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Hoffen auf einen Big Point in der Stadtsporthalle

Handball Hoffen auf einen Big Point in der Stadtsporthalle

Der durchwachsen in die Saison gestartete Ludwigsfelder HC empfängt eines der Topteams: Das Ensemble aus der Autobauerstadt trifft zu Hause auf den Tabellenzweiten der Oberliga Ostsee-Spree.

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Der Ludwigsfelder HC (schwarze Trikots) empfängt den Tabellenzweiten Altlandsberg.

Quelle: foto: lars sittig

Ludwigsfelde. Es ging um viel damals, im Mai des Jahres 2013 auf dem Parkett der Stadtsporthalle, um die Meisterschaft in der Oberliga Ostsee Spree: Am Ende sicherte sich der MTV Altlandsberg gegen den gastgebenden Ludwigsfelder Handball-Club mit einem 30:26-Sieg zwei entscheidende Punkte im Titelrennen und löste das Ticket für das Abenteuer dritte Liga , der LHC beendete die Spielzeit als Dritter. Das Gipfeltreffen hatte auch Michael Jantzen mit besonderem Interesse verfolgt – aus einem ganz speziellen Grund: „Ich war damals Trainer des TSV Rudow und wir haben als Tabellenletzter in der Rückrunde Ludwigsfelde die erste Heimniederlage beigebracht, deshalb habe ich dann das Geschehen an der Spitze mit besonderem Interesse beobachtet“, sagt Jantzen, der seit 2015 den LHC coacht.

Am morgigen Sonnabend (Start: 18.30 Uhr) treffen sich beide Kontrahenten erneut in der Ludwigsfelder Arena – allerdings unter deutlich anderen sportlichen Vorzeichen: Der MTV ist Tabellenzweiter, punktgleich mit dem Spitzenreiter Cottbus (jeweils 12:2 Punkte), der LHC allerdings rangiert auf Rang zehn (4:8). „Wir sind durchwachsen gestartet“, räumt Jantzen ein, „wir haben uns sicher mehr erhofft. Andererseits haben wir gegen starke Gegner gespielt und die Duelle zwar verloren, uns aber auf Augenhöhe bewegt. Wir hatten auch die Möglichkeit, zu gewinnen. Die Niederlage in Bad Doberan zu Saisonbeginn ärgert mich allerdings sehr.“

Nach der misslungenen Premiere an der Ostseeküste siegte der LHC zu Hause gegen Brandenburg-West (36:29) und den VfL Lichtenrade (27:26), unterlag aber gegen den Lausitzer HC Cottbus (23:28) und den Drittliga-Absteiger Füchse Berlin-Reinickendorf II (Heim/ 25:30). Am vergangenen Wochenende war Ludwigsfelde beim hoch gehandelten Stralsunder HV mit 24:29 unterlegen. „Stralsund war sicher den entscheidenden Tick besser und hat verdient gewonnen“, sagt Jantzen, „wir waren in den entscheidenden Situationen nicht clever genug.“ Dazu kam in den vergangenen Wochen Verletzungspech beim LHC-Ensemble, die Partie gegen die Reserve der Füchse bestritt das Team beispielsweise mit neun Feldspielern, am Ende gingen die Kräfte aus. Die Konsequenz: Der Vorsprung auf den vorletzten Tabellenplatz beträgt derzeit lediglich zwei Punkte.

Altlandsberg dagegen hat ich in dieser Spielzeit bisher ganz weit oben einsortiert (siehe Infokasten). „Ich bin ehrlich gesagt überrascht, damit habe ich nicht gerechnet, aber sie stehen völlig zurecht da oben“, sagt der Ludwigsfelder Coach über den Gegner, „sie haben nicht immer außergewöhnlich gute Leistungen gezeigt, aber die Spiele gewonnen, sie haben sie oft im Kopf für sich entschieden. In Altlandsberg ist sehr gut gearbeitet worden.“ Unter anderem hat der MTV in dieser Spielzeit gegen Cottbus (27:25), bei den Füchsen II (29:21) und gegen den Stralsunder HV (24:21) gesiegt.

Das Wieder-Erstarken von Teams wie Altlandsberg, Cottbus oder Grünheide und die Ankunft der Absteiger Usedom, Stralsund und Füchse II trägt erneut zu einem deutlichen Anstieg der Leistungsdichte in der Liga bei, in der sich zunehmend mehr ehemalige Erst-, Zweit- oder Drittligisten sowie Traditionsvereine zum Kräftemessen versammeln: „Es sind fast alle Mannschaften dicht beieinander“, sagt Jantzen, „viele haben ihre Hausaufgaben im vergangenen Sommer gut gemacht. Für uns wäre es am Sonnabend wichtig, mal wieder einen Big Point zu landen.“

Von Lars Sittig

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