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Jüterbogerin gelingt Titelverteidigung

Erfreuliche Resultate für Jüterboger- und Petkuser Gewehrschützen Jüterbogerin gelingt Titelverteidigung

Der erneute Titelgewinn im Pistolenschießen für Sabine Radtke und weitere gute Ergebnisse für die Jüterboger- und Petkuser Gewehrschützen, dass ist die Bilanz der Sportschützen aus der Region bei ihren Verbandsmeisterschaften in Frankfurt/Oder. Allerdings wurden die Limits für die Deutschen Meisterschaften verpasst.

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Die Top 3 im Liegendkampf der Schützenklasse: Alexander Flemming, Sven Bergenroth und Sebastian Kelle (von links).

Quelle: Privat

Jüterbog. Als einzige Pistolenschützin aus der Region trat Sabine Radtke bei den Verbandsmeisterschaften in Frankfurt/Oder an die Feuerlinie. Zielstellung der Jüterbogerin war nicht nur der Gewinn der Meisterschaft, sie wollte auch das Limit für die Deutschen Meisterschaften erreichen. Im ersten Teil mussten 30 Wertungsschüsse auf die Präzisionsscheibe abgegeben werden. Doch ausgerechnet in ihrer Paradedisziplin hatte sie doch einige Mühe ihr gewohntes Leistungsniveau zu erreichen. Beim Duellschießen legte die Titelverteidigerin noch einmal etwas zu und errang mit 503 Ringen erneut die Meisterschaft. Auch wenn das DM-Limit von der Jüterbogerin um einige Ringe verfehlt wurde, freute sie sich doch, dass sie sich wieder gegen Bianka Geißmar (491) von den Götzer Bergschützen und Heike Nitschke (481) aus Königs Wusterhausen durchgesetzt hatte.

Erfreuliche Resultate gab es bei den Titelkämpfen für die Jüterboger- und Petkuser Gewehrschützen. Hier zeigte Senior Helmut Fahlenberg seinen bislang stärksten Liegendkampf. Der Petkuser, der für den SSC 98K Schöbendorf/Paplitz antrat, setzte sich mit 567 Ringen gegen neun Mitkonkurrenten durch. Ringgleich gab er dem Bernauer Andreas Raddatz das Nachsehen. Durch eine sehr gute 96er Abschlussserie (Raddatz kam nur auf 88) sicherte er sich seinen ersten Landesmeistertitel. Über Bronze freute sich der Vereinsvorsitzende des SSV Petkus, Jörg Flemming. Mit 563 Ringen behielt er gegen den ringgleichen Bernauer Günter Kästner die Oberhand. Eine gute Leistung zeigte Barbara Schilling im Wettbewerb der Damenklasse. Hoch konzentriert kämpfte sie bei ihrer ersten Landesmeisterschaftsteilnahme um jeden Ring. Da alle sechs Zehnerserien über der 90er Marke lagen kamen gute 555 Ringe zusammen. Hinter Chris-Belinda Leimbach (576) aus Bernau und Nadine Graßmann-Jeschke (575) aus Lübben hatte sie mit dem 3. Platz ihren bislang größten sportlichen Erfolg erzielt.

In der Schützenklasse ging es eng an der Spitze zu. Lediglich der Sieg fiel mit 586 Ringen in der stärksten Wettkampfklasse recht deutlich aus. Der Neustädter Sven Bergenroth erkämpfte sich nach 2009 wieder den Meistertitel. Um den 2. Platz wurde hart gerungen. Gleich vier Schützen erzielten 579 Ringe. Mit dem Glück der besseren letzten Zehnerserie (99) holte sich der Meister der letzten beiden Jahre, Alexander Flemming, die Silbermedaille. Für Neustadt/Dosse startend, wurde der Finsterwalder Sebastian Kelle Dritter. Hinter dem Bernauer Torsten Müller kam der Jüterboger Frank Dombrowski zu seinem stärksten Resultat bei einer Landesmeisterschaft. Der Vorjahresdritte Sven Bakus erreichte im mit 14 Teilnehmern größten Starterfeld mit 572 Ringen den 7. Platz.

Bei den Verbandsmeisterschaften in den 50 Meter Kleinkaliber-Gewehrdisziplinen sowie an den Entscheidungen über 25 Meter mit der Kleinkaliber-Pistole gingen in jeweils zwei Gewehr- und Pistolendisziplinen insgesamt 178 Schützen aus 40 Vereinen des Landes an den Start. Geschossen wurde in Frankfurt/Oder ausschließlich auf elektronische Scheibenanlagen.

Von Frank Neßler

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