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Jüterboger Schützen weiter in Bestform

Schießen: 2. Bundesliga Ost, Luftgewehr Jüterboger Schützen weiter in Bestform

Weiter in Bestform ist das Luftgewehr-Team der Jüterboger Schützengilde in der 2. Bundesliga Ost. Es holte in Berlin zwei Siege und ist in dieser Saison noch unbesiegt.

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Jüterboger und Dresdner Schützen im Duell.

Quelle: Foto: Privat

Jüterbog. Auch nach dem 2. Wettkampftag der 2. Bundesliga Ost bleiben die Jüterboger Schützen ungeschlagen. In der Berliner Walther-Arena kämpften alle Mannschaften in jeweils zwei Wettkämpfen um Einzel- und Mannschaftspunkte. Bei idealen Standbedingungen wurde auf 20 elektronischen Anlagen geschossen. Nach den Auftakterfolgen in Gölzau kamen nun zwei weitere Siege hinzu. Gegen Dresden und Jersleben hatten die Flämingstädter kaum Mühe. Sie gaben nur eine der zehn Einzelbegegnungen ab.

Zuerst standen die Jüterboger gegen die Schützen aus der sächsischen Landeshauptstadt an der Feuerlinie. Hier kam im Topduell Vanessa Liebe noch nicht so zurecht. In der für sie ungewohnten ersten Position der Setzliste unterlag sie mit 381:389 der erfahrenen Anne Kowalski. Thomas Schulze hatte im ersten Match große Mühe, sich gegen Birgit Rosenkranz durchzusetzen. Mit 380:378 siegte der für Jüterbog startende Geltower knapp. Das Topresultat erzielte Tobias Lohan durch einen 390:382-Erfolg über Oswald Hentschel. Die zweite Serie verlief für Lohan perfekt. 100 Ringe standen auf der Anzeigetafel. Mara Schliemann haderte mit einigen nicht so gelungenen Schüssen, setzte sich aber klar und deutlich mit 389:376 gegen Elke Frohberg durch. In blendender Verfassung zeigte sich Jüterbogs Neuzugang Gabi Bulla. An letzter Position der Setzliste siegte sie über Matthias Merting mit 388:371 und machte den 4:1-Sieg perfekt.

Nach diesem Erfolg und zweistündiger Wettkampfpause ging es dann gegen Jersleben. Die Duelle der beiden Teams waren in der Vergangenheit immer eng. Diesmal gab es jedoch ein klares 5:0 für die Jüterboger, wobei es allen Schützen aus der Flämingstadt gelang, ihre Durchschnittsergebnisse zu steigern. Liebe setzte sich in dem einzigen etwas enger geführten Match gegen Michelle Becker, die zum Schluss mit einer 100 glänzte, mit 387:384 durch. Schulze hatte beim 384:378-Erfolg über Franziska Klare keine Schwierigkeiten. Den dritten Einzelpunkt sicherte Lohan mit einem sehr guten 391:372 gegen Kerstin Melchert. Und wieder gelang dem 19-Jährigen eine 100er Serie. Gleich zum Auftakt erzielte er das Maximum. Nach zwei 98er Serien hatte er ein Spitzenresultat vor Augen. Doch über die 95er Abschlussserie, bei der die letzten drei Schüsse in der Neun landeten, ärgerte er sich noch lange.

Für die folgenden Wettkämpfe hat sich Mara Schliemann wieder in die Top-Position gebracht. Überragende 393 Ringe zeigte sie im Duell gegen Andy Glasa (381). Seinen ersten Auftritt in dieser Saison hatte Sebastian Kienast. Er gewann mit 384:370 gegen Frank Melchert. Zwei Achten und eine unterdurchschnittliche 93er Serie trübten sein Ergebnis ein wenig.

Mit 1939 Ringen erzielten die Jüterboger ihre zweitbeste Mannschaftsleistung in der 2. Bundesliga. Die beste Leistung an diesem Wochenende erreichte der für Halle startende Tscheche Vaclav Haman, der mit 398 und später 395 Ringen seine Spitzenposition in der 2. Bundesliga Ost behauptete.

In der Tabelle gab es keine Veränderungen an der Spitze. Die Giebichensteiner Schützen aus Halle führen weiter ungeschlagen mit 20 Einzelsiegen aus 20 Begegnungen das Klassement vor Jüterbog und den ebenfalls unbesiegten Gölzauern an. Um den Klassenerhalt kämpfen in dieser Saison Dresden, Bötzow und Jersleben. Hier gab es bislang keine Mannschaftspunkte.

Im nächsten Wettkampf, am 17. Januar an gleicher Stelle, warten mit Berlin und Halle zwei schwere Brocken auf die Flämingstädter. Doch das Jüterboger Team ist blendend aufgestellt. Es geht durch die bisherigen Erfolge hochmotiviert in die nächsten Begegnungen.

Von Frank Dombrowski

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