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Hohe Resultate und sehr knappe Entscheidungen

Jüterboger Bürgermeister-Pokal nutzen die Schützen als Generalprobe für die Deutschen Meisterschaften Hohe Resultate und sehr knappe Entscheidungen

Gut in Form präsentierten sich die Teilnehmer beim diesjährigen Schießen um den Jüterboger Bürgermeister-Pokal. Die zehnte Auflage des Traditionswettbewerbs diente als Generalprobe für die Deutschen Meisterschaften in Hannover.

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Der Luckenwalder Ingo Louvet wird die Jüterboger Schützengilde bei den deutschen Meisterschaften in Hannover vertreten.

Quelle: Foto: Privat

Jüterbog. Der Kreisschützenbund Teltow-Fläming/Potsdam-Stadt veranstaltete die zehnte Auflage des traditionellen Jüterboger Bürgermeister-Pokalschießens. Der 25- und 100 Meter Schießstand der Gastgeber war bei guten Witterungsbedingungen gut ausgelastet. Mit 92 absolvierten Starts von Schützen aus 13 Vereinen wurden annähernd so viele erreicht wie 2014. Neben vielen teilnehmenden Vereinen und Gilden aus der Region begrüßte man auch Schützen aus Güstrow, Schöneiche und dem sächsischen Oschatz. Der gastgebende Verein stellte mit 23 Einzelstarts das größte Aufgebot vor den schon im letzten Jahr sehr erfolgreichen Schützen aus Schöneiche (18). In vier Kurzwaffen- und drei Ordonnanzgewehr Wettbewerben wurden Pokale, Urkunden und Preisgelder vergeben. Zwei Einzel- und sechs Mannschaftstitel wurden erfolgreich verteidigt. Hohe Resultate und sehr knappe Entscheidungen gab es sowohl beim klassischen Ordonnanzschießen als auch beim Auflageschießen mit Diopter und offener Visierung.

Kurz vor den Deutschen Ordonnanzmeisterschaften in Hannover gingen im 20+20 Wettbewerb 14 Schützen in gewohnt offener Wertungsklasse an den Start. Hier setzte sich Lutz Tannhäuser aus Oschatz mit 343 Ringen knapp gegen Manfred Reichel (342) vom SC Schöneiche durch. Bester Jüterboger war Sebastian Kienast auf Platz 3. Mit 341 Ringen hatte er noch 13 Ringe Vorsprung auf seinen Mannschaftskollegen Frank Dombrowski. Teamkollege Jörg Flemming kam mit 321Ringen auf Rang 5. Senior Helmut Fahlenberg glänzte mit persönlicher Bestleistung von 314 Ringen auf Rang Sieben vor Ingo Louvet (311) und dem vor allem im Stehendanschlag sehr zielsicheren Christoph Hermann, der mit 309 Ringen auch eine neue persönliche Bestmarke erreichte. Titelverteidiger Martin Brückmann musste sich diesmal mit Platz 10 zufriedengeben.

Für Hohenseefeld startend erreichten Ringo Jagalski (273) und Matthias Wäsche (261) die Plätze 12 und 13. Den Mannschaftspokal gewannen zum wiederholten Male die Jüterboger mit 980 Ringen vor Oschatz (966).

Sehr spannend verlief auch das Auflageschießen mit Diopter. Hier setzte sich Dombrowski mit 274 Ringen denkbar knapp gegen den Kölsaer Peter Löwe (273) und Klaus Jannasch (272) vom gastgebenden Verein durch. Louvet kam mit 270 auf den 4. Platz. Weitere Ergebnisse Jüterboger Schützen: 7. Barbara Schilling (233), 8. Hans-Peter Neumann (232), 9. Ralf Schulze (230), 11. Eberhard Kaschel (198), 12. Hans-Joachim Rehbein (197).

Mit 26 Teilnehmern war das Schießen mit offener Visierung (Kimme und Korn) am stärksten besetzt. Eine nochmalige Steigerung um zwei auf 284 Ringe zum Vorjahr brachte dem Schöneicher Winfried Tscheuschner die Titelverteidigung. Schon beachtliche acht Ringe Rückstand hatte der für Dahme startende Helmut Fahlenberg. Dombrowski belegte mit 275 Ringen den 3. Platz. Weitere Platzierungen: 6. Ingo Louvet (267), 9. Bodo Schneider (261), 10. Ralf Schulze (261), 14. Hans-Joachim Mölter (256), 16. Klaus Jannasch (253), 18. Hans-Joachim Heinze (252), 25. Barbara Schilling (235). Schöneiche sicherte sich erneut den großen Wanderpokal in dieser Disziplin mit 820 Ringen vor Dahme (803), Kölsa (786), Jüterbog (772) und Ludwigsfelde (734).

In den Pistolen- und Revolverwettbewerben dominierten die Schöneicher Schützen. Sie setzten sich in sämtlichen Mannschaftsentscheidungen durch. Beim Schießen mit der 9mm-Pistole siegte Tscheuschner (371) vor dem Güstrower Ralf-Peter Laube (368). Seinen dritten Einzeltitel gewann Tscheuschner mit dem 357er Magnum Revolver. Mit 374 Ringen lag er sechs Zähler vor dem Zossener Karl-Heinz Berger und Sylvia Straßburg (363) aus Schöneiche. Die Jüterboger Jannasch (316) und Neumann (262) belegten die Plätze sieben und neun. Laube gewann die Wettbewerbe in den größeren Kalibern. Mit dem 44er Magnum Revolver siegte er knapp vor Straßburg. Acht Ringe Vorsprung hatte er mit der 45er Pistole vor Ralf Salzmann (361) aus Schöneiche und Tscheuschner (344).

Von Frank Neßler

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