Liga und in den kommenden Tagen nimmt eine Schul-Arbeitsgemeinschaft das Training auf.

Eine zarte Pflanze in der lokalen Sportlandschaft, die beim Wachstum auf die Strahlkraft der Netzhoppers hofft, einem der sportlichen Leuchttürme in der Dahme-Fläming-Region – ein passendes Bild angesichts der Gardemaße der Akteure des einzigen Profiteams zwischen Groß Köris und Zellendorf. „Klar ist es für Vereine wie uns gut, das unsere Sportart solch ein Aushängeschild hat. Aber auch unabhängig vom Volleyball finde es wichtig, das die Region durch eine Mannschaft wie die Netzhoppers gut vertreten wird.“

Bei den Nachwuchsakteuren in der Arbeitsgemeinschaft, in der zweimal pro Woche trainiert und perspektivisch unter das Dach des SV Grün-Weiß gerückt soll, könnten die Netzhoppers für einen Motivationsschub sorgen: „Wir werden sicher mal zu einem Spiel gehen, um das Team live spielen zu sehen“, sagt Plickett, „gerade für Kinder oder Jugendliche ist es wichtig zu sehen, welche Faszination die Sportart gerade auch auf höherem Niveau auslösen kann.“

Zwei Pflichtspiele haben die „Netzwerker“ aus Königs Wusterhausen in dieser Saison bereits bestritten, am Mittwoch trat das Team im DVV-Pokal an und erreichte das Viertelfinale. Die Mannschaft von Coach Mirko Culic siegte vor 120 Zuschauern bei Zweitligist TG 1862 Rüsselsheim nach nur 71 Minuten mit 3:0-Sätzen (25:18, 25:21, 25:12). Durch diesen Sieg gaben die Netzhoppers auch schnell die richtige Antwort auf die 0:3-Niederlage in Herrsching am ersten Bundesliga-Spieltag. Ein ganz starkes Spiel zeigten in Hessen Björn Andrae, der unter anderem zu Beginn des dritten Durchganges eine Aufschlagserie zur 6:0-Führung für sein Team hinlegte, und der Amerikaner Taylor Hammond, der nur wenige Stunden vor seinem 24. Geburtstag am Donnerstag zum wertvollsten Spieler der Partie gewählt wurde.

Am Sonnabend nun gibt es mehrere Premieren in der schmucken Arena in Bestensee: Das Team aus der Dahme-Fläming-Region tritt erstmal vor heimischen Publikum in dieser Bundesligasaison auf, der Gegner bestreitet seine erste Saison in der höchsten Spielklasse. „Für das Spiel“, sagt Plickett, „wünschen wir Großbeerener Volleyballer viel Erfolg.“

Von Lars Sittig

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