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Hoffen auf ein versöhnliches Saisonende

Ringen / 1. Luckenwalder SC Hoffen auf ein versöhnliches Saisonende

Die Luckenwalder Oberligaringer haben in der Lutherstadt Eisleben in Sachsen-Anhalt ihre Chancen auf den 5. Tabellenplatz gewahrt. Die entscheidenden Duelle des Finales der Platzierungsrunde beginnen am Samstagabend. Zunächst müssen die Luckenwalder beim 1. Hennigsdorfer RV auf die Matte.

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Maik Riese (oben) gewann in Eisleben seinen Kampf in der 57-Kilo-Greco-Kategorie auf Schulter.

Quelle: :Privat

Luckenwalde. Die Luckenwalder Oberligaringer haben das Finale der Platzierungsrunde erreicht. Dort bestreiten sie am Samstagabend den Hinkampf beim 1. Hennigsdorfer RV.

Ein bekannter Gegner für die Luckenwalder Ringer, denn schon in der Gruppenphase der Oberliga Mitteldeutschland bekamen es beide Teams miteinander zu tun. Zweimal zogen die LSC-Mattenfüchse dabei den Kürzeren. „Man darf dennoch gespannt sein, wie die erneute Begegnung nach den positiven Ergebnissen der letzten Kämpfe ausgeht“, erklärt Stephan Braschke vom LSC.

Engagierter Auftritt der Luckenwalder in Eisleben

Die Luckenwalder Oberligaringer fuhren am letzten Wochenende mit einem dicken Rucksack voll Motivation zur zweiten Vertretung des KAV Mansfelder Land in die Lutherstadt Eisleben. Den Hinkampf hatten die Jungs vom LSC sehr deutlich mit 14 Punkten Differenz (24:10) in der heimischen Fläminghalle für sich entschieden. Allerdings reisten die Brandenburger nicht ohne Personalsorgen nach Sachsen-Anhalt. Die Freistil-Gewichtsklasse bis 71 Kilogramm blieb aufgrund einer kurzfristigen Erkrankung von Justin Hanisch unbesetzt, da im dünn besetzten LSC-Kader auch kein anderer Sportler schnell nachrücken konnte.

Maik Riese aus Frankfurt (Oder) wurde von Trainer Michel Schneider im Greco-Limit bis 57 Kilogramm aufgeboten. Nach zwei unglücklichen Aktionen geriet er zunächst ins Hintertreffen. Mit der nächsten Aktion brachte Riese aber seinen Gegner in die gefährliche Lage und schulterte ihn.Bei den schweren Jungs bis 130 Kilogramm kämpfte Ruslan Grigoryan für den 1. LSC. Er ging mit 4:0 Punkten in Führung, dann wurde er aber geschultert. Tom Friedrich (61 kg/Freistil) machte mit seinem Gegner kurzen Prozess und gewann technisch überlegen.

Zum zweiten Mal in dieser Saison vertrat Marcus Bankert die Luckenwalder Farben. In einem Kampf am Rande der Legalität im Freistil bis 100 Kilogramm, bei dem sein Gegner Dominik Klann ungestraft Kopfstöße und Gesichtsschläge verteilte, ging der LSC-Ringer über die Zeit und gab nur drei Mannschaftspunkte ab. Adrian Deutschmann (66 kg/Greco) wehrte sich in der von ihm ungeliebten Stilart nach Kräften, musste aber den Gastgebern die vier Mannschaftspunkte überlassen. Michael Nachtigall (90 kg/Greco) feierte seinen ersten Sieg in dieser Saison. Er steuerte weitere vier Mannschaftspunkte für die Luckenwalder bei. Chabat Hamid Ramshan (90 kg/F) unterlag dem international erfahrenen Mansfelder Magomedschapi Gadziev auf Schultern.

Der Überraschungssieger des Hinkampfes in Luckenwalde, Steve Niklas, rückte diesmal eine Gewichtsklasse nach oben. Im 76-Kilo-Greco-Limit brachte er Sebastian Schmidt in die gefährliche Lage und ließ die Falle so zuschnappen, dass sich sein Gegner nicht mehr befreien konnte.

Trotz Niederlage eine Runde weiter

Am Ende stand zwar ein 19:16-Heimsieg für die Riege aus Sachsen-Anhalt, aber aufgrund des 24:10-Erfolgs im Hinkampf können sich die Luckenwalder Oberligaringer durch den Finaleinzug in der Platzierungsrunde noch Hoffnungen machen, am Saisonende Fünfter zu werden. Zunächst muss der Hinkampf beim Hennigsdorfer RV einigermaßen über die Bühne gebracht werden, der Showdown findet dann am Abend des 3. Dezember in der Fläminghalle statt.

Von Frank Neßler

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