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Jüterboger Karabinerschützen in Form

Schützengilde Jüterbog Jüterboger Karabinerschützen in Form

Die Bilanz der Jüterbog Schießsportler kann sich sehen lassen. Bei den Landesmeisterschaften in Potsdam erweisen sich die Teilnehmer aus der Flämingstadt als sehr treffsicher.

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Konzentriert an der Feuerlinie: Frank Dombrowski (Schützengilde Jüterbog) mit der Kleinkaliber-Sportpistole.

Quelle: privat

Jüterbog. Die Landeshauptstadt war Austragungsort der Landesmeisterschaften in den 25 und 50 Meter Breitensportwettbewerben der Schützen. Bei idealen äußeren Bedingungen ging es für die Schießsportler der verschiedenen Altersklassen in fünf Gewehr- und vier Pistolendisziplinen in Potsdam um Medaillen und Urkunden. Mit 179 gezählten Starts von Schützen aus 40 Vereinen Brandenburgs lag die Teilnehmerzahl gegenüber dem Vorjahr leicht höher. Wieder gab es neue Bestmarken. In diesem Jahr wurden fünf neue Landesrekorde aufgestellt.

Sportschützen aus Petkus, Luckenwalde und Jüterbog traten bei den Landesmeisterschaften in Potsdam insgesamt 14-mal an die Feuerlinie. Die Bilanz aus Jüterboger Sicht kann sich wieder sehen lassen. Mit viermal Gold und dreimal Bronze knüpften sie an die Erfolge des Vorjahres an. Die Karabinerschützen aus der Flämingstadt zeigten sich zum Saisonhöhepunkt in blendender Form.

Frank Dombrowski zum dritten Mal Landesmeister

Nach 2013 und 2014 errang Sportleiter Frank Dombrowski zum dritten Mal den Einzeltitel in der Schützenklasse. Mit guten 254 Ringen setzte er sich gegen den zwölffachen Titelträger und Titelverteidiger Sven Bakus durch. Der Petkuser erreichte 250 Ringe und sicherte sich Silber vor dem Prenzlauer Thomas Siromski (217). Enttäuschende 214 Ringe brachten den Vizemeister von 2015, Sebastian Kienast, nur auf den 4. Platz. Christoph Hermann wurde mit 210 Ringen Fünfter.

In der offenen Damenklasse gab es für die Jüterboger Gilde zwei Medaillen. In einem spannenden Kampf gewann Sabine Radtke denkbar knapp mit 240 Ringen den Titel vor der ringgleichen mehrfachen Titelgewinnerin Kerstin Pöschla vom SV der Hochschule Cottbus. Radtke hatte die letzte Zehnerserie mit 81:79 besser ausgeschossen. Über Bronze freute sich Barbara Schilling. Gehandicapt von einer Verletzung der Waffe haltenden Hand lag sie nach 20 Schüssen noch gleich auf. Doch zwei Treffer ins Weiße während der letzten Serie schmälerten ihr Resultat auf 225 Ringe.

Senior Norbert Huckewitz gelingt Titelverteidigung

Seinen Titel erfolgreich verteidigt hat Senior Norbert Huckewitz. Wie schon bei den Damen gab es auch hier eine äußerst knappe Entscheidung. Wieder hatte es der Jüterboger geschafft, sich gegen den Cottbuser Werner Stibbe durchzusetzen. Obwohl die erste Serie mit 67 Ringen alles andere als optimal verlief, steigerte er sich hinten raus deutlich und glich mit zwei starken Serien auf 236 Ringe aus. Da der Jüterboger die letzte Serie mit 84:76 besser ausschoss, stand er ganz oben auf dem Treppchen. Der Kreisstädter Egon Valentin errang mit drei Ringen weniger Bronze. Der Vorjahresdritte, Jörg Flemming, musste sich mit 229 Ringen mit dem 4. Platz abfinden. Helmut Fahlenberg kam mit 219 Ringen auf Platz sechs vor dem Petkuser Klaus Bakus (185).

In der Alter-Herren-Konkurrenz erreichte der Luckenwalder Ingo Louvet mit 239 Ringen den 4. Platz. Die Spremberger Roland Steffen (254) und Jan Unger (250) waren hier nicht zu bezwingen. Im letzten Jahr noch siegreich, mussten sich die Jüterboger im Mannschaftskampf diesmal mit dem 3. Platz zufrieden geben. Die Spremberger (732) siegten souverän vor Cottbus (718). Die Schützen aus der Flämingstadt lagen mit 708 Ringen noch 19 Ringe vor den Gewehrschützen aus Petkus.

Starke letzte Serie bringt Sieg

Einen weiteren Landesmeistertitel errang Dombrowski mit der Großkaliber Sportpistole. Im Wettbewerb 30 Schuss Präzision gewann er mit deutlichem Abstand (276 Ringe) vor dem Zossener Jens Feistner (261). Vor allem die starke letzte 95er Schlussserie war für das hohe Resultat ausschlaggebend. Dirk Kalwa aus Ludwigsfelde erkämpfte mit 253 Ringen Bronze vor seinem Mannschaftskollegen Mark Koschnick (236). Sabine Radtke errang noch eine Bronzemedaille. Mit der KK-Sportpistole schoss sie im Präzisionsanschlag gute 264 Ringe. Stärker waren in der Damenaltersklasse nur Bianka Geißmar (270) von den Götzer Bergschützen und Heike Nitschke (268) aus Königs Wusterhausen/Wildau.

Dombrowski, der mit drei Starts das größte Programm zu bewältigen hatte, glänzte im gleichen Wettbewerb der Schützenklasse mit 280 Ringen. Lange Zeit führend, wurde er kurz vor Ende der Wettkämpfe noch auf den 4. Platz verdrängt. Bei sehr hoher Leistungsdichte an der Spitze gewann der Prenzlauer Falko Gersdorf mit 284 Ringen vor dem ringgleichen Matthias Roth aus Werder/Havel und dem Prenzlauer Henry Boldt, der wie der Jüterboger 280 Ringe erzielte, aber die vorletzte Serie besser ausschoss.

Von Frank Neßler

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