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Jüterboger Boxer kämpfen um Geld

ESV Lok Jüterbog Jüterboger Boxer kämpfen um Geld

Henry Maskes erster Verein baut eine neue Trainingsstätte, benötigt dafür aber schnell finanzielle Unterstützung. Eine große Summer fehlt.

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Der Jüterboger Boxernachwuchs zeigte in den zurückliegenden Jahren bei Turnieren in der Wiesenhalle sein Können. Nach Fertigstellung der neuen Trainingsstätte für die Faustkämpfer könnten dort auch kleine Wettkämpfe ausgerichtet werden.

Quelle: privat

Jüterbog. Die Boxer des Eisenbahnersportvereins (ESV) Lok Jüterbog sind leidensfähig, das haben sie in der Vergangenheit bewiesen. Jahrzehntelang trainierten sie im maroden Tanzsaal im ehemaligen „Haus des Sports“ in der Flämingstadt zwischen Unkraut, löchrigen Regenrinnen und baufälligen Mauern. Dort, wo Anfang der 1970er Jahre einst der spätere Olympiasieger von Seoul und mehrfache Profi-Boxweltmeister Henry Maske im Alter von sieben Jahren erstmals seine Fäuste fliegen ließ, waren die Bedingungen für Sportler und Trainer längst katastrophal und unzumutbar. Eine neues Camp für Jüterbogs Boxer musste gefunden werden.

Neues Domizil, neue Sorgen

Vor einem Jahr dann Hoffnung. Die Jüterboger Faustkämpfer zogen in eine neue Trainingsstätte um. Ihr sportliches Zuhause haben sie seit Mitte Juli 2015 im Kulturraum des ehemaligen Meliorationsbetriebes im Grünaer Weg.

Mit dem Umzug kamen jedoch auch neue Sorgen. „Wie soll der notwendige Umbau finanziell abgesichert werden?“, fragt Helmut Meck, der Vorsitzende des ESV Lok Jüterbog. In der neuen Trainingsstätte der Boxer des Vereins gab und gibt es viel zu tun. Der Boxring musste an die neuen Räumlichkeiten angepasst, Sprossenwände und Sandsäcke unter Beachtung von sicherheitstechnischen Anforderungen angebaut werden. „In Eigenleistung wurde bis heute viel erreicht“, sagt Meck.

Doch das ist längst nicht alles. Andere Arbeiten müssen von Handwerkern erledigt werden. Derzeit steht die Trennung der Sanitäranlagen und Umkleidemöglichkeiten für Mädchen und Jungen bei den Jüterboger Boxern im Vordergrund. Dafür fehlen dem Eisenbahnersportverein jedoch die nötigen finanziellen Mittel.

Hilferuf an Jüterboger Bürger und Unternehmen

Mit einem Hilferuf geht der ESV-Vorsitzende deshalb an die Öffentlichkeit.„Ich wende mich an alle boxinteressierten Jüterboger Bürger, ehemalige Boxsportler und Unternehmen der Flämingstadt, uns finanziell beim Aufbau der neuen Trainingsstätte zu unterstützen“, sagt Meck. Benötigt werden nach seinen Worten circa 8000 Euro, um die erforderlichen Bauarbeiten zu realisieren.

Die Zeit drängt. Schon Ende September, so ist der Plan, soll der Trainingsbetrieb von den Faustkämpfern im früheren Kulturraum des einstigen Meliorationsbetriebes aufgenommen werden. Ein ehrgeiziges Ziel, das weiß auch Vereinschef Meck.

Mit neuer Sportstätte will ESV an glorreiche Zeiten anknüpfen

Für Mädchen und Jungen, für Asylbewerber, aber auch für interessierte Erwachsene soll das Jüterboger Boxcamp eine neue sportliche Heimat werden, Außerdem, so Vereinschef Meck, könnten dort in Zukunft wieder kleine Turniere ausgerichtet werden. So können die Faustkämpfer im Fläming vielleicht wieder an ihre glorreichen Zeiten anzuknüpfen. 20 Mitglieder hat die Boxabteilung des ESV Lok Jüterbog zur Zeit. Mit der neuen Trainingsstätte könnten es mehr werden, die in die Fußstapfen des berühmtesten Boxers der Stadt, Henry Maske, treten. Und dies wäre ein schönes Geschenk für den Verein, der in diesem Jahr seinen 70. Geburtstag feiert.

Info: Interessenten, die die Boxsportler der Flämingstadt unterstützen möchten, wenden sich bitte direkt an den ESV Jüterbog. Der Verein hat sein Büro in der Schlossstraße 90. Geöffnet ist dort immer donnerstags in der Zeit von 16 bis 18 Uhr, Telefon: 0 33 72/40 45 58. Finanzielle Unterstützung nimmt auch der Vereinsvorsitzende Helmut Meck unter
0 33 72/43 21 66 entgegen.

Von Frank Neßler

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